Gelungener Start in den „Auktions-Dezember“ am 04.12.2025





Sie verbleibt zum Zuschlagspreis von 3.450 EUR im südlichen Oberallgäu.
Zur 80. Zuchtviehversteigerung von Prorind in Unterthingau am 4. Dezember 2025 konnten 3 Stiere, 25 Zuchtkälber, 10 Mehrkalbskühe und 214 Jungkühe an neue Besitzer vermittelt werden. Viele Kaufinteressenten haben an diesem Tag den Weg in die ProRind-Arena gefunden, so dass sich in allen Kategorien ein zügiges Marktgeschehen entwickelte und die Durchschnittspreise bei gestiegener Stückzahl zulegen konnten.
Zufriedenstellender Verlauf am Zuchtkälbermarkt
Insgesamt konnten 25 Zuchtkälber aller Rassen zu mittleren 414 EUR neue Besitzer finden. An der Preisspitze positionierte sich das älteste Kalb des Tages. Hierbei handelt es sich um eine Aragon-Tochter der Neher GbR aus Markt Rettenbach, die für 820 EUR per Kaufauftrag nach Nordschwaben wechselt.
Kleiner Stiermarkt zu Spitzenpreisen geräumt
Es wurden wiederum lediglich 3 Brown Swiss-Stiere aufgetrieben, die alle zu Höchstpreisen verkauft werden konnten. Für 3.300 EUR wechselt ein hornloser Salitos P-Sohn aus der Zucht von Martin Schlecker aus Osterberg, aufgezogen von Max Klemp aus Bad Grönenbach, in das benachbarte Baden-Württemberg. Ein Dacapo-Sohn aus der Zucht von Erich Kaudinus aus Kempten, der für 3.200 EUR zugeschlagen werden konnte, wird im kommenden Jahr auf einem Weidehof der AWG zum Einsatz kommen.
Großer Kundenkreis bei den Abgekalbten
Aus dem gesamten Freistaat Bayern waren verschiedene Kunden zur Auktion angereist, um das große Angebot in Unterthingau zu nutzen und Abgekalbte für die Ergänzung ihrer Bestände zu erwerben. Zusätzlich dazu führte die weiterhin ordentliche Nachfrage aus Italien zu einem sehr zügigen Marktverlauf mit einem gestiegenen Durchschnittspreis von 2.778 EUR. Die Qualität des Angebots war an diesem Tag sehr ordentlich. Beim Blick in das Spitzenfeld wird deutlich, dass die Käufer aktuell die Milchmenge mehr denn je honorieren und bei einer Produktion von 35 kg und mehr deutlich höhere Summen anlegen.
Große Spitzengruppe
Zwei Jungkühe konnten sich an diesem Tag mit hervorragender Leistung innerhalb der Spitzengruppe nochmals nach oben absetzen. Den Tageshöchstpreis von 4.050 EUR erzielte Patrick Schuster aus Obermaiselstein mit einer kalibrigen Nathan-Tochter, die überragende 41 kg Milch produziert. Die dunkel gezeichnete Jungkuh präsentierte sich mit einem besonders breiten Euter auf fehlerfreiem, glasklarem Fundament und zog so die Käuferschaft in ihren Bann. Am Ende sicherte sich ein italienischer Stammkunde den Zuschlag. Ebenfalls 41 kg Milch produziert eine sehr rahmige Brownstar-Tochter von Peter Kirchmann aus Stiefenhofen. Auch sie wusste in allen Exterieurmerkmalen zu gefallen und konnte für 3.800 EUR einem Milchviehbetrieb im Landkreis Neu-Ulm zugeschlagen werden. Weitere 9 Tiere konnten Zuschlagspreise zwischen 3.600 EUR und 3.700 EUR erzielen. In Auftriebsreihenfolge: eine zweikalbige Obvious-Tochter von Martin & Tatjana Lang aus Wielenbach wird künftig 45 kg Milch in der Oberpfalz produzieren. Die Wenz GbR aus Bolsterlang war mit einer aus Vorarlberg stammenden Barca-Tochter mit weit über 31 kg Milch erfolgreich. Sie wechselt in das nördliche Oberallgäu. Martin Deubele aus Stiefenhofen präsentierte eine kalibrige Dejavu-Tochter mit knapp 35 kg Milch im Ring, die künftig im Landkreis Neu-Ulm gemolken wird. Armin Kling aus Obermaiselstein konnte sich mit einer Jakarta-Tochter mit knapp 36 kg Milch in vorderster Front einreihen. Sie geht in den Landkreis Mindelheim. Eine weitere hervorragende Nathan-Tochter mit 33 kg Milch stammt aus der Zucht von Jürgen Käser aus Blaichach und wird künftig im nördlichen Oberallgäu gemolken. In den Landkreis Fürstenfeldbruck wechselt eine Soldan P-Tochter mit weit über 35 kg Milch von Siegfried Ziegler aus Stiefenhofen. Wiederum in den Landkreis Neu-Ulm wechselt eine Volker-Tochter von Bernhard Schwarz aus Kirchdorf mit 35 kg Milch. Mit einer Combino-Tochter war an diesem Tag Markus Gerle aus Untrasried erfolgreich. Sie produziert 37 kg Milch künftig im Landkreis Starnberg. Den Abschluss der Spitzengruppe macht eine sehr junge Bradnick-Tochter von Martin Kriesmair aus Wessobrunn. Diese lackschwarze Jungkuh konnte mit weit über 41 kg Milch beeindrucken. Ein Landwirt aus Mittelfranken sicherte sich den Zuschlag.
(Autor: Alexander Kuppel; Fotos: Ann-Kathrin Kölbel)
Die nächste Auktion findet am Donnerstag, den 04.12.2025 statt. Der darauffolgende Markt ist am 18. Dezember.
Für diesen Markt ist der Anmeldeschluss Dienstag, der 2. Dezember 2025.
Anmeldungen und Kaufaufträge nehmen wir gerne entgegen. Informationen dazu finden Sie unter www.prorind.de oder telefonisch unter 08377-92880-00
Jederzeit sind Beratung und Vermittlung ab Stall durch die Außendienstmitarbeiter möglich:
Werner Schmid 0151-16772039
Alexander Kuppel 01632437196
Maximilian Messner 0157-80530951
Hubert Rupp 0163-8310087 (Nordbayern)
Bonaventura Lohner 0163-8310088 (Ober-/Niederbayern).
Vorbericht ProRind Weihnachts-Sale 2025: Der Auktionshöhepunkt am 13. Dezember




Zum „4. ProRind Weihnachts-Sale – DER Eliteauktion in Süddeutschland“ lädt der Rinderzuchtverband ProRind am 13.12.2025 ins Zucht- und Vermarktungszentrum nach Unterthingau ein. Zum ersten Mal findet die Veranstaltung in der Kälbermarkthalle statt. Dort werden ab 19:00 Uhr gut 90 erlesene Katalognummern versteigert. Bereits ab 16:00 Uhr am Nachmittag öffnen die Stalltore und die Tiere können besichtigt werden. Um das leibliche Wohl kümmern sich am gesamten Tag die Allgäuer Jungzüchter. Den Abschluss macht die legendäre Jungzüchterparty mit Live-DJ im Anschluss an die Auktion.
Die Vorbereitung und Durchführung der Veranstaltung geschehen in enger Abstimmung mit Bernd Sommer von der Firma Live-Sales. Auktionator wird an diesem Tag Nici Nosbisch sein, der als Auktionator von Eliteversteigerungen europaweit bekannt ist. Die Auktion wird per Livestream weltweit übertragen und potenzielle Käufer haben sowohl die Möglichkeit live vor Ort ihre Gebote abzugeben als auch über die Plattform „LiveSales“ Online von zuhause aus mitzusteigern. Hierzu muss sich jeder Interessierte im Vorfeld unter https://salesroom.live-sales.com/sale/59 registrieren. Auch der Livestream ist über diese Adresse bequem von daheim abrufbar.
Das Angebot bringt in diesem Jahr nochmals neue Facetten mit sich, da sich Tiere internationaler Spitzenzüchter im Aufgebot befinden. Mit insgesamt über 250 Anmeldungen hat das Interesse an der Veranstaltung auch in diesem Jahr nochmals deutlich zugenommen, so dass ein sehr vielfältiges Spektrum an Angeboten zusammengestellt werden konnte. Wie in den vergangenen Jahren steht eine interessante Mischung von höchsten Genomics, unbeschreiblichen Schautieren und weltbekannten Kuhfamilien im Angebot. Es stehen rund 20 Abgekalbte, 50 Kälber, Jungrinder und Kalbinnen sowie 20 Embryonenpakete der Rassen Brown Swiss, Holstein, Red Holstein, Fleckvieh, Jersey, Original Braunvieh und Normanne im Angebot. Der Platz unter dem Weihnachtsbaum muss also bei Niemandem frei bleiben.
Die Rasse Brown Swiss zeichnet sich in diesem Jahr durch mehrere Tiere mit gGZW 140 und mehr aus, hier steht u.a. das höchste reinerbig hornlose (PP) Tier der Rasse im Angebot. Aus dem Block der „Exterieurangebote“ ragen einige Tiere speziell heraus: So steht das allererste Angebot der erst kürzlich gekürten deutschen Bundessiegerin Dynamite Esmeralda genauso im Angebot wie die erste Tochter und Enkeltochter der amtierenden Europasiegerin Besco Beluah. Die angebotenen Abgekalbten weisen in diesem Jahr ebenfalls elitäre Vorfahren auf und können mit ihren eigenen Leistungen und Exterieur bestechen. Deutlich erweitert, stellt sich in diesem Jahr das Angebot von US-amerikanischer Genetik dar.
So steht beispielsweise eine Prince-Tochter mit 14 Generationen „EX“ eingestufter Vorfahren im Verkaufskontingent. Das Angebot der Holsteins beeindruckt ebenfalls mit sehr hohen genomischen Zuchtwerten. Hier erreicht das höchste Red Holstein-Angebot, eine Party-Tochter, einen beeindruckenden gRZG von 162, eine schwarzbunte Argentum 159 gRZG und eine rote Sweet 158 gRZG. Außerdem stehen Embryonen der aktuellen deutschen Nummer 1, Veterano, aus der bekannten THI-C-Familie zur Verfügung, die mit einem Erwartungszuchtwert von 162 gRZG begeistern können. Des Weiteren warten Angebote aus den bekanntesten und angesagtesten Kuhfamilien Nordamerikas auf Sie.
Hier gibt es mit einer Salute-Tochter aus dem Stamm von Mystique Extreme Abricot eine Europapremiere. Noch nie wurde aus dieser prägenden Zuchtfamilie ein Tier in Europa angeboten. Aus der erst kürzlich gekürten „Kuh des Jahres 2025“, S-S-I Doc Have Not 8784 steht eine hornlose Hanx im Angebot. Aus der überragenden World Champion-Kuh Oakfield Solom Footlose können wir die Wahl aus 4 sensationellen Anahita-Kälbern anbieten. Auch im Bereich der Abgekalbten stehen neben Einsatzleistungen von bis zu 40 kg herausragendes Exterieur und ansprechender familiärer Background im Vordergrund. Hier erweitern in diesem Jahr eine abgekalbte Fleckvieh- und zwei abgekalbte Jerseys das Angebotsspektrum.
Mit einem sehr breiten und vielfältigen Angebot an Embryonen erhalten Sie außerdem die Möglichkeit, den Besamungsstier, die Schausiegerin oder den Topseller der nächsten Jahre zu Züchten. Hier sind Kühe und Kuhfamilien wie Snickerdoodle, Kedar Rhapsody, Caught Your Eye oder Apple Red bekannte Familienbegründer.
Stellvertretend für das gesamte Angebot im Folgenden einige Highlights:
- Was eine Gelegenheit: die hornlose Halbschwester der nachzuchtgeprüften Stars Owen und Amir aus Studer’s BS Sirkan Sina EX 92 mit 6 Generationen EX
im Pedigree! Sehr frühe GESEXTE Olymp/Duncan P-Embryonen aus einer der leistungs- und zuchtwertstärksten Jungkühe im Verbandsgebiet
und mehrfacher Bullenmutter! - Die Halbschwester des Topsellers von 2024 - eine Salomon-Tochter aus Duss BS Biver HAPPY EX 95
- Ein nie dagewesenes Angebot der Fleckviehzucht: Reinerbig hornlos, 140 gGZW und spülbereit aus der aktuell heißesten Kuhfamilie
der deutschen Fleckviehzucht! - Eine frühe Navier-Tochter mit 141 gGZW aus der bekannten L-Stiermutterfamilie der Zuchtstätte Brader!
- Abgekalbte Aiven-Tochter aus Vorarlberger Schaufamilie und Schweizer Wurzeln mit 6 Generationen EXZELLENT!
- Grandiose Unix-Jungkuh aus World Champion Kuh TOC-Farm Allen Amyly EX 96!
- Die Weltpremiere: MO und Giovanni-Jungrinder, Rastaroket-Kalbin - Gleich mehrere Angebote aus der überragenden Schweizer
Kuhfamilie der Gegenwart, den Calunas! - Unglaubliches Maximum Red-Schaurind aus Miss Apple Snapple Red EX 96 – außerdem trächtige Tower und Spicy sowie gesexte Maximum-Embryonen
aus KHW Regiment Apple-Red EX 96! - Exklusive Möglichkeit: frisch abgekalbte Tower-Red aus der amerikanischen Legende Highcroft Absolute Lily-Red EX 97!
- Exzellente abgekalbte Jungkühe von u.a. Avenger, Bank It, Brice, Dynamite, Jeff (BS), Delta Lambda, Energy, Mitchel, Precision und Sound System (HOL)!
- Vertreterinnen bekannter Kuhfamilien: Glenn Gisin VG 89, Blackrose EX 96, Goldwyn Lisamaree EX 94, Ikaro Grazie EX 90, Egiz Selina EX 90,
Goldwyn Blexy EX 97, Starbuck Fanfare EX 95, Hanna-Vray EX 96, Subliminal EX 97, Goldwyn Locket EX 94, Even Victoria EX 90, Carter Waltz EX 91 und viele mehr… - Ausgezeichnete Jersey-Angebote aus nationalen und internationalen Schausiegerinnen, Normannen-Angebote aus überragender Kuhfamilie
mit französischen Wurzeln und ein Original Braunvieh-Jungrind aus der wahrscheinlich besten OBV-Familie Deutschlands!
Nach diesem fantastischen Jahr mit horrenden Preisen im Zucht- und Nutzviehbereich bietet der ProRind-Weihnachtssale die einzigartige Möglichkeit, ihren Betrieb mit wertvoller Zuchtgenetik aus den besten Kuhfamilien zu ergänzen. Während die Spanne zwischen kommerziellen Tieren und Elitegenetik früher weit auseinanderging, ist es aktuell möglich, beste Genetik für einen kleinen Aufpreis in den eigenen Stall zu holen. Nutzen Sie diese Chance!
Der gesamte Katalog steht online auf der Website von ProRind bzw. Live Sales zur Verfügung. Bei Interesse senden wir Ihnen auch gerne ein gedrucktes Exemplar zu. Auf den genannten Internetseiten und auf unserer Facebook- und Instagram-Seite werden wir Sie auch mit Updates zu den Verkaufstieren sowie Fotos und Bildern versorgen. Bei Interesse oder Fragen zur Auktion und den Verkaufstieren stehen wir Ihnen selbstverständlich jederzeit unter 08377-92880-00 zur Verfügung. Wir freuen uns sehr, Sie am 13. Dezember in Unterthingau begrüßen zu dürfen
(Autor: Alexander Kuppel)
Zügiges Marktgeschehen in Unterthingau am 20.11.2025




Zur 79. Zuchtviehversteigerung von ProRind in Unterthingau am 20. November 2025 konnten 8 Stiere, 16 Zuchtkälber, 13 Mehrkalbskühe und 193 Jungkühe an neue Besitzer vermittelt werden. Eine Mischung aus selbst angereisten Kunden, internationaler Großkundschaft und Kaufaufträgen des Verbandspersonals trugen zu einem sehr flotten Marktverlauf mit gestiegenen Preisen in allen Kategorien bei.
Hervorragende Kälber erzielen Höchstpreise
16 Zuchtkälber konnten vermarktet werden. Der Durchschnittspreis konnte den Vormarkt mit 555 EUR nochmals deutlich überbieten. Hierzu trug vor allem einheimische Nachfrage nach dem qualitativ hochwertigen Angebot an Brown Swiss-Kälbern bei. An der Spitze platzierten sich 4 Kälber mit überragenden Preisen von 900 EUR und mehr. Hier war gleich dreifach die Milchhof eGbR Bebenhaus aus Ochsenhausen erfolgreich. Jeweils 900 EUR erzielten eine New Jersey- und eine Vecondios P-Tochter mit jeweils über 10.000 bzw. 11.000 kg Milch bei Mutter und Großmutter. Eine verbleibt im Zuchtgebiet, die andere wechselt per Kaufauftrag nach NRW. 960 EUR erzielte das leistungsmäßig beste Kalb des Tages. Auch hierbei handelt es sich um eine New Jersey-Tochter, deren Mutter eine Zweitlaktation mit weit über 13.000 kg erreicht hat. Sie wird von einem Zuchtbetrieb im südlichen Oberallgäu aufgezogen. Das Spitzenquartett vervollständigt eine junge Barolo-Tochter der Zeller GbR aus Bad Grönenbach mit fast 12.000 kg Höchstleistung. Auch sie wechselt für 920 EUR ins Oberallgäu.
Holstein belebt den Stiermarkt
Während wiederum lediglich 4 Brown Swiss-Stiere aufgetrieben wurden, wobei durchaus eine Nachfrage nach qualitativ hochwertigen Stieren bestehen würde, fanden 5 ansprechende Holsteinstiere zügig neue Besitzer. An der Spitze platzierte sich ein Powerhouse-Sohn von Christian Spengler aus Bobingen, der für 2.950 EUR einem Kunden aus Südtirol zugeschlagen werden konnte. Mit einem Zuschlagspreis von 2.900 EUR nicht weniger erwähnenswert war ein Robocop-Sohn aus der bekannten G-Linie der Lutzenberger GbR aus Jengen. Hier konnten besonders die sehr hohen Inhaltsstoffe der Mutter von über 5 % Fett und fast 4 % Eiweiß einen belgischen Kunden begeistern.
Nachfrage auf viele Schultern verteilt - Zügiges Bietergeschehen bei den Abgekalbten
Wiederum waren viele Interessenten aus der näheren Umgebung sowie weiter entfernten Gebieten selbst zur Auktion angereist. Dazu gesellten sich einige internationale Großkunden aus Belgien und Italien, die genauso zum flotten Marktverlauft beitrugen wie die Kaufaufträge des Verbandspersonals. Insgesamt ist die Nachfrage nach leistungsstarken und gut entwickelten Abgekalbten ohne Mängel ungebrochen. Hier hätten noch deutlich mehr Tiere zu ordentlichen Preisen verkauft werden können. Tiere mit Mängeln oder ungenügender Leistung werden zu deutlich niedrigeren Preisen gehandelt. Insgesamt konnte der Durchschnittspreis bei 193 verkauften Jungkühen im Vergleich zum Vormarkt nochmals auf 2.749 EUR steigen.
Bunt gemischte Spitzengruppe
Viele hervorragende Jungkühe erzielten Zuschlagspreise von über 3.500 EUR. An der Spitze konnten sich 5 produktive Tiere nochmals abheben und erreichten 3.700 EUR und mehr. Den Tageshöchstpreis von 3.950 EUR erzielte Andreas Martin aus Unterthingau mit einer Bachelor-Tochter mit weit über 35 kg Milch. Diese mittelrahmige Jungkuh entsprach mit ihrer Korrektheit in der Bewegung und ihrem tadellosen Eutersitz allen Anforderungen und konnte per Kaufauftrag für einen Kunden im Landkreis Fürstenfeldbruck verladen werden. An preislich zweiter Stelle platzierte sich einmal mehr Aufzüchter Günther Stehle aus Bad Waldsee mit einer Freetown-Tochter mit 38 kg Milch für 3.850 EUR, die sich ein italienischer Stammkunde sicherte. Ebenfalls erfolgreich war die Grabherr GbR aus Opfenbach mit einer Belluno-Tochter mit 40 kg Milch, die sich ein Kunde aus dem Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz bei 3.750 EUR sicherte. Das Spitzenfeld komplettierten zwei Brown Swiss-Jungkühe mit einem Zuschlagspreis von jeweils 3.700 EUR. Dies war zunächst eine Sepp-Tochter vom Biobetrieb von Bernhard Herz aus Oy-Mittelberg, die in den Landkreis Landshut wechselt und später eine Vindiesel-Tochter von der Wenz GbR aus Bolsterlang, die im Oberallgäu verbleibt. Die weiteren Spitzentiere waren in Auftriebsreihenfolge eine Zweitkalbs-Noble-Tochter von Martin und Tatjana Lang aus Wielenbach, eine Jakarta-Tochter von Alfred Heckelmiller aus Bad Hindelang, eine Nathan-Tochter von Petra Neß aus Fischen, eine Money P-Tochter von Jochen Ritter aus Mindelheim, eine Biniam-Tochter vom Geißberhof Göhl aus Oberstdorf, eine weitere Biniam-Tochter von Josef Zwießler aus Opfenbach und eine Bonum-Tochter von der Grabherr GbR aus Opfenbach.
(Autor: Alexander Kuppel; Fotos: Ann-Kathrin Kölbel)
Die nächste Auktion findet am Donnerstag, den 04.12.2025 statt. Der darauffolgende Markt ist am 18. Dezember.
Für diesen Markt ist der Anmeldeschluss Dienstag, der 2. Dezember 2025.
Anmeldungen und Kaufaufträge nehmen wir gerne entgegen. Informationen dazu finden Sie unter www.prorind.de oder telefonisch unter 08377-92880-00
Jederzeit sind Beratung und Vermittlung ab Stall durch die Außendienstmitarbeiter möglich:
Werner Schmid 0151-16772039
Alexander Kuppel 01632437196
Maximilian Messner 0157-80530951
Hubert Rupp 0163-8310087 (Nordbayern)
Bonaventura Lohner 0163-8310088 (Ober-/Niederbayern).
Belebter Ferienmarkt in Unterthingau am 6. November 2025




Zur 78. Zuchtviehversteigerung von ProRind in Unterthingau am 6. November 2025 konnten 4 Stiere, 16 Zuchtkälber, 9 Mehrkalbskühe und 188 Jungkühe an neue Besitzer vermittelt werden. Deutlich mehr selbst angereiste Interessenten und Besucher als zuletzt fanden sich zu Auktionsbeginn in der Arena ein und sorgten bei ebenfalls verbesserter Qualität für einen zügigen Marktverlauf mit gestiegenen Durchschnittspreisen.
Kleiner Kälbermarkt
16 Zuchtkälber konnten vermarktet werden. Der Durchschnittspreis konnte den Vormarkt mit 471 EUR deutlich überbieten. An der Spitze konnten eine Valps-Tochter von Rudolf Mayer aus Altusried und eine Platin-Enkelin von Sebastian Gromer aus Kronburg für je 680 EUR im Zuchtgebiet verkauft werden.
Kleiner Stiermarkt
Am Stiermarkt konnten lediglich 4 Stiere zu durchschnittlich 2.038 EUR vermarktet werden.
Qualität deutlich verbessert- mehr Kaufinteressenten vor Ort
Wie bereits erwähnt, strömten zum ersten Novembermarkt deutlich mehr Besucher in die ProRind-Arena als zwei Wochen zuvor. Die dadurch breit verteilte Nachfrage kam dem Durchschnittspreis zugute, der um über 130 EUR im Vergleich zum Vormarkt anstieg. Neben mehr selbst anwesenden Kaufinteressenten präsentierten sich die angebotenen Abgekalbten in einem deutlich besseren Zustand als zuletzt. Speziell hinsichtlich des Gewichtes, der Entwicklung, des Rahmens und der Milchmenge war das Angebot qualitativ deutlich ansprechender.
Produktive Laufstallkühe an der Spitze
Den Tageshöchstpreis von 3.850 EUR erzielte Thomas Bartenschlager aus Biessenhofen mit einer Freestyle-Tochter, die überragende 39 kg Milch produziert. Sie wusste ebenfalls in allen Exterieurmerkmalen zu gefallen und ließ keinerlei Wünsche an die moderne Holsteinkuh offen. Nach einem langen Bieterduell sicherte sich ein italienischer Stammkunde den Zuschlag.
Den Höchstpreis von 3.700 EUR im Brown Swiss-Lager sicherte sich dieses Mal der passionierte Züchter Albert Waltner aus Bad Hindelang mit einer kapitalen Campari-Tochter mit 35 kg Milch. Diese dunkel gezeichnete, elegante Jungkuh war mit einem hervorragenden Qualitätseuter ausgestattet, das zukünftig von einem automatischen Melksystem im nördlichen Oberallgäu gemolken wird.
Ein Trio vervollständigt die Spitzengruppe mit Zuschlagspreisen von 3.500 EUR und mehr. In Auftriebsreihenfolge war dies eine milchtypische, sehr euterstarke Chagall-Tochter von Franz Müller aus Burgberg, die mit 32 kg Milch und hervorragenden Vorfahrensleistungen von bis zu 13.000 kg Milch bei knapp 4 % Eiweiß punkten konnte und per Kaufauftrag im Zuchtgebiet verbleibt.
Es folgt eine Vindus-Tochter, die von Ralf Arnold, Scheidegg gezüchtet und von Narziß Wenz aus Bolsterlang aufgezogen und hervorragend präsentiert wurde. Diese rahmige Jungkuh mit 35 kg Milch und einer Mutterleistung von knapp 13.000 kg Milch konnte für einen Kunden in Thüringen verladen werden.
Zum ersten Mal in Unterthingau tauchte zu dieser Auktion Thomas Abler aus Scheidegg als Verkäufer im Katalog auf und konnte sich auf Anhieb in die Spitzengruppe der Auktion katapultieren. Dieses Kunststück gelang ihm mit einer hornlosen Senat-Tochter mit 37 kg Milch, die sich ein Landwirt aus dem heimischen Zuchtgebiet sicherte.
(Autor: Alexander Kuppel; Fotos: Ann-Kathrin Kölbel)
Die nächste Auktion findet am Donnerstag, den 20.11.2025 statt.
Der darauffolgende Markt ist am Donnerstag 04.12.2025, Anmeldeschluss ist am Dienstag, 18.11.2025.
Anmeldungen und Kaufaufträge nehmen wir gerne entgegen. Informationen dazu finden Sie unter www.prorind.de oder telefonisch unter 08377-92880-00
Jederzeit sind Beratung und Vermittlung ab Stall durch die Außendienstmitarbeiter möglich:
Werner Schmid 0151-16772039
Alexander Kuppel 01632437196
Maximilian Messner 0157-80530951
Hubert Rupp 0163-8310087 (Nordbayern)
Bonaventura Lohner 0163-8310088 (Ober-/Niederbayern).
Jungrinder-Herbstmarkt in Unterthingau am 30.10.2025




Zum 6. Jungrinder-und Fressermarkt des Rinderzuchtverbandes ProRind am Marktstandort in Unterthingau, am Donnerstag, den 30. Oktober 2025 konnten 28 Kalbinnen, 221 Jungrinder und 8 Fresser verkauft werden. Neben einzelnen wenigen Tieren, die das Zuchtgebiet in Richtung Norden verließen und einigen Tieren mehr, die nach Italien wechselten, verblieb der Großteil des Angebotes in einheimischen Gefilden. Alle Kaufinteressenten gaben ihre Gebote qualitätsbezogen ab. Am Ende konnten 221 Jungrinder zu durchschnittlich 1.095 EUR verkauft werden.
Gute Aufzucht und professionelle Vorbereitung machen sich bezahlt
Über alle Rassen hinweg wurden die Gebote wie gewohnt qualitätsbezogen abgegeben. Speziell bei den jüngeren Tieren unter einem Jahr wurden einige hervorragend entwickelte und professionell vorbereitete Tiere mit sehr interessanten Abstammungen und Leistungsinformationen angeboten, die folgerichtig auch Höchstpreise jenseits von 1.300 EUR erzielten. Eine Komplettschur der Tiere fiel hier wie am Großviehmarkt positiv auf und wirkte sich merklich auf den Zuschlagspreis aus, da sich die Tiere deutlich gepflegter und korrekter präsentierten. Unterentwickelte und ungepflegte Tiere wurden mit deutlichen Preisabstrichen gehandelt. Insgesamt ergab sich bei 221 verkauften Tieren ein Durchschnittspreis von 1.095 EUR und damit nur minimal weniger als beim sehr gefragten Frühjahrsmarkt. Den Höchstpreis von 1.550 EUR erzielten 5 Zuchtbetriebe: Ulrich Kaiser aus Lachen mit einer jungen Highlight-Tochter und einer älteren Guy-Tochter, die Boxler GbR aus Boos mit einer Volbeat-Tochter, Raphael Dorn aus Altusried mit einer Mercedes- und einer Woozle-Tochter, Josef Mair aus Altusried mit einer Höhenflug-Tochter und die Müller GbR aus Tussenhausen mit einer Sputnik-Tochter. Die Fleckviehjungrinder wechselten überwiegend in Mastbetriebe.
Kleiner Kalbinnenmarkt
28 Kalbinnen konnten zu mittleren 1.709 EUR verkauft werden. Auch hier wurden gut entwickelte Tiere deutlich besser nachgefragt. Den Höchstpreis von 2.000 EUR erzielten in dieser Kategorie eine Campari-Tochter von Norbert Geist aus Wildpoldsried und eine Design-Tochter von der Kuglerhof GbR aus Görisried.
Fresser zügig versteigert
Lediglich 8 Fresser standen im Angebot. Sie wurden qualitätsbezogen nachgefragt und zwischen 380 EUR und 1.040 EUR zugeschlagen.
(Autor: Alexander Kuppel, ProRind, Fotos: ProRind Team).
Die nächste Auktion findet am Donnerstag, den 06.11.2025 statt.
Der darauffolgende Markt ist am 20. November.Anmeldeschluss ist am Dienstag, 04.11.2025. Bitte melden Sie verkaufsfähige Abgekalbte zu den Auktionen an.
Darauf folgt der Großviehmarkt am 20. November. Anmeldeschluss ist der 04.11.2025. Bitte melden Sie verkaufsfähige Abgekalbte zu den Auktionen annmeldungen und Kaufaufträge nehmen wir gerne entgegen. Informationen dazu finden Sie unter www.prorind.de oder telefonisch unter 08377-92880-00
Jederzeit sind Beratung und Vermittlung ab Stall durch die Außendienstmitarbeiter möglich:
Werner Schmid 0151-16772039
Alexander Kuppel 01632437196
Maximilian Messner 0157-80530951
Hubert Rupp 0163-8310087 (Nordbayern)
Bonaventura Lohner 0163-8310088 (Ober-/Niederbayern).
Zur Zuchtviehauktion am 23. Oktober 2025 in Unterthingau: Qualität gefragt!




Zur 76. Zuchtviehversteigerung von Prorind in Unterthingau am 23. Oktober 2025 konnten 14 Stiere, 13 Zuchtkälber, 6 Mehrkalbskühe und 258 Jungkühe an neue Besitzer vermittelt werden. Fehlerfreie, leistungsstarke und funktionelle Tiere sind weiterhin sehr gefragt und erzielen Höchstpreise, während qualitativ schwächere Tiere mit deutlichen Abschlägen gehandelt werden.
Kleiner Kälbermarkt
Insgesamt konnten 13 Kälber zu einem Durchschnittspreis von 354 EUR verkauft werden. Durch den kurzfristigen Ausfall zahlreicher Zuchtkälber konnten einige Kaufinteressenten nicht bedient werden und traten enttäuscht die Heimreise an. Hier sollte die Ausfallquote zukünftig geringer ausfallen.
Gute Preise am Stiermarkt
Der Durchschnittspreis am Stiermarkt betrug 2.357 EUR bei 14 verkauften Tieren. An der Spitze positionierte sich ein Stier mit einem Zuschlagspreis von 4.050 EUR. Hierbei handelt es sich um einen Vanilla-Sohn aus der Zucht von Tobias Königsberger aus Wolfertschwenden, der von Aufzüchter Max Klemp zum Verkauf angeboten wurde. Nach langem Bieterduell senkte sich der Hammer von Auktionator Josef Hefele zugunsten eines angereisten Kunden aus Nordrhein-Westfalen, den besonders die sehr hohen Inhaltsstoffe von 5 % Fett und 4 % Eiweiß im Pedigree des Stieres beeindruckten.
Gute Aufzucht wird belohnt – die Nachfrage nach Qualitätstieren ungebrochen
Weiterhin bleibt es dabei, dass die Kaufinteressenten ihre Gebote qualitätsbezogen platzieren. Sobald eine fehlerfreie, gut entwickelte Jungkuh mit einer ordentlichen Einsatzleitung den Auktionsring betritt, schnellen die Gebote deutlich über die 3.000 EUR-Marke. Sobald die Einsatzleistung niedrig ist oder Mängel im Exterieur, der Eutergesundheit oder Melkbarkeit vorliegen, bleiben Gebote aus. Für diese Tiere besteht aktuell nur begrenzte Nachfrage zu deutlichen Preisabschlägen.
Die Spitze des Tages
Den Tageshöchstpreis von 4.150 EUR erzielte die Zuchtstätte Deubele aus Stiefenhofen mit einer sehr jungen Arrow-Tochter. Diese junge Kuh erfüllte alle Attribute, für die die moderne Brown Swiss-Kuh stehen sollte. Sie präsentierte sich mit mittlerer Größe aber vor allem sehr viel Körperbreite von der Brust bis zum Becken, bewegte sich auf einem stabilen Fundament, das ein drüsiges und breites Euter mit vier optimal ausgeprägten Zitzen trägt und produziert 32,5 kg Milch. Sie konnte im Kaufauftrag für einen hessischen Kunden ersteigert werden.
Für 4.000 EUR wurde zum einen eine Bert-Enkelin von Franz Josef Dodel aus Wolfertschwenden mit 40 kg Milch nach Italien verkauft. Zum anderen präsentierte Christian Egger aus Rettenberg eine helle Mane-Tochter aus der Even Victoria-Familie, die mit knapp 33 kg Milch und den vorher gennannten Attributen begeistern konnte. Sie tritt die Reise zu einem Holsteinzuchtbetrieb im Kreis Heinsberg in NRW an. Zu diesem Betrieb begleitet sie eine ebenfalls hell gezeichnete Caravaggio-Tochter von Stefan Achberger aus Scheidegg für 3.900 EUR. Diese elegante, milchtypische Jungkuh produziert weit über 32 kg Milch. Ebenfalls 3.900 EUR erzielte Rainer Erdle aus Aichen mit einer Crown-Tochter mit weit über 44 kg Milch, die im Zuchtgebiet verbleibt.
(Autor: Alexander Kuppel; Fotos: Ann-Kathrin Kölbel)
Die nächste Auktion findet am Donnerstag, den 06.11.2025 statt.
AM 30. OKTOBER FINDET DER JUNGRINDERMARKT STATT.
Der darauffolgende Markt ist am 20. November.Anmeldeschluss ist am Dienstag, 04.11.2025.
Anmeldungen und Kaufaufträge nehmen wir gerne entgegen. Informationen dazu finden Sie unter www.prorind.de oder telefonisch unter 08377-92880-00
Jederzeit sind Beratung und Vermittlung ab Stall durch die Außendienstmitarbeiter möglich:
Werner Schmid 0151-16772039
Alexander Kuppel 01632437196
Maximilian Messner 0157-80530951
Hubert Rupp 0163-8310087 (Nordbayern)
Bonaventura Lohner 0163-8310088 (Ober-/Niederbayern).
Oktoberauktion am 09.10.2025 in Unterthingau – der Start ins neue Geschäftsjahr





Zur 75. Zuchtviehversteigerung von Prorind in Unterthingau am 9. Oktober 2025 konnten 7 Stiere, 12 Zuchtkälber, 7 Mehrkalbskühe und 222 Jungkühe an neue Besitzer vermittelt werden. Zum Start in den zweiwöchigen Auktionsrhythmus zeigte sich die Qualität des Angebotes sehr heterogen, was zu einem Rückgang des Durchschnittspreises bei den Abgekalbten führte. Fehlerfreie, leistungsstarke und funktionelle Tiere sind weiterhin sehr gefragt und erzielen Preise deutlich über dem Schnitt.
Kleiner Kälbermarkt
Lediglich 12 Zuchtkälber, größtenteils Holstein, wurden seitens der Landwirte vorgestellt. Der Durchschnittspreis sank auf 487 EUR. Den Tageshöchstpreis von 820 EUR erzielte Leonard Daufratshofer aus Markt Rettenbach mit einer sehr gut entwickelten Volcano-Tochter, die per Kaufauftrag in den Landkreis Passau verkauft wurde.
Gute Preise am Stiermarkt
Der Durchschnittspreis am Stiermarkt konnte um über 200 EUR auf 2.650 EUR steigen. An der Spitze konnte sich einmal mehr die Ostenried KG aus Leinau mit gleich zwei hervorragend aufgezogenen und sehr gut entwickelten Stieren platzieren. Zum hervorragenden Höchstpreis von 4.000 EUR konnte ein Vanilla-Sohn aus einer Aldo-Mutter mit über 10.000 kg Erstlaktation bei 5 % Fett und 3,8 % Eiweiß mit einer Einstufung von 88 Punkten an einen Kunden aus Nordrhein-Westfalen verkauft werden.
Für 3.750 EUR folgte ein Doboy-Sohn aus einer bekannten Assay-Tochter, die in der Spitze knapp 14.000 kg Milch produziert hat. Dieser Spitzenstier wird seine Dienste zukünftig im benachbarten Vorarlberg erfüllen.
Nachfrage in Deutschland etwas gebremst – Bedarf in Italien nicht gedeckt
Die Qualität des Angebotes zeigte sich an diesem Tag sehr differenziert. Die Käufer gaben ihre Gebote wie gewohnt sehr qualitätsbezogen ab, so dass sich ein breites Preisspektrum zu den unterschiedlichen Qualitäten entwickelte. Insgesamt gab der Durchschnittspreis auf 2.784 EUR nach, was der angebotenen Qualität aber jederzeit entsprach.
Gerade zu Beginn fielen bei den älteren Tieren viele Mängel auf. Mit fortschreitendem Marktverlauf bis hin zu den jüngsten angebotenen Tieren zogen die Preise kontinuierlich und zum Teil deutlich an.
Die Tagesspitze
Den Spitzenpreis des Tages erzielte eine Valentino-Tochter vom Biobetrieb von Richard Göhl aus Rettenberg. Die dunkel gezeichnete Jungkuh wies ein hervorragendes Euter und eine Tagesmilchproduktion von weit über 31 kg auf. Zusätzlich konnte sie mit einer langlebigen Kuhfamilie mit 6 Kälbern bei der Mutter und 8 Kälbern bei der Großmutter punkten. Nach einem harten Bieterduell sicherte sie sich ein italienischer Stammkunde mit dem Zuschlag von 4.150 EUR.
Der preislich zweite Rang ging an Markus Epp aus Lengenwang für eine Piero-Enkelin mit weit über 32 kg Milch. Ein Landwirt aus dem Kreis Lindau ersteigerte diese kompakte, funktionelle Kuh für 3.950 EUR. In denselben Betrieb wechselt mit Katalognummer 130 eine New York-Tochter von Stefan Achberger aus Scheidegg. Diese extrem lange, milchtypische und elegante Jungkuh mit drüsigem und fest aufgehängtem Euter erzielte 3.850 EUR.
Die teuerste Holsteinjungkuh des Tages präsentierte die Lutzenberger GbR aus Jengen. Ihre dunkel gezeichnete Foreman-Tochter produziert 38 kg Milch aus einem sehr hohen und breiten Euter mit robotergeeigneter Strichstellung. Sie fand ihren neuen Besitzer in einem Landwirt aus dem Landkreis Erding.
(Autor: Alexander Kuppel; Fotos: Ann-Kathrin Kölbel)
Bitte beachten: Ab jetzt 14-tägiger Auktionsrhythmus.
Die nächste Auktion findet am Donnerstag, den 23.10.2025 statt.
Der darauffolgende Markt ist am 6. November.
Der Anmeldeschluss ist am DIENSTAG, 21.10.2025.
AM 30. OKTOBER FINDET DER JUNGRINDERMARKT STATT.
Anmeldeschluss ist der 14. OKTOBER.
Anmeldungen und Kaufaufträge nehmen wir gerne entgegen. Informationen dazu finden Sie unter www.prorind.de oder telefonisch unter 08377-92880-00
Jederzeit sind Beratung und Vermittlung ab Stall durch die Außendienstmitarbeiter möglich:
Werner Schmid 0151-16772039
Alexander Kuppel 01632437196
Maximilian Messner 0157-80530951
Hubert Rupp 0163-8310087 (Nordbayern)
Bonaventura Lohner 0163-8310088 (Ober-/Niederbayern).
Erfolgreicher Viehscheidmarkt in Unterthingau am 25.09.2025





Traditionell findet der zweite, sehr große Septembermarkt nach den großen Viehscheiden im Allgäu in der letzten Septemberwoche statt. Insgesamt konnten bei der 74. Zuchtviehversteigerung von Prorind in Unterthingau 16 Stiere, 28 Zuchtkälber, 12 Mehrkalbskühe und 279 Jungkühe und somit nochmals mehr Tiere als bei der vorhergehenden Auktion vermarktet werden. Das sehr große, qualitativ ansprechende Angebot traf auf rege Nachfrage von italienischen Großkunden und vielen selbst angereisten Landwirten aus der heimischen Region, so dass sich ein sehr flotter Marktverlauf mit einem sehr guten Ergebnis für Käufer und Verkäufer einstellte.
Großes Angebot und gute Preise am Kälbermarkt
Weiterhin sind gut entwickelte Zuchtkälber am Markt sehr gefragt. Der Auftrieb von 28 Tieren ist sehr ordentlich und bietet gute Auswahlmöglichkeiten für verschiedene Käufer. Der Markt wurde komplett geräumt und der Durchschnittspreis pendelte sich am Ende bei 533 EUR ein. Zwei Kälber an der Spitze erzielten 820 EUR im Zuschlag. Dies war zum einen eine Amorie-Tochter von Franz-Paul Probst aus Ruderatshofen, die in den Landkreis Rosenheim wechselt und zum anderen eine Narian-Tochter von Franz Albert Haas aus Hergatz, die zu einem Fleckviehzuchtbetrieb in den Kreis Ansbach wechselt.
Auch Stiermarkt komplett geräumt
Zu einem zufriedenstellenden Durchschnittspreis von 2.419 EUR konnte auch der Stiermarkt komplett geräumt werden. Den Spitzenpreis von 3.500 EUR erzielte die Ostenried KG aus Leinau mit einem hervorragend entwickelten Ray-Sohn. Dieser formalistisch einwandfreie Jungstier überzeugte mit seiner eigenen herausragenden Entwicklung, die sich mit einem Gewicht von weit über 580 kg eindrucksvoll widerspiegelt. Zusätzlich konnte er mit ausgeglichenen genomischen Exterieurzuchtwerten vor allem mit Euternote 117 begeistern. Die alternative und sichere Väterfolge mit Muttervater Cadence und Großmuttervater Dally überzeugten genauso wie die jeweiligen Höchstleistungen von über 12.000 kg Milch bei knapp 4 % Eiweiß. Der Stier verbleibt im Kaufauftrag bei einem Zuchtbetrieb im Ostallgäu.
Abgekalbte finden zügig neue Käufer
Die Angebotsqualität befand sich an diesem Tag auf einem insgesamt ordentlichen Niveau. Einzelne wenige Tiere entsprachen nicht der Qualität eines Zuchtviehmarktes, was insbesondere auf eine mangelnde Fundamentqualität und fehlende Klauenpflege zurückzuführen war. Hier bleibt es weiterhin dabei, dass Maßnahmen wie eine rechtzeitige Anfütterung, Scheren und die Klauenpflege wichtig und unabdingbar sind. Diese Arbeiten werden von den Käufern honoriert und machen sich immer bezahlt. Aktuell und zum Ende der Weideperiode hin gilt daher der dringende Aufruf, Kalbinnen frühzeitig in die Kuhherde zu integrieren, Parasitenbehandlungen durchzuführen und mit bestmöglichem Futter auf die anstehende Kalbung vorzubereiten. Um das Angebot etwas zu entzerren und die guten Preise des Sommers mitzunehmen, gilt es, auch aktuell schon Kalbinnen zu besamen und nicht ausschließlich bis zur Einstallung abzuwarten.
Herausragende Tiere an der Spitze
Den „Hattrick“ mit dem Tageshöchstpreis an 3 Auktionen in Folge erzielte nun der Gaißberghof Göhl aus Oberstdorf. An diesem Tag handelte es sich um eine Barca-Enkelin, die mit weit über 38 kg Tagesmilch aufwarten konnte und zukünftig bei einem Holsteinzuchtbetrieb im Saarland gemolken wird. Zusätzlich zur herausragenden Leistung brillierte diese junge Kuh mit einem hervorragenden, drüsigen und breiten Euter, das keinerlei Wünsche an die moderne Brown Swiss-Kuh offenließ. Der Hammer von Auktionator Josef Hefele senkte sich erst beim Spitzenpreis von 4.900 EUR. Zum gleichen Betrieb wird sie von der preislich folgenden Campari-Tochter von Familie Ettensperger aus Sulzberg begleitet, die sich mit kapitalem Rahmen, starker Bemuskelung und hervorragendem Euter im Ring präsentierte. Gute Vorfahrenleistungen und eine eigene Produktion von 34 kg Milch führten schließlich mit 4.400 EUR zum preislich zweiten Tagesrang. Ein selbst angereister Käufer aus der Bodenseeregion sicherte sich die preislich folgende Hill-Tochter von Andreas Martin aus Unterthingau mit weit über 36 kg Milch für 4.350 EUR. Mit einem Zuschlag von 4.300 EUR wechselt eine elegante, milchtypische Brownstar-Tochter von Peter Kirchmann aus Stiefenhofen, die über 30 kg Milch produziert und aus der bekannten F-Famile von Familie Kirchmann stammt, per Kaufauftrag ebenfalls zu dem oben genannten Betrieb ins Saarland. Auch Familie Miederer aus Buchloe erzielte mit einer Super PP-Tochter mit knapp 40 kg Milch, die ins Unterallgäu wechselt, 4.300 EUR. Zu einem Zuchtbetrieb nach Vorarlberg wechselt eine Afinox-Tochter von Thomas Lang aus Betzigau, die sich schaufertig vorbereitet im Ring präsentierte und einen Zuschlagspreis von 4.100 EUR erzielte.
(Autor: Alexander Kuppel; Fotos: ProRind)
Bitte beachten: Ab jetzt 14-tägiger Auktionsrhythmus! Die nächste Auktion findet am Donnerstag, den 09.10.2025, statt.
Die darauffolgende Auktion findet am Donnerstag, den 23.10.2025, statt. Anmeldeschluss ist DIENSTAG 07.10.2025
Anmeldungen und Kaufaufträge nehmen wir gerne entgegen. Informationen dazu finden Sie unter www.prorind.de oder telefonisch unter 08377-92880-00
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Werner Schmid 0151-16772039
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Versteigerungsmarathon mit Paukenschlag am Donnerstag, den 04.09.2025 in Unterthingau!





Als Auktionator Josef Hefele um 16:45 Uhr den letzten Zuschlag des Tages erteilte, war allen Beteiligten sofort klar, dass soeben eine historische Zuchtviehversteigerung mit einer Dauer von über 6 Stunden zu Ende gegangen war, an der gut 280 Abgekalbte für durchschnittlich 3.100 EUR verkauft wurden. Der neue Rekordhöchstpreis von 7.150 EUR war darüber hinaus das Ergebnis eines atemberaubenden Bieterwettstreits, der erst nach mehreren Minuten sein Ende fand und noch lange in den Köpfen aller Beteiligter bleiben wird. Insgesamt konnten bei der 73. Zuchtviehversteigerung von ProRind in Unterthingau 9 Stiere, 23 Zuchtkälber, 19 Mehrkalbskühe und 263 Jungkühe vermarktet werden. Ein sehr großes, qualitativ ansprechendes Angebot traf auf rege Nachfrage, sodass die Durchschnittspreise beim Großvieh in allen Kategorien anstiegen und ein sehr erfolgreicher Start in die Herbstsaison gelang.
Flotter Kälbermarkt
Wie gewohnt startete die Versteigerung pünktlich um 10:30 Uhr mit dem Verkauf der Zuchtkälber. Zu diesem Zeitpunkt platzte die Arena einmal mehr aus allen Nähten und Besucher, Kaufinteressenten und Verkäufer standen in mehreren Reihen in der gesamten Halle. Bei den Kälbern zeigte sich ein ordentliches Bild. An diesem Tag legten die Interessenten besonderen Wert auf eine gute Entwicklung und entsprechendes Exterieur der angebotenen Tiere. An der Spitze hoben sich 3 Tiere mit Geboten von 900 EUR und mehr nochmals ab. Hierbei handelte es sich in Versteigerungsreihenfolge um eine Neymar-Tochter von Leonard Daufratshofer aus Markt Rettenbach, die nach Hessen wechselte, eine Ampere-Tochter von Markus Brugger aus Ungerhausen, die sich ein Käufer aus dem Kreis Miesbach sicherte und eine Vanilla- Tochter von Johann Sohler aus Schönau, die ein Interessent aus dem Landkreis Bad Tölz ersteigerte.
Rasanter Stiermarkt mit Höchstpreisen
Mit einem Durchschnittspreis von 2.839 EUR für 9 verkaufte Stiere stieg der Durchschnittspreis auch in dieser Kategorie deutlich an. Den Tageshöchstpreis von 3.600 EUR erzielte Willebold Gawaz aus Niederrieden mit einem Dacapo-Sohn, der sich mit einem gGZW von 138, hoher Milchmenge, positiven Inhaltsstoffen, guten Zuchtwerten für Melkbarkeit und Persistenz sowie einem Euterzuchtwert von 111 empfahl. Den Zuschlag sicherte sich ein Landwirt aus dem Ostallgäu.
Qualität wird honoriert
Der wieder deutlich gestiegene Durchschnittspreis bei den Abgekalbten ist auf eine verbesserte Angebotsqualität zurückzuführen. Hier hat sich in den letzten Monaten insgesamt und an diesem Tag speziell die direkte Auktionsvorbereitung (Anfütterung, Scheren, Klauenpflege) deutlich verbessert. Diese Arbeiten werden von den Käufern honoriert und machen sich immer bezahlt. Aktuell und zum Ende der Weideperiode hin gilt daher der dringende Aufruf, Kalbinnen frühzeitig in die Kuhherde zu integrieren, Parasitenbehandlungen durchzuführen und mit bestmöglichem Futter auf die anstehende Kalbung vorzubereiten. Hervorzuheben ist an diesem Tag auch das sehr gute Angebot an Mehrkalbskühen, die vor allem mit sehr hohen Leistungen zu überzeugen wussten und im Durchschnitt 3.271 EUR kosteten.
7.150 EUR - der Paukenschlag zum neuen Rekordpreis
Bereits im Vorfeld der Auktion kündigte sich ein besonders interessantes Duo an, welches sich schlussendlich mit Abstand auch an der preislichen Tagesspitze positionieren konnte. Hierbei handelte es sich um zwei Halbschwestern von Familie Göhl aus Oberstdorf. Die beiden in der Schweiz geborenen Brice- bzw. Calvin-Töchter stammen aus keiner geringeren als der Schauikone Duss Biver Happy EX 95 ab. Diese Kuh kann etliche Schauerfolge in der Schweiz und sensationelle Einstufungen ihrer Vorfahren nachweisen und besitzt international höchste Anerkennung. Am vergangenen ProRind Weihnachtssale erzielte eine weitere Schwester der genannten Tiere den Höchstpreis von 17.600 EUR. Dass diese exklusiven Angebote viele Züchter auf den Plan rufen würde, war bereits im Vorfeld klar, die Entwicklung in der Arena überstieg aber dann sämtliche Erwartungen. Zunächst konnte die Brice-Tochter mit 32 kg Milch nach minutenlangem Bieterduell einem Kunden aus Rheinland-Pfalz, der per Videotelefonat zugeschaltet war für 5.750 EUR zugeschlagen werden. Kurz darauf folgte die Calvin-Schwester mit 29 kg Milch, die im Exterieur nochmals kleine Vorzüge gegenüber der vorgenannten hatte, zum neuen „Unterthingauer Rekordpreis“ von 7.150 EUR. Auch diesen züchterischen Leckerbissen sicherte sich unter tosendem Applaus der genannte, renommierte Holsteinzuchtbetrieb aus Rheinland-Pfalz am Handy. Das Spitzenpodium komplettierte an diesem Tag eine weitere Jungkuh mit einem Zuschlagspreis jenseits von 5.000 EUR. Hierbei handelte es sich um eine elegante, milchtypische Tank-Tochter mit hervorragendem Euter von der Zuchtstätte Ziegler aus Stiefenhofen mit über 35kg Milch, die das Geburtstagsgeschenk für einen Landwirt aus dem Kreis Fürstenfeldbruck wurde. Weitere Spitzentiere, die in jedem anderen Marktbericht eine längere Erwähnung erfahren hätten, waren eine kapitale, leistungsstarke Crimson-Tochter mit weit über 41 kg Milch von Rainer Erdle aus Aichen, die sich die Firma Puschtravieh von Familie Steiner aus Südtirol für 4.500 EUR genauso sicherte wie eine sehr junge milchtypische Nathan-Tochter von der Zuchtstätte Göhl aus Oberstdorf, die 35 kg Milch aus einem herausragend beaderten Euter produziert. Den Abschluss der herausragenden Spitzengruppe machte zur sichtlichen Freude des Verkäufers mit Katalognummer 451 eines der jüngsten Tiere des Tages. Hierbei handelt es sich um eine zweijährig abgekalbte Vaskur-Tochter von Martin Rehm aus Ochsenhausen mit weit über 37 kg Milch, die im Kaufauftrag in den Landkreis Roth wechselte.
Eine besondere Erwähnung sollte an dieser Stelle das Verbandspersonal erfahren. Hier waren an diesem Tag sowohl die Arbeitskräfte im Büro als speziell auch die vielen Aushilfskräfte im Stall extrem gefordert. Durch eine konzentrierte Leistung aller Beteiligten und der Bereitschaft auch die Verladungen am späten Abend zu begleiten, konnte dieser „Auktionsmarathon“ erfolgreich gemeistert werden. Hier gilt dem gesamten Personal ein großer Dank.
(Autor: Alexander Kuppel; Fotos: Johannes Immler)
Die nächste Auktion findet am Donnerstag, den 25.09.2025, statt. Anmeldeschluss ist DIENSTAG 09.09.2025
Anmeldungen und Kaufaufträge nehmen wir gerne entgegen. Informationen dazu finden Sie unter www.prorind.de oder telefonisch unter 08377-92880-00
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Bonaventura Lohner 0163-8310088 (Ober-/Niederbayern).
Erfolgreicher Augustmarkt am Donnerstag, den 07.08.2025 in Unterthingau!






Zur 72. Zuchtviehversteigerung des Rinderzuchtverbandes ProRind am Marktstandort in Unterthingau am Donnerstag, den 7. August 2025, konnten 6 Stiere, 34 Zuchtkälber, 16 Mehrkalbskühe und 231 Jungkühe verkauft werden. Nach wochenlangem Regen konnten die Landwirte in dieser Woche ihre Ernte fortsetzen, was den ein oder anderen Interessenten sicherlich vom Besuch der Auktion abgehalten hat, trotzdem war die Arena zu Auktionsbeginn durch viele Zuschauer voll besetzt. In allen Kategorien konnten der allgemeinen Marktlage und der jeweiligen Tierqualität entsprechend zufriedenstellende Preise erzielt werden.
Kälbermarkt: Großes Angebot trifft auf große Nachfrage
Mit dem Verkauf von insgesamt 34 Zuchtkälbern zu einem Durchschnittspreis von 790 EUR konnte am Kälbermarkt ein wiederum ansprechendes Ergebnis erzielt werden. Das große Angebot wurde von einheimischen und überregional angereisten Landwirten sowie von Kaufaufträgen des Verbandspersonals bestens aufgenommen.
Bereits im Vorfeld machten einige züchterisch wertvolle Kälber aus dem Bestand vom Gaißberghof Göhl aus Oberstdorf auf sich aufmerksam, die schlussendlich auch die Tageshöchstpreise erzielten. An der Spitze platzierte sich mit Katalognummer 35 eine sehr junge Pete-Tochter aus einer französischen Kuhfamilie. Die Mutter wurde im vergangenen Jahr von einer französischen Eliteauktion gekauft und am Markttag mit 87 Punkten bewertet. Im weiteren Stammbaum finden sich viele Tiere mit herausragenden Lebensleistungen.
Ein eigens aus dem Schwarzwald angereister Landwirt behielt bei einem hitzigen Bietergefecht den längsten Atem und sicherte sich dieses exklusive Angebot zum Tageshöchstpreis von 2.050 EUR. Nicht weniger interessant war mit Katalognummer 36 eine schliffige Giovanni x Owen-Tochter, die ebenfalls aus dem Bestand Göhl stammte. Sie konnte für 1.900 EUR im Kaufauftrag an eine motivierte Züchterfamilie aus dem Bergischen Land in NRW verkauft werden.
Passende Stiere zu Höchstpreisen verkauft
Mit einem Durchschnittspreis von 2.642 EUR für 6 verkaufte Stiere befindet sich der Preislevel auch in dieser Kategorie auf höchstem Niveau. Den Tageshöchstpreis von 3.550 EUR erzielte Michael Albrecht aus Egg mit einem rotbunten, hornlosen Member P-Sohn, den sich ein Käufer aus dem Ostallgäu sicherte.
An preislich folgender Stelle rangierte ein Vanilla-Sohn aus der Zucht von Martin Schlecker, Osterberg, der von Max Klemp, Bad Grönenbach aufgezogen und vorgestellt wurde. Für 3.350 EUR absolviert dieser Stier seinen Deckeinsatz zukünftig in Tirol.
Qualität wird honoriert
Wie bei den Vormärkten wurden seitens der Marktbeschicker Abgekalbte mit sehr großen Qualitätsunterschieden angeboten. Die Kaufinteressenten würdigten die Unterschiede finanziell deutlich, so dass die Mindestpreise und der Durchschnittspreis zwar sanken, die Zahl der Spitzentiere mit Preisen jenseits von 4.000 EUR aber exakt gleichblieb.
Auch wirkt sich das aktuell größer werdende Angebot in Nord- und Mitteldeutschland nach dem „BTV- Loch“ auf das Preisgefüge am Markt aus. In Anbetracht aller Umstände konnten daher sowohl Käufer als auch Verkäufer mit dem Endergebnis von 2.881 EUR zufrieden die Heimreise antreten.
Leistung und Exterieur platzieren sich in der Spitze
Der Tageshöchstpreis von 4.500 EUR fiel gleich zweimal. Zunächst erzielte die Schädler GbR aus Leutkirch mit einer kapitalen Augustus P-Red-Tochter mit exzellenten Vorfahrensleistungen und 38 kg Milch zugunsten eines Stammkunden aus dem Kreis Weilheim-Schongau diesen Preis. Kurz darauf folgte eine Arnimo-Tochter mit rund 34 kg Milch von Familie Göhl aus Oberstdorf zum selben Zuschlagspreis. Diese sicherte sich die Firma Puschtravieh aus Südtirol für einen Spitzenzuchtbetrieb in Südtirol. Familie Steiner von der Firma Puschtravieh sicherte sich ebenfalls die preislich folgende Katalognummer 152. Hierbei handelt es sich um eine genetisch hornlose Visor P-Tochter mit 33,5 kg Milch von Züchter Michael Denz aus Oberstaufen, die für 4.250 EUR zugeschlagen wurde.
Ein Stammkunde aus dem Kreis Fürstenfeldbruck ergatterte mit Katalognummer 61 eine kalibrige Superstar-Tochter von der Zuchtstätte Ziegler aus Stiefenhofen, die 33 kg Milch produziert für 4.200 EUR. Für 4.150 EUR wechselte eine Hirsch-Tochter von Markus Adelgoß aus Rettenberg mit 34,5 kg per Kaufauftrag nach NRW. Für ebenfalls 4.150 EUR wurde für einen Stammkunden aus Luxemburg am Abend eine A1-Tochter mit 36,5 kg Milch verladen. Sie stammt von der Ostenried KG aus Leinau
Das Spitzenfeld rundet die bereits oben erwähnte französische Adee-Tochter aus der überragenden Kollektion vom Gaißberghof Göhl aus Oberstdorf ab. Diese gut zweijährig gekalbte Jungkuh überzeugte speziell mit ihrem sehr hoch und fest aufgehängten, drüsigen Euter und konnte bei 4.100 EUR im Kaufauftrag für einen Stammkunden aus Niedersachsen ersteigert werden.
(Autor: Alexander Kuppel; Fotos: Ann-Kathrin Kölbel)
Die nächste Auktion findet am Donnerstag, den 04.09.2025, statt. Anmeldeschluss ist DIENSTAG 19.08.2025
Anmeldungen und Kaufaufträge nehmen wir gerne entgegen. Informationen dazu finden Sie unter www.prorind.de oder telefonisch unter 08377-92880-00
Jederzeit sind Beratung und Vermittlung ab Stall durch die Außendienstmitarbeiter möglich:
Werner Schmid 0151-16772039
Alexander Kuppel 01632437196
Maximilian Messner 0157-80530951
Hubert Rupp 0163-8310087 (Nordbayern)
Bonaventura Lohner 0163-8310088 (Ober-/Niederbayern).
Zuchtviehmarkt am Donnerstag, den 17.07.2025: Rasanter Sommermarkt in der ProRind- Arena





Zur 71. Zuchtviehversteigerung des Rinderzuchtverbandes ProRind am Marktstandort in Unterthingau, am Donnerstag, den 17. Juli 2025 konnten 4 Stiere, 11 Zuchtkälber, 8 Mehrkalbskühe und 176 Jungkühe verkauft werden. Die Nachfrage nach abgekalbten Qualitätstieren ist weiterhin speziell aus Italien extrem hoch, sodass der Durchschnittspreis bei 176 verkauften Jungkühen auf überragende 3.159 EUR anstieg.
Kälbermarkt: Fulminanter Kälbermarkt mit Rekordpreisen
Mit einem Auftrieb von 11 Brown Swiss-Zuchtkälbern bleibt das Angebot weiterhin überschaubar, die Qualität der Tiere war ordentlich. Die Nachfrage war an diesem Tag so groß, dass der Durchschnittspreis auf über 900 EUR anstieg – absoluter Rekord! An der Spitze durchbrach fast die Hälfte der Kälber die 1.000 EUR-Marke – noch vor wenigen Monaten oder gar Jahren undenkbar. Für ordentliche Brown Swiss-Kälber ist der Bedarf weiterhin hoch – wir bitten um Anmeldungen für die nächsten Märkte.
Kleiner Stiermarkt komplett geräumt
Die lediglich vier aufgetriebenen Stiere wurden zügig nachgefragt und konnten alle verkauft werden. An der Spitze sicherte sich ein einheimischer Züchter einen Guy-Sohn von Daniel Weber aus Görisried für 2.950 EUR.
Horrende Nachfrage nach abgekalbten Qualitätstieren
Aktuell werden seitens der Marktbeschicker Abgekalbte mit sehr großen Qualitätsunterschieden angeboten. Kaufinteressenten sind kritisch, aber dazu bereit, für frische, qualitativ hochwertige Tiere ohne Mängel hohe Preise anzulegen, sobald alle Parameter erfüllt sind. An diesem Tag waren auch wieder mehrere einheimische Käufer anwesend, sodass der Markt rasant verlief und sich ein deutlicher Preissprung auf 3.159 EUR ergab.
Hohe Leistungen bringen Spitzenpreise
Insgesamt konnten 9 Jungkühe einen Zuschlagspreis von 4.100 EUR oder mehr erzielen. Im Schnitt produziert diese Spitzengruppe 38 kg Milch. Diese Zahl zeigt eindrücklich, wie die Kaufinteressenten hohe Leistungen honorieren. Den Tageshöchstpreis erzielte aus einer hervorragenden Kollektion von 4 Tieren heraus Familie Müller aus Agathazell mit einer sehr jungen Icecream-Tochter mit 37 kg Milch. Ein Stammkunde aus dem Kreis Weilheim-Schongau sicherte sich den Zuschlag bei 4.400 EUR. Dicht darauf folgte eine ebenfalls sehr junge, genetisch hornlose Senat PP-Tochter von Thomas Lang aus Betzigau mit 42 kg Milch, die sich die Firma Puschtravieh aus Südtirol nicht entgehen ließ. Wiederum einen Glanztag erwischte Züchter Rainer Erdle aus Aichen, der sich gleich mit 3 Jungkühen aus seiner herausragenden Kollektion in der Spitzengruppe platzieren konnte. 4.250 EUR kostete eine kompakte, fehlerfreie, lackschwarze Parfect- Tochter mit weit über 42 kg Milch. Je 4.150 EUR erzielten eine Chief-Tochter mit 37 kg Milch sowie eine DeltaLambda-Tochter mit 45 kg Tagesgemelk, die allesamt die Reise über den Brenner antraten. Ebenfalls nach Italien wechselt für 4.100 EUR eine rotbunte Solucky PP-Tochter mit 39 kg Milch von Familie Hausser aus Jengen. In den Kreis Weilheim- Schongau wechselt für 4.100 EUR eine Present-Tochter aus der Zuchtstätte von Familie Gast aus Fuchstal. Zum gleichen Zuschlagspreis wird zukünftig eine rahmige, euterstarke Avadi-Tochter von Martin Rehm aus Ochsenhausen in Südtirol gemolken. Ebenfalls 4.100 EUR erzielte eine kompakte, milchtypische Pusta-Tochter mit 32 kg Milch vom Biobetrieb von Markus Adelgoss aus Weitnau, die im Kaufauftrag für einen Stammkunden aus dem benachbarten Baden-Württemberg ersteigert werden konnte.
(Autor: Alexander Kuppel; Fotos: Ann-Kathrin Kölbel)
Die nächste Auktion findet am Donnerstag, den 07.08.2025, statt. Anmeldeschluss ist DIENSTAG 22.07.2025
Anmeldungen und Kaufaufträge nehmen wir gerne entgegen. Informationen dazu finden Sie unter www.prorind.de oder telefonisch unter 08377-92880-00
Jederzeit sind Beratung und Vermittlung ab Stall durch die Außendienstmitarbeiter möglich:
Werner Schmid 0151-16772039
Alexander Kuppel 01632437196
Maximilian Messner 0157-80530951
Hubert Rupp 0163-8310087 (Nordbayern)
Bonaventura Lohner 0163-8310088 (Ober-/Niederbayern).
Zuchtviehmarkt am Donnerstag, den 26.06.2025: Qualitätstiere zu Höchstpreisen versteigert





Zur 70. Zuchtviehversteigerung des Rinderzuchtverbandes ProRind am Marktstandort in Unterthingau, am Donnerstag, den 26. Juni 2025, konnten 12 Stiere, 7 Zuchtkälber, 11 Mehrkalbskühe und 199 Jungkühe verkauft werden. Die Nachfrage in allen Kategorien ist nach wie vor hoch, so dass das breite Angebot in allen Kategorien flott versteigert werden konnte.
Kälbermarkt: Klein aber fein
Mit einem sehr überschaubaren Angebot von lediglich 8 Tieren fiel der Zuchtkälbermarkt an diesem Tag sehr klein aus. Entwicklung und Leistungen der Kälber befanden sich aber auf sehr ordentlichem Niveau, so dass der Durchschnittspreis auf knapp 600 EUR anstieg. Den Spitzenpreis von 800 EUR sicherte sich Züchter Markus Gerle aus Untrasried mit einer bestens entwickelten Giovanni-Tochter aus einer Anibal-Mutter mit knapp 11.000 kg Höchstleistung. Sie wechselt in den Landkreis Fürstenfeldbruck.
Sehr gute Nachfrage am Stiermarkt
Belebt zeigte sich an diesem Tag der Stiermarkt, so dass der Durchschnittspreis auf 2.646 EUR anstieg. Das Spitzenduo stellten an diesem Tag zwei Halbbrüder, die aus der Zucht von Familie Lutzenberger aus Jengen stammen. Den Tageshöchstpreis von 3.700 EUR erzielte ein Pessoa-Sohn aus einer Swift-Tochter mit weit über 14.000 kg Milch, der formalistisch in allen Belangen begeistern konnte und seinen Deckeinsatz in Südtirol absolvieren wird. Für 3.550 EUR in den Kreis Lindau wechselt der Picard-Halbbruder, der sich ebenfalls auf fehlerfreiem Fundament bewegte. 144 bzw. 142 gRZG rundeten das perfekte Bild dieser beiden Stiere ab.
Breite Qualitätsspanne bei den Abgekalbten
Die Qualität der aufgetriebenen Tiere konnte an diesem Tag nicht an die Vormärkte heranreichen. Speziell viele Mängel und Ansagen bezüglich Eutergesundheit, Melkverhalten und Warzen sowie niedrige Milchmengen und unterdurchschnittliche Melkbarkeiten wirkten sich häufig negativ auf das Bietverhalten der anwesenden Käuferschaft aus. Zusätzlich war die Nachfrage aus dem heimischen Gebiet etwas verhaltener, was aufgrund der horrenden Schlacht- und Nutzkälberpreise sowie dem ordentlichen Milchpreisniveau nicht vollends nachvollziehbar ist. Selbst angereiste Kunden aus Schleswig-Holstein, Nordrhein-Westfalen, Italien und speziell Südtirol zeigen weiterhin großes Interesse, so dass sich der Durchschnittspreis bei 2.945 EUR einpendelte, wobei fehlerfreie und leistungsstarke Jungkühe die 3.000 EUR-Marke leicht und deutlich durchbrachen.
Doppelspitze vorneweg – breites Top-Feld folgt
Den Höchstpreis des Tages von 4.600 EUR sicherte sich einmal mehr der bekannte Spitzenzüchter Rainer Erdle aus Aichen, der mit einer sehr breiten, tiefen und substanzvollen Summer-Tochter mit über 40 kg Milch erfolgreich war, die sich die Firma Puschtravieh aus Südtirol sicherte. Für einen Betrieb im Landkreis Rosenheim konnte die preislich folgende Capone-Tochter von Züchter Manfred Waibel aus Aitrang für 4.400 EUR ersteigert werden, die sich mit enormem Milchcharakter, glasklarem Fundament und einem robotergeeigneten Spitzeneuter auszeichnete. Mit etwas preislichem Abstand folgte ein Feld mit 10 hervorragenden, leistungs- und exterieurstarken Jungkühen zwischen 3.800 EUR und 4.100 EUR. In Auftriebsreihenfolge zunächst eine späte Bison-Tochter mit 29 kg Milch aus dem Biobetrieb von Richard Göhl aus Rettenberg (Züchter: Sebastian Gromer, Kronburg), die im Oberallgäu verbleibt. Danach war Markus Adelgoß aus Weitnau gleich doppelt erfolgreich mit der Rasse Fleckvieh, ebenfalls aus biologischer Haltung: während eine Majestät-Tochter in den Landkreis Deggendorf wechselt, geht eine Meter-Tochter nach Baden-Württemberg. Franz Müller aus Burgberg war mit einer Chagall-Tochter mit 38 kg Milch erfolgreich, die sich ein selbst anwesender Zuchtbetrieb aus dem Ostallgäu sicherte. Ebenfalls ins Ostallgäu wechselt im Kaufauftrag eine Duster-Tochter aus der Zucht der Hindelang GbR aus Betzigau. Eine Kameraad-Tochter vom Zuchtbetrieb Christian Spengler aus Bobingen sicherte sich ein Kunde aus Baden-Württemberg. Preissiegerin der Rasse Brown Swiss wurde eine Arnimo-Tochter von Züchter Jürgen Käser aus Blaichach. Diese Jungkuh sicherte sich eine Landwirtin aus Südtirol. Eine Bloomberg-Tochter vom Zuchtbetrieb Thomas Lang aus Betzigau mit 36 kg Milch wechselte auch per Kaufauftrag ins Ostallgäu. Eine rotbunte Sorelio-Tochter von Züchter Stefan Schmid aus Baisweil mit 40 kg Milch trat am Abend die Reise nach Schleswig-Holstein an. Abgerundet wird die Spitzengruppe mit einem der jüngsten Tiere der Auktion: eine weitere rotbunte Pace-Red- Tochter vom Zuchtbetrieb Norbert Leinsle aus Türkheim überzeugte mit weit über 34 kg Milch den oben genannten Kunden aus dem Kreis Deggendorf.
(Autor: Alexander Kuppel; Fotos: Ann-Kathrin-Kölbel)
Die nächste Auktion findet am Donnerstag, den 17.07.2025, statt. Anmeldeschluss ist DIENSTAG 01.07.2025
Anmeldungen und Kaufaufträge nehmen wir gerne entgegen. Informationen dazu finden Sie unter www.prorind.de oder telefonisch unter 08377-92880-00
Jederzeit sind Beratung und Vermittlung ab Stall durch die Außendienstmitarbeiter möglich:
Werner Schmid 0151-16772039
Alexander Kuppel 01632437196
Maximilian Messner 0157-80530951
Hubert Rupp 0163-8310087 (Nordbayern)
Bonaventura Lohner 0163-8310088 (Ober-/Niederbayern).
Heiß begehrtes Zuchtvieh in Unterthingau am 5. Juni





Zur 69. Zuchtviehversteigerung des Rinderzuchtverbandes ProRind am Marktstandort in Unterthingau, am Donnerstag, den 5. Juni 2025, konnten 8 Stiere, 24 Zuchtkälber, 9 Mehrkalbskühe und 207 Jungkühe verkauft werden. Bei bestem Auktionswetter fanden sich viele Käufer aus der heimischen Region, Norddeutschland und Italien in der Arena ein. Die ordentliche Qualität sorgte gemeinsam mit der horrenden Nachfrage für einen nochmals neuen Rekorddurchschnittspreis von 3.174 EUR für 207 verkaufte Jungkühe.
Flotter Kälbermarkt
Ohne ein Ausnahmekalb wie am Vormarkt pendelte sich der Durchschnittspreis für 24 verkaufte Zuchtkälber bei ordentlichen 514 EUR ein. Interessante Genetik mit sehr guten Vorfahrensleistungen hob sich an diesem Tag nochmals deutlich ab. Für einen Kunden aus dem Schwarzwald konnten alle 3 Spitzenkälber im Kaufauftrag ersteigert werden. Hierbei handelt es sich um eine Vitobi-Tochter von Joseph Angerer aus Wertach für 880 EUR, eine Neymar-Tochter von Hubert Zobl aus Heimhofen für 900 EUR und zum Tageshöchstpreis von 1.000 EUR um eine Abraxas-Tochter von Alfons Schindele aus Böhen, die mit einer überragenden Mutterleistung von über 12.500 kg Milch überzeugen konnte.
Spitzenstiere über 3.000 EUR
Am Stiermarkt war die Qualitätsspanne an diesem Tag groß. Stiere mit Mängeln speziell im Fundament verblieben ohne Gebot oder wurden nur sehr verhalten nachgefragt. An der Preisspitze positionierte sich einmal mehr ein Dacapo-Sohn aus der Zucht der Familie Ostenried in Leinau. Neben einem Gesamtzuchtwert von gGZW 132, Kappa Kasein BB und Beta Kasein A2A2, konnte dieser Stier besonders mit einem genomischen Euterzuchtwert von 121 begeistern. Dass seine Huge-Mutter eine Erstlaktation von knapp 12.000 kg Milch und eine Einstufung von 85 Punkten aufweisen kann, rundeten das Gesamtpaket ab und zügig schnellten die Gebote in die Höhe. Den längsten Atem behielt am Ende ein Zuchtbetrieb aus dem heimischen Zuchtgebiet mit einem Gebot von 3.200 EUR.
Nachfrage nach Abgekalbten horrend – Durchschnitt nun bei 3.174 EUR
Wiederum legte der Markt für Abgekalbte von Beginn an ein enormes Tempo an den Tag, das bis zum letzten Tier durchgezogen wurde. In der Spitze wurde ein breites, hervorragendes Angebot über alle Rassen angeboten, so dass der Durchschnittspreis auf einen neuen Höchstwert von 3.174 EUR kletterte. Dass die Qualität insgesamt jedoch streute, zeigte die breite Preisspanne von 1.650 EUR bis 5.500 EUR. Neben dem großen Kaufinteresse aus Italien besteht eine sehr große Nachfrage aus Mittel- und Norddeutschland, wo viele Landwirte massive Ausfälle durch die Blauzungenkrankheit im vergangenen Sommer ausgleichen müssen. Die Nachfrage konnte insgesamt und speziell auch im Biosektor bei weitem nicht gedeckt werden. Hier bitten wir alle Mitglieder, den nächsten Auktionen zahlreich vermarktungsfähige Abgekalbte zuzuführen. Nur wenn die Auftriebszahlen auf hohem Niveau bleiben, ist der Markt für Großkunden interessant.
Unglaubliche Spitze
Insgesamt erzielten 19 Jungkühe einen Zuschlagspreis von 4.000 EUR und mehr. An der Spitze senkte sich der Hammer des Auktionators Josef Hefele sogar dreimal bei über 5.000 EUR. Den Tageshöchstpreis von 5.500 EUR erzielte eine Ausnahmejungkuh von der Zuchtstätte der Familie Ziegler in Stiefenhofen. Die kalibrige, euterstarke Bison-Tochter überzeugte mit knapp 37 kg Milch und fehlerfreiem Exterieur. Bereits ihre Salomon-Mutter wurde vor rund 2,5 Jahren zum damaligen Tageshöchstpreis an einer Versteigerung in Unterthingau zugeschlagen. Den Zuschlag sicherte sich ein italienischer Brown Swiss-Züchter und langjähriger Stammkunde. Ein Stammkunde aus dem Kreis Weilheim-Schongau sicherte sich eine Erotic Red-Tochter mit 42 kg Milch von Günther Stehle aus Bad Waldsee. Dieses junge, milchtypische Tier bestach durch enorme Ausstrahlung, Milchcharakter und ein fehlerfreies Fundament. Der Zuschlag erfolgte bei 5.000 EUR. Zu exakt diesem Preis wurde auch eine gut zweijährige, späte Lautrust-Tochter mit 39 kg Milch für einen Südtiroler Landwirt zugeschlagen. Diese lackschwarze Jungkuh stammt aus der Zucht von Michael Hutter aus Kaufbeuren, der an diesem Tag eine überragende Kollektion von 5 Tieren im Ring vorstellte, die durchschnittlich über 3.700 EUR erzielte. Ebenfalls erfolgreich waren Tobias Kreidler aus Markdorf mit einer Mark-Tochter mit 37 kg Milch für 4.500 EUR, Familie Haußer aus Jengen mit einer Sorelio P-Tochter mit 35 kg Milch für 4.400 EUR und die Läufle GbR aus Betzigau mit einer Combino-Tochter mit über 36 kg Milch für 4.200 EUR, die allesamt in den Kreis Weilheim-Schongau wechselten. Von Franz Müller aus Agathazell erzielte eine frühe Chagall-Tochter mit 33 kg Milch ebenfalls 4.200 EUR und wechselt zum oben genannten italienischen Zuchtbetrieb.
(Autor: Alexander Kuppel; Fotos: ProRind)
Die nächste Auktion findet am Donnerstag, den 26.06.2025, statt. Anmeldeschluss ist DIENSTAG 10.06.2025
Anmeldungen und Kaufaufträge nehmen wir gerne entgegen. Informationen dazu finden Sie unter www.prorind.de oder telefonisch unter 08377-92880-00
Jederzeit sind Beratung und Vermittlung ab Stall durch die Außendienstmitarbeiter möglich:
Werner Schmid 0151-16772039
Alexander Kuppel 01632437196
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Furioser Marktverlauf beim Unterthingauer Zuchtviehmarkt am 15. Mai

in den Landkreis Fürstenfeldbruck.





Furioser Marktverlauf beim Unterthingauer Zuchtviehmarkt am 15. Mai
Zur 68. Zuchtviehversteigerung des Rinderzuchtverbandes ProRind am Marktstandort in Unterthingau, am Donnerstag, den 15. Mai 2025, konnten 12 Stiere, 17 Zuchtkälber, 6 Mehrkalbskühe und 229 Jungkühe verkauft werden. Nach optimalem Erntewetter im Vorfeld der Auktion nutzten viele Landwirte den Auktionstag zur Düngung ihrer abgeernteten Flächen. Durch das einfache und unkomplizierte Vermarktungssystem in Unterthingau lieferten viele Verkäufer ihre Tiere ab, so dass dennoch ein deutschlandweit einzigartiger, wichtiger und sehr erfreulicher Auftrieb von über 230 Abgekalbten realisiert werden konnte. In allen Kategorien konnten nochmals Zuwächse und teilweise neue Rekorde erzielt werden. Die Nachfrage konnte bei weitem nicht gedeckt werden.
Ausnahmekalb erzielt 2.500 EUR
Bereits im Vorfeld der Auktion konnte ein Kalb für Gesprächsstoff sorgen. Hierbei handelte es sich um Katalognummer 3 von der bekannten Zuchtstätte der Familie Brader in Memmingen. Die frühe Network-Tochter konnte eine für die Rasse Brown Swiss international wahrscheinlich einzigartige Mutterleistung von über 14.000 kg Milch mit 4,5 % Fett und 4 % Eiweiß aufweisen. Zudem konnten aus dieser Familie schon Besamungsstiere und sehr hohe weibliche Tiere hervorgebracht werden. Es entwickelte sich ein flotter Schlagabtausch zwischen mehreren Interessenten, wobei ein passionierter Züchter und Stammkunde den längsten Atem behielt und sich den Zuschlag bei 2.500 EUR sicherte. Dass sich jede reinrassige bzw. gesexte Brown Swiss-Besamung mit hochwertigen Stieren auf leistungsstarke Rinder und Kühe lohnt, zeigt die Tatsache, dass kein Kalb unter 600 EUR kostete. Die insgesamt hohe Qualität an diesem Tag spiegelte sich außerdem darin wider, dass mehr als die Hälfte des Angebotes die 800 EUR-Marke durchbrach und der Schnittpreis somit auf 828 EUR anstieg.
Stiermarkt wieder auf Höchstniveau
Das Angebot am Stiermarkt konnte an diesem Tag qualitativ wieder deutlich zulegen. Leider wurden wiederholt einige angemeldete Stiere nicht aufgetrieben, so dass die Nachfrage nicht vollständig bedient werden konnte. Den Spitzenpreis von 3.900 EUR erzielte ein hell gezeichneter Picard-Sohn der Lutzenberger GbR aus Weinhausen. Dieser junge Stier überzeugte vor allem mit einer überragenden Erstlaktation der Mutter von über 15.000 kg Milch und einem genomischen Gesamtzuchtwert von gRZG 142. Die Leistungsbereitschaft der Mutter kann bei genomisch über 2.000 kg Milch und einem gRZM von 144 auch von den Nachkommen des Stieres erwartet werden. Er wechselt per Kaufauftrag in den Landkreis Passau. An zweiter Stelle platzierte sich ein New York-Sohn aus der Zucht von Familie Brader, Memmingen, der von Max Klemp aus Bad Grönenbach aufgezogen und vorgestellt wurde. Mit gGZW 141 stammt dieser Stier aus der bekannten Kuhfamilie um Vanpari Riki, der Mutter von Vassri. Auch er konnte für 3.500 EUR im Kaufauftrag für einen langjährigen Stammkunden aus Nordrhein-Westfalen (NRW) ersteigert werden.
Wieder neuer Höchstwert für Abgekalbte! 3.063 EUR ist der neue Rekord
Wiederum legte der Markt für Abgekalbte von Beginn an ein enormes Tempo an den Tag, das bis zum letzten Tier durchgezogen wurde. In der Spitze wurde ein breites, hervorragendes Angebot über alle Rassen angeboten, sodass der Durchschnittspreis auf einen neuen Höchstwert von 3.063 EUR kletterte. Dass die Qualität insgesamt jedoch streute, zeigte die breite Preisspanne von 1.350 EUR bis 5.300 EUR. Neben dem großen Kaufinteresse aus Italien besteht sehr große Nachfrage aus Mittel- und Norddeutschland, wo viele Landwirte massive Ausfälle durch die Blauzungenkrankheit im vergangenen Sommer ausgleichen müssen. Weiterhin sollte hier aber die Aufzucht und Vorbereitung zur Auktion forciert werden, um die Standards eines europaweit beachteten Zuchtviehmarktes zu erfüllen. Die Nachfrage konnte insgesamt und speziell auch im Biosektor bei weitem nicht gedeckt werden. Hier bitten wir alle Mitglieder, den nächsten Auktionen zahlreich vermarktungsfähige Abgekalbte zuzuführen.
Ein Duo hebt sich ab
Viele hervorragende Tiere erzielten Zuschlagspreise jenseits von 4.000 EUR. An der Spitze konnten sich zwei Jungkühe nochmals ein Stück abheben. Den Spitzenpreis von 5.300 EUR erzielte Ferdinand Bruckmair aus Münsing. Die Sagan-Tochter konnte mit weit über 35 kg Tagesmilch bei bester Melkbarkeit begeistern. Zudem war sie bereits wieder gesext trächtig und könnte ohne Schwierigkeiten umgehend an jeder Schau teilnehmen. Nicht weniger atemberaubend präsentierte sich eine Sevilla-Tochter von Thomas Lang aus Betzigau im Auktionsring. Hier standen sogar 40 kg Tagesmilch zu Buche. Das hervorragend aufgehängte, drüsige, lange und breite Euter ließ keine Wünsche offen. Ihr überdurchschnittlicher Rahmen wurden durch eine straffe Oberlinie und ein breites, leicht abfallendes Becken optimal abgerundet. Beide Spitzentiere konnten im Kaufauftrag für einen Stammkunden aus dem Kreis Fürstenfeldbruck ersteigert werden. Die weiteren Spitzentiere mit Zuschlagspreisen jenseits von 4.000 EUR wurden in folgender Auftriebsreihenfolge vermarktet: Stefan Achberger aus Scheidegg war mit einer Hieronymo-Tochter mit weit über 34 kg Milch erfolgreich, die nach NRW wechselt. Von Peter Kirchmann aus Stiefenhofen konnte eine Visor-Tochter nach Südtirol zugeschlagen werden. Ernst Rau aus Bünzwangen stellte eine euterstarke Dorian-Tochter vor, die ebenfalls für einen Kunden aus NRW verladen werden konnte. Nochmals erfolgreich war Peter Kirchmann mit einer späten Simbaboy-Tochter, die zukünftig im Oberallgäu gemolken wird. Eine Hanans-Tochter mit über 45 kg Milch stellte Rainer Erdle aus Aichen im Ring vor, die sich die Firma Puschtravieh aus Südtirol sicherte. Ein Landwirt aus dem Kreis Weilheim-Schongau sicherte sich eine A2A2-Tochter vom Biobetrieb der Vollmer GbR aus Aichstetten, die knapp 36 kg Milch produziert. Hans-Peter Höllisch aus Oy-Mittelberg konnte mit einer Harvard-Tochter (ebenfalls Bio) begeistern, die zukünftig in Südtirol gemolken wird. Eine frühe New York-Tochter mit über 34 kg Milch stellte Stefan Achberger im Ring vor, die ebenfalls zukünftig in NRW gemolken wird. Den Tageshöchstpreis der Rasse Fleckvieh sicherte sich an diesem Tag eine Wirbelwind-Tochter der Fleck und Black GbR, die mit einigen Stallgefährtinnen den weiten Weg aus Großkarolinenfeld nach Unterthingau auf sich genommen hatte. Ein Landwirt aus dem Kreis Weilheim-Schongau ersteigerte sie für seinen Betrieb. Mit einer gut zweijährigen, extrem entwickelten Nathan-Tochter war Thomas Burger aus Altstädten zum Ende der Auktion erfolgreich. Sie verbleibt im Landkreis Oberallgäu. Den Reigen der Spitzentiere schließt Christian Spengler aus Bobingen mit einer Pegasus-Tochter, die sich ebenfalls Puschtravieh aus Südtirol sicherte.
(Autor: Alexander Kuppel; Fotos: ProRind)
Die nächste Auktion findet am Donnerstag, den 05.06.2025, statt. Anmeldeschluss ist DIENSTAG 20.05.2025
Anmeldungen und Kaufaufträge nehmen wir gerne entgegen. Informationen dazu finden Sie unter www.prorind.de oder telefonisch unter 08377-92880-00
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Historischer 24. April in Unterthingau – erster Zuchtviehmarkt Bayerns mit 3.000 EUR Durchschnittspreis!





Zur 67. Zuchtviehversteigerung des Rinderzuchtverbandes ProRind am Marktstandort in Unterthingau, am Donnerstag, den 24. April 2024 konnten 5 Stiere, 21 Zuchtkälber, 10 Mehrkalbskühe und 190 Jungkühe verkauft werden. Viele Familien nutzten die Osterferien für einen Besuch der Auktion und Beschaffung des ein oder anderen nachträglichen Ostergeschenks, sodass die Arena von Beginn an aus allen Nähten platzte. Nachfrage kam aus dem gesamten Bundesgebiet, Italien und Luxemburg. Der erneute Preissprung ist jedoch in erster Linie auf die vielen selbst anwesenden Käufer aus der Region zurückzuführen.
Kälbermarkt weiterhin auf hohem Niveau
Die erfreuliche Hochpreisphase am Kälbermarkt setzt sich weiterhin fort, wobei sich der Durchschnittspreis am Ende bei 21 verkauften Kälbern auf 484 EUR einpendelte. Käufer und Bieter kamen aus verschiedenen Regionen Deutschlands und Luxemburg, vor allem aber aus der heimischen Region. Den Höchstpreis sicherte sich mit 980 EUR Andrea Leber aus Waal mit einer Santana-Tochter, die in den Kreis Weilheim wechselt.
Stiermarkt kann hohes Qualitätsniveau nicht ganz halten
Das kleine Angebot von 7 Stieren konnte an diesem Tag qualitativ nicht an das sehr hohe Niveau der vergangenen Monate heranreichen, was sich in einem Rückgang des Durchschnittspreises auf 2.230 EUR bemerkbar machte. Bei einem Blick einige Monate oder Jahre zurück ist jedoch auch dieser Durchschnittspreis positiv zu bewerten.
Die Schallmauer von 3.000 EUR ist durchbrochen
Der Markt für Abgekalbte nahm von Beginn an rasant Fahrt auf. Auktionator Josef Hefele flogen aus allen Ecken der Arena die Gebote entgegen und der Marktverlauf blieb bis zum letzten Tier sehr flott und legte keine Pause ein. Der historische Durchschnittspreis von 3.032 EUR ist neben der enormen Nachfrage der vielen selbst anwesenden Kaufinteressenten natürlich auf die ordentliche Angebotsqualität zurückzuführen. Weiterhin sollte hier aber die Aufzucht und Vorbereitung forciert werden, um die Standards eines europaweit beachteten Zuchtviehmarktes zu erfüllen.
Höchste Qualität aus Unterthingau ist überall gefragt
Bei dem Blick an die Tagesspitze fallen 11 Tiere von 11 Betrieben mit 11 verschiedenen Vätern und 9 verschiedenen Käufern auf, die die Vielfalt in der Spitze demonstrieren und zeigen, dass jeder Betrieb die Möglichkeit hat, mit guter Zuchtarbeit, Management und besten Tieren Höchstpreise zu erzielen. Zum ersten Mal als Beschicker von Abgekalbten in Unterthingau und auf Anhieb den Tageshöchstpreis von 4.300 EUR: dies gelang an diesem Tag der Bentele GbR aus Grünkraut mit einer kapitalen, sehr jungen Melville-Tochter mit weit über 40 kg Milch. Diese lackschwarze Jungkuh überzeugte in allen Exterieurmerkmalen und einer Mutterleistung von knapp 14.000 kg Milch.
Den längsten Atem behielt ein selbst anwesender Kunde aus dem Kreis Lindau. Mit 4.200 EUR im Zuschlag folgte eine A2A2-Tochter aus dem Biobetrieb der Vollmer GbR aus Aichstetten. Diese feingliedrige Jungkuh konnte einen Kunden aus dem Landkreis Augsburg mit weit über 38 kg Milch überzeugen. 4.100 EUR erzielten eine Saldin-Tochter von Günther Stehle aus Bad Waldsee, die im Kaufauftrag ins Ostallgäu wechselt und eine Hotgun-Tochter der Lutzenberger GbR aus Jengen, die sich ebenfalls ein Käufer aus dem Ostallgäu sicherte. Für 4.050 EUR wechselt eines der jüngsten Tiere des Tages zu einem Biobetrieb ins Saarland. Hierbei handelt es sich um eine Santos-Tochter der Läufle GbR aus Betzigau, die 4.500 EUR kostete.
Mit einem Zuschlagspreis von 4.000 EUR folgen eine frühe Balu-Tochter von Christian Egger aus Rettenberg, die für einen Stammkunden aus Niedersachsen ersteigert werden konnte und eine Visor P-Tochter von Christoph Schönmetzler aus Betzigau, die ins südliche Oberallgäu wechselt. Für den gleichen Zuchtbetrieb im Oberland konnte per Kaufauftrag eine Hirsch-Tochter mit 35 kg von Erwin Ettensperger aus Sulzberg für 3.950 EUR verladen werden. Ebenfalls 3.950 EUR erzielte der Biobetrieb von Siegfried Epple aus Unterthingau mit einer Doboy-Tochter mit weit über 38 kg Milch und die Zuchtstätte Zwießler aus Opfenbach mit einer jungen Jinxer-Tochter, die per Kaufauftrag nach Luxemburg wechselt. Ein Hochzeitsgeschenk für ein junges Ehepaar aus dem Landkreis Rosenheim wurde eine Jakarta-Tochter von Markus Adelgoß aus Rettenberg, die für 3.900 EUR zukünftig in einem bisher reinen Fleckviehbetrieb für Furore sorgen wird.
(Autor: Alexander Kuppel; Fotos: ProRind)
Die nächste Auktion findet am Donnerstag, den 15.05.2025, statt. Anmeldeschluss ist DIENSTAG 29.04.2025.
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Jungrindermarkt am Mittwoch, 16.04.2025 in Unterthingau – da macht Aufzucht Spaß!




Zum 6. Jungrinder-und Fressermarkt des Rinderzuchtverbandes ProRind am Marktstandort in Unterthingau, am Mittwoch, den 16. April 2025, konnten 30 Kalbinnen, 171 Jungrinder und 23 Fresser verkauft werden. Neben einzelnen wenigen Tieren, die das Zuchtgebiet Richtung Norden verließen und einigen Tieren mehr, die nach Italien wechselten, verblieb der Großteil des Angebotes in einheimischen Gefilden. Die Durchschnittspreise stiegen in allen Kategorien an. Die Nachfrage war extrem hoch und konnte bei weitem nicht gedeckt werden.
Gute Aufzucht und professionelle Vorbereitung machen sich bezahlt
Über alle Rassen hinweg wurden die Gebote wie gewohnt qualitätsbezogen abgegeben. Speziell bei den jüngeren Tieren unter einem Jahr wurden einige hervorragend entwickelte und professionell vorbereitete Tiere mit sehr interessanten Abstammungen und Leistungsinformationen angeboten, die folgerichtig auch Höchstpreise jenseits von 1.500 EUR erzielten. Eine Komplettschur der Tiere fiel hier wie am Großviehmarkt positiv auf und wirkte sich merklich auf den Zuschlagspreis aus, da sich die Tiere deutlich gepflegter und korrekter präsentierten. Unterentwickelte und ungepflegte Tiere wurden mit deutlichen Preisabstrichen gehandelt. Insgesamt ergab sich bei 171 verkauften Tieren ein Durchschnittspreis von 1.125 EUR. Im Brown Swiss-Bereich hätten etliche Tiere mehr zu sehr guten Preisen verkauft werden können. Hier besteht vor allem im heimischen Zuchtgebiet und in Nord- und Mitteldeutschland enorme Nachfrage. Tiere der Rasse Fleckvieh sowie der überwiegende Teil der Kreuzungen wechseln in Mastbetriebe. Hier wirken sich die aktuellen Höchstpreise am Nutzkälbermarkt positiv aus. Für Holsteinjungrinder besteht die größte Nachfrage aus Italien. Die höchste Wertschöpfung ist bei jüngeren Tieren zu erzielen, da die Preise nicht exponentiell zum Alter steigen (können). Herausragend war an diesem Tag die Kollektion der Boxler GbR aus Boos mit 9 Tieren, die ausnahmslos hervorragend entwickelt, perfekt vorbereitet und präsentiert waren und Spitzenpreise erzielten. Folgerichtig kam die Preistagessiegerin auch aus dieser Kollektion. Hierbei handelt es sich um eine Vassos-Tochter für 1.850 EUR, die ins benachbarte Baden-Württemberg wechselt.
Kalbinnenmarkt ebenfalls flott
Die größere Anzahl an Kalbinnen ist vor allem darauf zurückzuführen, dass alle belegten Tiere als Kalbinnen geführt wurden, was zu diesem Markt geändert wurde. Der Durchschnittspreis der 30 verkauften Kalbinnen lag bei 1.710 EUR. Den Spitzenpreis von 2.300 EUR sicherte sich in dieser Kategorie Familie Lochbihler aus Durach mit einer sehr schweren Mattes-Tochter.
Fresser zügig versteigert
Wie bereits erwähnt, wirken sich die guten Nutzkälberpreise der letzten Monate positiv auf das Marktgeschehen am Mastviehmarkt aus, sodass die 23 angebotenen, weiblichen Fresser flott zu durchschnittlich 1.115 EUR verkauft werden konnten.
(Autor: Alexander Kuppel, ProRind)
Am Donnerstag, den 24.04.2025 findet die nächste Zuchtviehauktion statt.
Anmeldeschluss war Dienstag 08.04.2025
Darauf folgt die Auktion am Donnerstag, den 15.05.2025.
Anmeldeschluss ist Dienstag 29.04.2025
Bitte melden Sie verkaufsfähige Abgekalbte zu den Auktionen an.
Anmeldungen und Kaufaufträge nehmen wir gerne entgegen. Informationen dazu finden Sie unter www.prorind.de oder telefonisch unter 08377-92880-00
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Werner Schmid 0151-16772039
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Maximilian Messner 0157-80530951
Hubert Rupp 0163-8310087 (Nordbayern)
Bonaventura Lohner 0163-8310088 (Ober-/Niederbayern)
Zuchtviehmarkt am 03.04.2025 in Unterthingau: Start in den April mit Gewinnen in allen Kategorien







Zur 65. Zuchtviehversteigerung des Rinderzuchtverbandes ProRind am Marktstandort in Unterthingau am Donnerstag, den 3. April 2024; konnten 13 Stiere, 17 Zuchtkälber, 4 Mehrkalbskühe und 156 Jungkühe verkauft werden. Bei einem qualitativ ansprechenden Angebot konnten die Durchschnittspreise in allen Kategorien nochmals nach oben klettern und neue Bestmarken wurden gesetzt.
Hervorragendes Ergebnis am Kälbermarkt
Das aktuell hervorragende Höchstpreisniveau am Kälbermarkt konnte sich auch bei den Zuchtkälbern an diesem Tag hervorragend bestätigen. Bei ausnahmslos gut entwickelten Kälbern mit ordentlichen Leistungsinformationen stiegen die Preise schnell auf ein Niveau jenseits von 500 EUR und im Schnitt sogar auf sagenhafte 593 EUR
In der Spitze erzielten drei Kälber über 700 EUR und eines über 800 EUR. Dieses Spitzenkalb kam an diesem Tag von Siegfried Höß aus Oberstaufen und kostete letztlich 860 EUR.
Die Molkerei Zott aus Mertingen ersteigerte die bestens entwickelte Dacapo-Tochter genauso wie die preislich zweitplatzierte Vivace-Tochter für 740 EUR von Manfred Scharpf aus Stötten. Leonhard Heilgemeir von der Firma Zott übergab die beiden wertvollen Kälber unter tosendem Applaus anschließend im Auktionsring gemeinsam mit dem Vorstandsvorsitzenden der Liefergruppe Allgäuer Bergmilch eG, Armin Kling, an die Gewinner der diesjährigen Verlosung aus der Mengenumfrage, Stefan Finkenzeller aus Eckarts und Albert Schwegler aus Fischen.
Das Spitzentrio vervollständigt für ebenfalls 740 EUR Gerhard Müller aus Egg mit einer hornlosen Boxer-Tochter, die ins Oberallgäu wechselt.
Neuer Rekord am Stiermarkt
Die gute Nachfrage am Stiermarkt und Höchstpreise am Schlachtviehmarkt erhöhen die Bereitschaft der Kaufinteressenten für qualitativ hochwertige Stiere auch Preise von über 3.000 EUR anzulegen.
Im Durchschnitt konnte der bisherige Rekordpreis in Unterthingau aus dem Januar um knapp 100 EUR übertroffen werden und liegt nun bei 2.738 EUR, was jedoch nur aufgrund der guten Qualität der aufgetriebenen Stiere möglich war. An der Spitze hob sich der Körsieger des Tages nochmals ein Stück ab. Hierbei handelt es sich um einen Dacapo-Sohn aus der bekannten Stiermutter Glarus Bacardi.
Diese konnte aktuell ihre zweite Laktation mit astronomischen 14.900 kg Milch bei 4,76 % Fett und 3,73 % Eiweiß abschließen. Diese enorme Milchvererbung hat sie auch an ihren Sohn weitergegeben, der genomisch mit knapp 1.400 kg heraussticht. Dieser gerade einmal zwölf Monate alte Stier konnte ein Gewicht von fast 550 kg realisieren und bereits sichere Trächtigkeiten aufweisen. Außerdem präsentierte er sich enorm korrekt auf einem glasklaren Fundament ohne jegliche Mängel. Zum Höchstpreis von 4.500 EUR konnte er im Kaufauftrag für einen Holsteinbetrieb in NRW ersteigert werden.
An zweiter Stelle platzierte sich mit 3.600 EUR ein Hotshot-Sohn, der aus der Zucht von Thomas Fickler, Böhen, stammt und von der Kaudinus GbR, Kempten, aufgezogen und vorgestellt wurde. Dieser Jungstier stammt mütterlicherseits von der für lange Zeit höchsten Zuchtwertkuh Bayerns, Vassli Ingly VG 86 ab. Die Halbschwester des Stieres konnte an der vergangenen Eliteauktion für 11.000 EUR verkauft werden. Auf dieses züchterische Highlight dürfen sich nun die Mitglieder der Weidegenossenschaft Lindau freuen. Der Stier wird seinen Deckeinsatz in diesem Sommer am Fuße des Hochgrats in Steibis absolvieren.
Abgekalbte auf Höchstniveau
Auch bei den Abgekalbten konnte der Höchstwert für den Standort Unterthingau von der letzten Auktion nochmals leicht nach oben auf 2.867 EUR ansteigen. Dies ist auf die weiterhin gleichbleibend hohe Nachfrage sowie auf die ordentliche Qualität des Angebots zurückzuführen. Hier sollte weiterhin konsequent an der Jungviehaufzucht und Vorbereitung zur Auktion gearbeitet werden.
Breite Spitze mit Höchstpreisen
An diesem Tag lag eine ganze Reihe qualitativ hochwertiger Jungkühe an der Spitze sehr eng zusammen. Die nachfolgend aufgezählten Tiere konnten alle zwischen 3.750 EUR und 3.850 EUR zugeschlagen werden. Den Tageshöchstpreis von 3.850 EUR sicherte sich Günther Stehle aus Bad Waldsee mit einer wie gewohnt jungen, bestens entwickelten Merryguy-Tochter mit knapp 40 kg Milch, die zukünftig ihre Milch in Italien produzieren wird. 3.800 EUR ließ sich ein Landwirt aus dem Ostallgäu eine Gladius-Tochter von Rainer Erdle aus Aichen kosten, die grandiose 46 kg Milch gibt.
Ebenfalls 3.800 EUR kostete eine junge, substanzvolle Valencia-Tochter von Albert Waltner aus Bad Hindelang mit 35 kg Milch, die per Kaufauftrag in den Landkreis Altötting wechselt. Das Trio bei 3.800 EUR vervollständigt eine Suvari-Tochter von Stefan Bainger aus Westerheim mit über 40 kg Tagesgemelk. Sie sicherte sich der oben genannte Ostallgäuer Landwirt.
Mit 3.700 EUR bzw. 3.750 EUR vervollständigen die Spitzengruppe an diesem Tag in Auftriebsreihenfolge Jürgen Mang aus Breitenbrunn mit einer Majestät P-Tochter, die Hailand GbR aus Aitrang mit einer Valerian-Tochter, die Ostenried KG aus Leinau mit einer Optimal-Tochter und die Manfred Boxler GbR aus Ottobeuren mit einer weiteren Gladius-Tochter.
(Autor: Alexander Kuppel; Fotos: ProRind)
Am Mittwoch, den 16.04.2025, findet unser Jungrinder-/Fressermarkt statt.
Darauf folgt die Auktion am Donnerstag, den 24.04.2025. Anmeldeschluss war Dienstag, 08.04.2025
Danach folgt die Auktion am Donnerstag, den 15.05.2025. Anmeldeschluss ist DIENSTAG 29.04.2025
Anmeldungen und Kaufaufträge nehmen wir gerne entgegen. Informationen dazu finden Sie unter www.prorind.de oder telefonisch unter 08377-92880-00
Jederzeit sind Beratung und Vermittlung ab Stall durch die Außendienstmitarbeiter möglich:
Werner Schmid 0151-16772039
Alexander Kuppel 01632437196
Maximilian Messner 0157-80530951
Hubert Rupp 0163-8310087 (Nordbayern)
Bonaventura Lohner 0163-8310088 (Ober-/Niederbayern).
Von links nachts rechts:
Der ProRind Vorsitzende Norbert Meggle mit einem der glücklichen Gewinner
aus der Verlosung der Mengenumfrage der Molkerei Zott,
Stefan Finkenzeller aus Eckarts, bei der Übergabe
durch Leonhard Heilgemeir, Zott, und
dem Vorstandsvorsitzenden der Liefergruppe
Allgäuer Bergmilch eG, Armin Kling, Obermaiselstein,
mit den beiden Spitzenkälbern des Marktes,
die von der Firma Zott als wertvolle Siegerpreise ersteigert wurden.
Zuchtviehmarkt am 20.03.2025 in Unterthingau: Neue Rekorde in allen Belangen





Zur 64. Zuchtviehversteigerung des Rinderzuchtverbandes ProRind am Marktstandort in Unterthingau, am Donnerstag, den 20. März 2024 konnten 9 Stiere, 12 Zuchtkälber, 17 Mehrkalbskühe und 177 Jungkühe verkauft werden. Sowohl der Durchschnittspreis mit 2.858 EUR als auch der Höchstpreis von 6.300 EUR stellen neue Rekorde dar, die die ordentliche Qualität und die extreme Nachfrage nach abgekalbten Qualitätstieren eindrucksvoll widerspiegeln.
Kälbermarkt mit Highlight extrem flott
Am Kälbermarkt wurden an diesem Tag lediglich Brown Swiss-Tiere angeboten, die zu einem sehr starken Durchschnittspreis von 570 EUR allesamt den Besitzer wechselten. Es besteht auch für die kommenden Wochen eine rege Nachfrage. An der Spitze konnte sich ein züchterisch sehr interessantes Kalb deutlich vom restlichen Angebot absetzen. Hierbei handelt es sich um eine Valps-Tochter von Elisabeth Herz aus Sontheim, die bereits einen genomischen Zuchtwert von gGZW 141 aufweisen konnte. Nach langem Bieterduell wechselte dieses Kalb für 1.400 EUR zu einem enthusiastischen Züchter in den Kreis Wertingen.
Stiermarkt zu hohen Preisen komplett geräumt
Weiterhin auf höchstem Niveau werden die Zuchtstiere gehandelt, so dass sich bei guter Nachfrage ein Durchschnittspreis von 2.422 EUR einstellte. Die deutliche Spitze des Tages wechselt ins Unterallgäu. Hierbei handelt es sich ebenfalls um den Körsieger des Tages: Aus der Zucht von Martin Schlecker stammt der von Max Klemp aufgezogene Bismark-Sohn, der neben ausgewogenen genomischen Zuchtwerten mit sehr guter Leistung von knapp 12.500 kg in der Spitze und guter Bewertung von 87 Punkten seiner Canyon-Mutter begeistern konnte. Nach langem Duell erfolgte der Zuschlag bei 3.400 EUR.
Neuer Rekord bei den Abgekalbten
Der Durchschnittspreis bei den Abgekalbten explodierte für den Standort Unterthingau auf einem neuen Höchstwert von 2.858 EUR. Zum einen war diese Entwicklung an diesem Tag möglich, da sehr viele überregionale Kunden sehr großes Kaufinteresse haben und sich das Angebot zusehends verknappt. Zum anderen war die Qualität der angebotenen Tiere in allen Belangen deutlich besser als zuletzt. Hier sollte weiterhin konsequent an der Jungviehaufzucht und Vorbereitung zur Auktion gearbeitet werden.
Neuer Höchstpreisrekord für Unterthingau
Der neue Höchstpreis einer Zuchtviehauktion in Unterthingau liegt nun bei sagenhaften 6.300 EUR. Diesen unglaublichen Preis erzielte Michael Denz aus Oberstaufen mit seiner gut zweijährig gekalbten Bachelor-Tochter, die aus der international bekannten und renommierten E-Kuhfamilie stammt, die bereits die frühere Bundessiegerin Blooming Etiopia hervorbrachte. Diese junge Kuh überzeugte mit enorm feinem Körperbau und Skelett mit sehr viel Milchcharakter und genügend Tiefe und Breite in Brust, Rumpf und Becken. Sie bewegte sich auf einem glasklaren Fundament und ihr drüsiges Euter überzeugte mit hervorragender Textur, Festigkeit, Breite und Länge in allen Belangen. Eine echte Ausnahmekuh eben, die speziell durch ihr niedriges Erstkalbealter von 25 Monaten noch sehr viel Entwicklungspotential für die Zukunft in Stall und Schauring mitbringt.
Mit harten Bandagen wurde um diese Jungkuh gekämpft, ehe sich der Hammer des Auktionators beim neuen Rekordpreis von 6.300 EUR für einen begeisterten Züchter aus dem Oberallgäu senkte. Auch die preislich zweitplatzierte Jungkuh des Tages kam aus Oberstaufen und wurde von Michael Denz hervorragend vorbereitet und präsentiert. Hierbei handelte es sich um eine Pukari-Tochter, die von Anton & Lydia Schöllhorn aus Kronburg gezüchtet wurde. Diese kompakte, substanzvolle Jungkuh begeisterte mit knapp 35 kg Milch und konnte darüber hinaus einen genomischen Gesamtzuchtwert von gGZW 135 und hervorragende Mutter- und Großmutterleistungen von über 13.000 kg Milch in der Spitze aufweisen. Sie konnte im Kaufauftrag für 4.350 EUR an einen interessierten Brown Swiss-Züchter aus dem Schwarzwald ersteigert werden. Das Spitzenquartett vervollständigen an diesem Tage eine mittelrahmige, euterstarke und mit 41 kg Tagesmilch überragende Ajpo-Tochter aus der Zucht von Gebhard Fink, Oberreute, die von Jürgen Mang, Breitenbrunn, hervorragend präsentiert wurde und für 4.100 EUR an einen Stammkunden vom Niederrhein in NRW wechselt und eine Effektiv-Tochter mit weit über 34 kg Milch von Siegfried Ziegler aus Stiefenhofen, die sich ein Stammkunde aus dem Ostallgäu ebenfalls für 4.100 EUR sicherte.
(Autor: Alexander Kuppel; Fotos: ProRind)
Dringend werden noch Anmeldungen für den Jungrinder-/Fressermarkt gesucht. Bitte melden Sie die Tiere bis zum 1. April an!
Die nächste Auktion findet am Donnerstag, den 03.04.2025 statt.
Anmeldeschluss war Dienstag 18.03.2025.
Danach folgt die Auktion am Donnerstag, den 24.04.2025.
Anmeldeschluss ist DIENSTAG, 08.04.2025
Anmeldungen und Kaufaufträge nehmen wir gerne entgegen. Informationen dazu finden Sie unter www.prorind.de oder telefonisch unter 08377-92880-00
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Zuchtviehmarkt am 06.03.2025: Qualität hebt sich deutlich ab





Zur 63. Zuchtviehversteigerung des Rinderzuchtverbandes ProRind am Marktstandort in Unterthingau, am Donnerstag, den 6. März 2025, konnten 10 Stiere, 13 Zuchtkälber, 11 Mehrkalbskühe und 225 Jungkühe verkauft werden. Qualitätsunterschiede im Angebot werden preislich immer deutlicher. Während die Spitze rasch jenseits von 3.000 EUR gehandelt wird, findet der Absatz schwächerer Tiere mit Mängeln nur unter deutlichen Preisabschlägen statt.
Kälbermarkt zieht saisonbedingt preislich an
Der Kälbermarkt konnte an diesem Tag qualitativ überzeugen. Die angebotenen Kälber konnten alle mit fehlerfreier Entwicklung und tadellosem Exterieur aufwarten, so dass es möglich war, dass der Durchschnittspreis bei gleichzeitig wieder gestiegener Nachfrage um knapp 100 EUR auf ein sehr erfreuliches Niveau von 466 EUR angestiegen ist. An der Tagesspitze platzierte sich das jüngste Kalb des Tages. Hierbei handelt es sich um eine Dacapo-Tochter von Manfred Scharpf aus Stötten. Dieses Kalb konnte mit einer hervorragenden Mutterleistung von über 11.000 kg in der Spitze überzeugen und wechselt für 700 EUR an einen Kunden aus dem Kreis Fürstenfeldbruck.
Stiermarkt weiter stabil auf hohem Niveau
Weiterhin auf hohem Niveau werden aktuell Zuchtstiere gehandelt. Aber auch hier gilt, sobald es Mängel in den Vorfahrensleistungen, den Genomics oder speziell im eigenen Erscheinungsbild gibt, bleiben diese Kandidaten ohne Gebot. Spitzenstiere erzielen im Gegensatz dazu Höchstpreise. An der Spitze schafften es zwei Stiere, die Grenze von 3.000 EUR zu durchbrechen. Ganz vorne platzierte sich ein Salvador-Sohn von Martin Schlecker aus Osterberg, der von Aufzüchter Max Klemp, Bad Grönenbach, aufgezogen und präsentiert wurde. Er konnte im Kaufauftrag für 3.600 EUR an einen Stammkunden aus dem Sauerland verkauft werden. 3.150 EUR erzielte der hervorragend entwickelte Körsieger des Tages, ein Pasadena-Sohn von der Kramer GbR aus Erolzheim. Dieser Stier wird seinen Deckeinsatz in diesem Sommer auf einem Weidehof der Alp- und Weidegenossenschaft AHG absolvieren. Der Durchschnitt pendelte sich bei starken 2.485 EUR ein.
Qualitätsunterschiede sorgen für große Preisdifferenzen
Der Durchschnittspreis bei den Abgekalbten reduzierte sich auf 2.559 EUR. Während die qualitativ hochwertigen Tiere schnell 3.000 EUR bis 3.500 EUR und deutlich mehr erzielen konnten, ist die Nachfrage für leichte, schwach entwickelte Tiere oder Tiere mit Ansagen oder Mängeln deutlich geringer. Bei der Beschickung der Auktion sollte dieser Fakt berücksichtigt werden und Preisvorstellungen entsprechend angepasst werden. Dass qualitativ passende Tiere jederzeit das Interesse mehrerer Kunden auf sich ziehen, zeigt der Blick auf die Spitzentiere des Tages. Den Anfang der Spitzenriege machte mit Katalognummer 30 ein Tier aus der Kategorie der Mehrkalbskühe. Hierbei handelte es sich um eine zweikalbige Camorro-Tochter mit knapp 53 kg Milch von Michael Albrecht aus Egg. Diese kompakte, euterstarke Kuh sicherte sich ein Kunde aus dem benachbarten Baden-Württemberg für 3.800 EUR.
Spitzenjungkühe erreichen Höchstpreise
Die Preisspitze des Tages teilten sich an diesem Tag zwei Jungkühe für 4.300 EUR. Die teuerste Fleckviehjungkuh, die jemals in Unterthingau angeboten wurde, wurde von Michael Mayr, Krugzell, gezüchtet und von Christoph Schönmetzler, Betzigau, aufgezogen und bestens im Ring präsentiert. Die mit enormer Kapazität, Rahmen und Bemuskelung, sowie einem klaren Fundament und fest aufgehängtem, drüsigem Euter ausgestatteten Webstore-Tochter mit 33,5 kg Milch wechselt im Kaufauftrag in den Landkreis Mindelheim. Per Kaufauftrag an einen Stammkunden aus Niedersachsen konnte eine junge Jet-Tochter von Josef Zwießler aus Opfenbach verkauft werden. Sie produziert 32 kg Milch mit sehr guter Melkbarkeit aus einem drüsigen, langen und breiten Euter. Ebenfalls gefiel vor allem ihr feines Fundament, die gerade Oberlinie und das optimal geneigte Becken. Sehr rahmig und ebenfalls in allen Exterieurmerkmalen fehlerfrei, präsentierte sich eine Huge-Tochter von Michael Wesle aus Aitrang. Sie produziert ebenfalls weit über 32 kg Milch und stammt aus einer langlebigen Dauerleistungsfamilie. Der Hammer des Auktionators neigte sich bei 4.000 EUR zugunsten eines Stammkunden aus Hessen. Für diesen Kunden konnte ebenfalls eine rahmige Pukari-Tochter von der Kiechle GbR aus Durach, sowie eines der jüngsten Tiere des Tages, eine jugendliche und entwicklungsfähige Sorelio-Tochter von Sebastian Gromer aus Kronburg für jeweils 3.700 EUR ersteigert werden. Für einen Kunden aus Niedersachsen konnte eine stilvolle, milchtypische und besonders euterstarke Bachelor-Tochter von Markus Adelgoß aus Rettenberg für ebenfalls 3.700 EUR ersteigert werden. Die teuerste Holsteinjungkuh des Tages wechselt für 3.700 EUR ebenfalls nach Niedersachsen. Hierbei handelt es sich um eine späte Diamondback-Tochter von Stefan Gumpold aus Ainring. Diese feine, mit viel Milchcharakter ausgestattete Jungkuh überzeugte neben ihrem glasklaren Fundament mit einem schaureifen Qualitätseuter.
(Autor: Alexander Kuppel; Fotos: ProRind)
Die nächste Auktion findet am Donnerstag, den 20.03.2025 statt.
Anmeldeschluss war Dienstag 04.03.2025.
Danach folgt die Auktion am Donnerstag, den 03.04.2025.
Anmeldeschluss ist DIENSTAG, 18.03.2025
Anmeldungen und Kaufaufträge nehmen wir gerne entgegen. Informationen dazu finden Sie unter www.prorind.de oder telefonisch unter 08377-92880-00
Jederzeit sind Beratung und Vermittlung ab Stall durch die Außendienstmitarbeiter möglich:
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Hubert Rupp 0163-8310087 (Nordbayern)
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Zuchtviehmarkt am 20.02.2025 in Unterthingau: Ordentliche Zuchttiere heiß begehrt






Zur 62. Zuchtviehversteigerung des Rinderzuchtverbandes ProRind am Marktstandort in Unterthingau, am Donnerstag, den 20. Februar 2024 konnten 8 Stiere, 13 Zuchtkälber, 11 Mehrkalbskühe und 210 Jungkühe verkauft werden
Die Qualität des Angebotes zeigte sich im Vergleich zum Vormarkt verbessert. Käufer geben ihre Gebote weiterhin qualitätsbezogen ab, für die Spitze werden hervorragende Höchstpreise gezahlt.
Verbesserte Qualität und gestiegene Preise am Kälbermarkt
Auch der Kälbermarkt zeigte sich in allen Belangen verbessert im Vergleich zum Vormarkt, so dass die Höchstpreise wieder bei über 500 EUR lagen und der Durchschnittspreis auf sehr ordentliche 380 EUR deutlich anstieg.
Den Tageshöchstpreis von 580 EUR erzielte Gerhard Eberle aus Biessenhofen mit einer jungen Bloomlord-Tochter, die für einen hessischen Kunden ersteigert wurde.
Stiermarkt stabilisiert sich auf hohem Niveau
An diesem Markttag waren wieder nur Brown Swiss-Stiere im Angebot, die sich durchweg positiv in der Entwicklung präsentierten, so dass eine Verkaufsquote von 100 % mit einem sehr hohen Durchschnittspreis von 2.525 EUR erreicht werden konnte.
Preissieger des Tages war gleichzeitig auch Körsieger. Hierbei handelte es sich um einen Vpower-Sohn, der von der Kaudinus GbR aus Kempten aufgezogen und vorgestellt wurde. Er stammt aus der bekannten Husold-Tochter Highlight VG 88 von Stefan Achberger aus Scheidegg, die über den ersten ProRind-Weihnachtssale verkauft wurde und bereits einige hoch typisierte Nachkommen hervorgebracht hat. Der Stier selbst überzeugte durch seine tadellose Entwicklung und ein ausgeglichenes genomisches Profil mit 134 gGZW. Er verbleibt für 3.500 EUR im nördlichen Oberallgäu.
Leicht verhaltener Beginn – furioses Ende bei den Abgekalbten
Der Durchschnittspreis bei den Abgekalbten blieb mit 2.647 EUR quasi identisch zum Vormarkt. Immer wieder ist im Auktionsverlauf festzustellen, dass die älteren Jungkühe zu Auktionsbeginn, die teilweise auch längere Kalbeabstände aufweisen, qualitativ bedingt etwas verhaltener nachgefragt werden.
Mit fortschreitendem Marktverlauf geben die Kunden ihre Gebote häufig flotter ab und nicht selten erzielen die jüngsten Tiere die höchsten Preise. Insgesamt bleibt festzuhalten, dass die Auktion in Unterthingau mit ihrem großen und sehr breit gefächerten Angebotsspektrum bezüglich Rassen, Milchleistung, Stall- und Bewirtschaftungsform (bio/konventionell) für jeden Käuferwunsch und jeden Geldbeutel attraktiv ist und das passende Angebot bereitstellt.
Toptiere an der Spitze
Wie immer hätten viele Spitzentiere eine Erwähnung verdient und der Maßstab ist mittlerweile sehr hoch. Im folgenden die Tiere, die sich Zuschlagspreise von 3.900 EUR und mehr sichern konnten: sehr erfolgreich verlief der Markt für Züchter Michael Denz aus Oberstaufen, der gleich für beide angebotenen Tiere über 4.000 EUR erzielte.
Tagessiegerin wurde mit Katalognummer 309 eine junge, frisch abgekalbte Visor P-Tochter aus der bekannten E-Familie des Hauses Denz. Diese junge Kuh brachte sehr viel Frische und Entwicklungspotential in den Auktionsring. Besonders stach ihr hervorragendes, breites Euter auf, welches außerdem mit toller Textur und weit über 33 kg Milch glänzen konnte. Nach langem Duell konnte diese Zukunftskuh für einen Stammkunden aus Hessen bei 4.500 EUR ersteigert werden.
Auf dem preislich zweiten Rang folgte die beste Holsteinjungkuh des Tages. Hierbei handelte es sich um eine Mitchell-Tochter aus der bekannten Zuchtstätte Mock aus Markdorf. Enorm typstark und mit viel Milchcharakter ausgestattet, begeisterte die hell gezeichnete Jungkuh mit einer Einsatzleistung jenseits von 40 kg. Sie sicherte sich für 4.150 EUR die Firma Puschtravieh aus Südtirol.
Ebenfalls zu Puschtravieh wechselt eine Kitami P-Tochter von Günther Stehle aus Bad Waldsee, die weit über 37 kg Milch aus einem fehlerfreien Euter produziert und sich auf hartem Fundament hervorragend im Ring präsentierte. Sie erzielte mit einem Zuschlag von 4.050 EUR denselben Preis wie eine Bachelor-Tochter von Michael Denz aus Oberstaufen. Diese präsentierte sich sehr körperhaft mit sehr viel Körperlänge und Rumpftiefe und einem hoch- und fest aufgehängten Zukunftseuter. Sie verbleibt im Oberallgäu. Auch ihre Mutter wurde am ersten ProRind-Weihnachtssale erfolgreich verkauft.
Im Ostallgäu verbleibt für 4.000 EUR eine Samuel P-Tochter von der Zuchtstätte Haußer aus Jengen, die über 36 kg Milch produziert und mit einer hervorragenden Mutterleistung von über 12.000 kg im Schnitt begeistern konnte. Die Spitzengruppe beschließt an diesem Tag eine weitere körperstarke Bachelor-Tochter mit weit über 32 kg Milch. Vorgestellt wurde sie von Frank Bodenmüller aus Lauben. Sie konnte im Kaufauftrag bei 3.900 EUR für einen Ostallgäuer Betrieb ersteigert werden.
(Autor: Alexander Kuppel; Fotos: ProRind)
Die nächste Auktion findet am Donnerstag, 6. März 2025 statt. Anmeldeschluss war Dienstag 18.02.2025.
Danach folgt die Auktion am Donnerstag, den 20. März 2025. Anmeldeschluss ist DIENSTAG, 04.03.2025.
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Flotter Marktverlauf in Unterthingau am 06.02.2025



Zur 61. Zuchtviehversteigerung des Rinderzuchtverbandes ProRind am Marktstandort in Unterthingau, am Donnerstag, den 6. Februar 2025 konnten zwölf Stiere, elf Zuchtkälber, drei Mehrkalbskühe und 199 Jungkühe verkauft werden. Eine recht heterogene Qualität traf auf sehr gute Nachfrage. Die Käufer gaben ihre Gebote qualitätsbezogen ab, sodass ein breiter Preisspiegel entstand.
Kälbermarkt ungewohnt!
Der Kälbermarkt bot an diesem Tag nicht das gewohnte Bild der Unterthingauer Zuchtviehauktion. Sowohl qualitativ als auch quantitativ konnte das Angebot den Ansprüchen nur knapp genügen. Für die kommenden Auktionen ist hier eine Verbesserung notwendig.
Renaissance am Stiermarkt
Wie bereits angekündigt, erlebt der Stiermarkt aktuell eine absolute Hochphase mit Höchstpreisen und enormer Nachfrage. Sobald ein Kandidat eine gewisse Entwicklung, Rahmen und Gewicht aufwarten kann, schnellen die Gebote in Sphären, von denen die Stieraufzüchter über Jahrzehnte nur träumen konnten. So kostete ein Viertel der Stiere 3.000 EUR und mehr und die Hälfte über 2.500 EUR. An der Tagesspitze platzierte sich ein reinerbig hornloser, rotbunter Member- Sohn von Michael Albrecht aus Egg, der von der Zuchtstätte Miederer, Buchloe gezüchtet wurde. Dieser Kandidat präsentierte sich formalistisch einwandfrei, bewegte sich auf sehr gutem Fundament und ließ bei den genomischen Zuchtwerten mit gRZG 141 und gRZE 130 rundherum keine Wünsche offen. Er wurde zum Spitzenpreis von 3.650 EUR in den Landkreis Pfaffenhofen zugeschlagen.
Heterogene Qualität sorgt für breiten Preisspiegel
Der Durchschnittspreis von 2.645 EUR ist angesichts der großen Qualitätsunterschiede an diesem Tag als sehr gut zu bezeichnen. Viele angebotene Tiere konnten im Futterzustand nicht an zuchtviehtaugliches Niveau heranreichen. Außerdem wiesen einige Tiere teils deutliche Mängel in Bezug auf Leistung, Exterieur oder sonstige Mängel auf. Hier ist nach den ordentlichen Januarmärkten für die nächsten Märkte deutlicher Aufholbedarf geboten.
Qualität hat ihren Preis!
Dass in der Spitze auch immer wieder hervorragende Ausnahmetiere präsentiert werden, beweist das Spitzentrio des Tages. Das mit Abstand beste Euter des Tages stellte Hubert Kleinheinz aus Rettenberg mit seiner Bormio- Tochter im Ring vor. Diese Jungkuh produzierte 34 kg Milch aus einem breiten, enorm hoch aufgehängten Euter, welches im Voreuterbereich perfekt flach in die Bauchdecke verwachsen ist. Auch in allen anderen körperlichen Belangen ließ sie keine Wünsche offen und konnte zusätzlich eine interessante österreichische Kuhfamilie im Hintergrund vorweisen. Nach langem Bieterduell konnte diese Ausnahmejungkuh schließlich im Kaufauftrag für einen einheimischen Züchter bei 4.100 EUR ersteigert werden. Den preislich zweiten Rang teilten sich mit einem Zuschlagspreis von 3.650 EUR an diesem Tag eine Camus- Tochter mit weit über 32 kg Milch von der Lutzenberger GbR aus Jengen, sowie eine Jahoo- Tochter mit 36 kg Milch von der Riedle GbR aus Tiefenbruck. Beide Spitzentiere sicherte sich ein Stammkunde aus Italien.
(Autor: Alexander Kuppel; Fotos: ProRind)
Die nächste Auktion findet am Donnerstag, 20. Februar 2025 statt. Anmeldeschluss war Dienstag 04.02.2025.
Danach folgt die Auktion am Donnerstag, den 6. März 2025. Anmeldeschluss ist DIENSTAG, 18.02.2025.
Anmeldungen und Kaufaufträge nehmen wir gerne entgegen. Informationen dazu finden Sie unter www.prorind.de oder telefonisch unter 08377-92880-00
Jederzeit sind Beratung und Vermittlung ab Stall durch die Außendienstmitarbeiter möglich:
Werner Schmid 0151-16772039
Alexander Kuppel 01632437196
Maximilian Messner 0157-80530951
Hubert Rupp 0163-8310087 (Nordbayern)
Bonaventura Lohner 0163-8310088 (Ober-/Niederbayern).
Beste Qualität und Ausnahmetiere sorgen für Preiszugewinne und hohe Spitzenpreise am 23. Januar





Zur 60. Zuchtviehversteigerung des Rinderzuchtverbandes ProRind am Marktstandort in Unterthin-gau, am Donnerstag, den 23. Januar 2024, konnten 5 Stiere, 17 Zuchtkälber, 4 Mehrkalbskühe und 222 Jungkühe verkauft werden. Die sehr gute Qualität und eine starke Nachfrage sorgten im Großviehbereich für einen sehr zügigen Marktverlauf mit Preiszugewinnen. Sowohl Käufer als auch Verkäufer konnten zufrieden die Heimreise antreten.
Kälbermarkt gibt etwas nach
Die enormen Preise um den Jahreswechsel am Zuchtkälbermarkt konnten nicht mehr ganz auf dem hohen Niveau gehalten werden und der Durchschnittspreis gab auf 282 EUR nach, was angesichts der hervorragenden Großviehpreise und positiven Aussichten dort nicht ganz nachvollziehbar ist. Aufzüchter sollten die nächsten Wochen nutzen, um Aufzuchtkapazitäten auch mit Zuchtkälbern zu füllen und nicht vollends auf den Jungrindermarkt im April zu spekulieren. An preislich erster Stelle rangierte an diesem Tag mit einem Zuschlagspreis von 460 EUR eine Vanilla-Tochter von Thomas Wild aus Oberstaufen, die zu einem Aufzüchter ins südliche Oberallgäu wechselt.
Kleines Angebot und hohe Nachfrage am Stiermarkt
Deutlich zu spüren ist derzeit ein Nachfrageschub am Deckstiermarkt. Dies liegt am geringen Angebot, dem nahenden Frühjahr mit Weideaustrieb und Fruchtbarkeitsproblemen, die auf die schwankende Grundfutterqualitäten des Vorjahres sowie Schäden der Blauzungenkrankheit v.a. in Mitteldeutschland zurückzuführen sind. Diese starke Nachfrage äußerte sich schlussendlich in einem Rekorddurchschnittspreis von 2.640 EUR. Den Höchstpreis von 3.000 EUR erzielte die Schwayer GbR aus Baisweil mit einem interessant gezogenen Austria x Brice-Sohn, der speziell mit überragenden 1.400 kg Milch einen Leistungsschub beim Käuferbetrieb im Ostallgäu bringen sollte.
Gute Qualität sorgt für weiteren Preisanstieg bei den Abgekalbten
Auch beim weiblichen Großvieh konnte bei 222 verkauften Jungkühen nochmals ein Preisgewinn auf einen Schnittpreis von 2.752 EUR erzielt werden, der zum zweithöchsten Durchschnittspreis der Geschichte führte. Auf den beiden Januarmärkten am Standort Unterthingau fanden somit insgesamt 465 Jungkühe einen neuen Besitzer. Die Preissteigerung im Vergleich zum Vormarkt ist bei gleichbleibend hoher Nachfrage auf die insgesamt verbesserte Angebotsqualität zurückzuführen. Die breite Preisspanne zeigt wiederum, dass Tiere mit groben Mängeln deutliche Preisabschläge hinnehmen müssen. Angesichts sinkender Anmeldezahlen zur nächsten Auktion bleibt der dringende Aufruf bestehen, weiterhin zahlreich leistungs- und exterieurstarke Jungkühe zu den kommenden Auktionen anzumelden.
Die Spitze hebt sich ab
Während es sehr viele Tiere mit Zuschlagspreisen jenseits von 3.500 EUR verdient hätten, erwähnt zu werden, lagen die Spitzentiere diesmal sogar bei über 4.000 EUR bzw. 5.000 EUR. An der Spitze rangierte an diesem Tag eine Bachelor-Tochter vom langjährigen, treuen Marktbeschicker Albert Waltner aus Bad Hindelang. Die Jungkuh überzeugte bei optimalen, mittleren Rahmen mit einem extrem breiten und hohen Hintereuter, aus dem sie weit über 34 kg Milch bei höchster Melkbarkeit produziert. Im Hochpreissegment müssen immer auch die Vorfahrensleistungen passen, die in diesem Fall mit knapp 11.000 kg Höchstleistung bei der Mutter bei gleichzeitig über 3,7 % Eiweiß ebenfalls stimmten. Bereits am Morgen vor Auktionsbeginn zog dieses Tier viele Interessenten an. Den längsten Atem bewies unter tosendem Applaus bei 5.100 EUR Familie Steiner von der Firma Puschtravieh aus Südtirol. Auf Platz 2 der Tageswertung folgte eine Mr. Dependable-Tochter von Christian Egger aus Greggenhofen. Dieses jugendlich wirkende Tier brillierte mit einem sehr hoch aufgehängten Euter, was besonders im Voreuterbereich hervorragend in die Bauchdecke verschmolz. Exklusiv hervorzuheben bei diesem Angebot ist die Blutführung mit 100% rein amerikanischen Blutanteil. Stammkuh dieser Linie ist die bekannte Rekordkuh Groves View Agenda Tina EX 95. Ein Liebhaber aus dem nördlichen Oberallgäu sicherte sich dieses spezielle Angebot für 4.400 EUR. Das rein braune Spitzenpodest komplettiert an diesem Tag eine Barca-Tochter von Josef Zwiessler aus Opfenbach. Diese Jungkuh präsentierte sich wie gewohnt sehr jung, enorm entwickelt und bestens in Szene gesetzt. Ihr grandioses Euter mit 33 kg Milch und ihre sehr gut eingestufte und leistungsstarke Mutter mit weit über 11.000 kg Höchstleistung bei besten Inhaltsstoffen rundeten das Bild ab, so dass sich der Hammer von Auktionator Josef Hefele erst bei 4.150 EUR zugunsten eines Züchters aus dem nördlichen Oberallgäu senkte. Das teuerste Angebot der Rasse Holstein kostete an diesem Tag 4.000 EUR. Auch diese Spitzenjungkuh sicherte sich die Firma Puschtravieh aus Südtirol. Es handelte sich hierbei um eine hell gezeichnete Solution-Tochter aus der Zucht von Martin Kriesmair aus Wessobrunn. Mit weit über 42 kg Milch zeichnete sich diese ebenfalls nur gut zweijährige Jungkuh mit einem breiten, drüsigen und optimal geviertelten Euter, sowie Milchtyp und fehlerfreier Bewegung aus. Die Riege der „4.000er“ schloss an diesem Tag das zweitjüngste Auktionstier. Hierbei handelte es sich um eine Cassilas-Tochter mit über 38 kg Milch von Johannes Knaier aus Bibertal. Mit einer Mutterleistung von knapp 15.000 kg überzeugte sie einen Stammkunden aus dem Kreis Weilheim-Schongau 4.000 EUR anzulegen.
(Autor: Alexander Kuppel; Fotos: ProRind)
Die nächste Auktion findet am Donnerstag, 6. Februar 2025 statt. Anmeldeschluss war Dienstag 21.01.2025.
Danach folgt die Auktion am Donnerstag, den 20. Februar 2025. Anmeldeschluss ist DIENSTAG, 04.02.2025.
Anmeldungen und Kaufaufträge nehmen wir gerne entgegen. Informationen dazu finden Sie unter www.prorind.de oder telefonisch unter 08377-92880-00
Jederzeit sind Beratung und Vermittlung ab Stall durch die Außendienstmitarbeiter möglich:
Werner Schmid 0151-16772039
Alexander Kuppel 01632437196
Maximilian Messner 0157-80530951
Hubert Rupp 0163-8310087 (Nordbayern)
Bonaventura Lohner 0163-8310088 (Ober-/Niederbayern).
Fulminanter Start ins neue Auktionsjahr am 9. Januar 2025






Zur 59. Zuchtviehversteigerung des Rinderzuchtverbandes ProRind am Marktstandort in Unterthingau, am Donnerstag, den 9. Januar 2025 konnten 5 Stiere, 35 Zuchtkälber, 10 Mehrkalbskühe und 243 Jungkühe verkauft werden. Der große Auftrieb im weiblichen Sektor wurde hervorragend nachgefragt und zu gestiegenen Preisen vermarktet.
Sehr großer Kälbermarkt komplett geräumt
Weiterhin besteht eine sehr gute Nachfrage nach weiblichen Zuchtkälbern. Zu dieser Nachfrage passend, wurde ein sehr großes Kontingent von 35 Tieren aufgetrieben, das zu einem hervorragenden Durchschnittspreis von 405 EUR komplett vermarktet werden konnte.
An diesem Tag wären zahlreiche weitere gut entwickelte und leistungsstarke (v.a. Brown Swiss) Kälber ordentlich zu vermarkten gewesen. Auffallend waren an diesem Tag viele sehr gute Dacapo-Töchter. Den Tageshöchstpreis von 720 EUR erzielte Engelbert Hofer aus Rückholz mit einer reinerbig hornlosen Verio-Tochter, die im Zuchtgebiet verbleibt.
Kleines Angebot am Stiermarkt
Ein sehr kleines Angebot steht aktuell weiter am Stiermarkt zur Verfügung. Lediglich 5 Brown Swiss- und Holsteinstiere wurden aufgetrieben und zu sehr hohen 2.350 EUR zugeschlagen. An der Spitze wechselt ein dunkel gezeichneter Soysauce-Sohn von Michael Albrecht aus Egg für 3.200 EUR an einen Kunden in den Landkreis Erlangen-Höchstadt.
Flotter Marktverlauf bei den Abgekalbten
In allen Kategorien des weiblichen Großviehs konnten mit deutlich gestiegenen Stückzahlen preisliche Zuwächse erzielt werden. So pendelte sich der Durchschnittspreis der Jungkühe bei hervorragenden 2.720 EUR ein. Trotz des großen Angebots bleibt auch hier der Aufruf bestehen, weiterhin zahlreich leistungs- und exterieurstarke Jungkühe zu den kommenden Auktionen anzumelden.
Drei Rassen an der Spitze
Das Podium der teuersten Tiere des Tages wurde an diesem Tag mit je einer Vertreterin der Rassen Brown Swiss, Holstein und Fleckvieh besetzt. Den Tageshöchstpreis von 4.200 EUR sicherte sich die Lutzenberger GbR aus Jengen mit einer späten, schwarzbunten Solitair-Tochter. Dieses jugendliche Tier bestach am Auktionstag mit einem hervorragenden Exterieur mit einem herausragenden Euter. Zusätzlich konnte sie mit einem Pedigree beeindrucken, das seinesgleichen sucht. So können sowohl Mutter als auch Großmutter über 12.000 kg Milch im langjährigen Schnitt und sogar weit über 14.500 kg in der Spitze bei gleichzeitig überragenden Inhaltsstoffen von 4,65 % Fett und über 3,8 % Eiweiß aufweisen.
Ein persönlich anwesender Stammkunde aus dem Landkreis Weilheim-Schongau ließ sich diese Ausnahmejungkuh mit 37,5 kg Tagesgemelk nicht entgehen. Auf dem preislich zweiten Rang folgte an diesem Tag eine Visor-Tochter aus der Zucht von Hubert Kleinheinz in Rettenberg, die über die Zuchtkälbervermarktung von ProRind zu Thaddäus Göhl nach Oberstdorf gewechselt war und dort hervorragend aufgezogen und bestens vorbereitet am Auktionstag präsentiert wurde.
Neben einer starken Kuhfamilie im Hintergrund und einer Tagesleistung von 35 kg Milch überzeugte sie mit enormer Kapazität im Körper. Auch ließ sie keine Wünsche an ein fest aufgehängtes, robotergeeignetes Qualitätseuter offen, so dass sich ein erstmals aus dem Landkreis Donau-Ries angereister Kunde diese Spitzenjungkuh für 4.000 EUR sicherte. Dass in Unterthingau qualitativ starke Tiere aller Rassen Höchstpreise erzielen können, zeigte an diesem Tag die sehr gute Kollektion an Fleckviehjungkühen.
An deren Spitze platzierte sich eine kapitale, schwere Hashtag-Tochter von Manfred Hauser aus Kaltental. Die dunkelrote Jungkuh konnte neben ihrer starken Entwicklung und dem hoch aufgehängten Euter mit 34 kg Milch und bester Melkbarkeit begeistern. Auch hier konnte ebenfalls die hervorragende Mutterleistung von weit über 12.000 kg in der Spitze überzeugen und führte dazu, dass sich der oben genannte Kunde aus Oberbayern den Zuschlag bei 3.900 EUR sicherte.
(Autor: Alexander Kuppel; Fotos: ProRind)
Die nächste Auktion findet am Donnerstag, 23. Januar 2025 statt. Anmeldeschluss war Dienstag 07.01.2025.
Danach folgt die nächste Auktion am Donnerstag, den 6 Februar 2025. Anmeldeschluss ist DIENSTAG, 21.01.2025.
Anmeldungen und Kaufaufträge nehmen wir gerne entgegen. Informationen dazu finden Sie unter www.prorind.de oder telefonisch unter 08377-92880-00
Jederzeit sind Beratung und Vermittlung ab Stall durch die Außendienstmitarbeiter möglich:
Werner Schmid 0151-16772039
Alexander Kuppel 01632437196
Maximilian Messner 0157-80530951
Hubert Rupp 0163-8310087 (Nordbayern)
Bonaventura Lohner 0163-8310088 (Ober-/Niederbayern).
Überzeugender Jahresabschluss bei der Weihnachtsauktion in Unterthingau am 18.12.2024





Zur 58. Zuchtviehversteigerung des Rinderzuchtverbandes ProRind am Marktstandort in Unterthingau, am Mittwoch, den 18. Dezember 2024, konnten 4 Stiere, 14 Zuchtkälber, 6 Mehrkalbskühe und 198 Jungkühe verkauft werden. Durch die sehr ordentliche Qualität des gesamten Angebotes konnten deutliche Preiszuwächse in allen Kategorien erzielt werden.
Nachfrage am Kälbermarkt bei weitem nicht gedeckt
Alljährlich zum Jahresende ziehen das Interesse und die Nachfrage am Kälbermarkt deutlich an, da vor allem Aufzüchter aus dem Oberland ihre Bestände für die kommende Alpsaison ergänzen möchten. So blieb der sehr hohe Durchschnittspreis bei guter Kälberqualität im Vergleich zum Vormarkt bei rund 500 EUR identisch. An der Spitze erzielte eine genetisch hornlose Sound-Tochter von Max Diebolder aus Engetried, die sich ein Kunde von der schwäbischen Alp sicherte, den Spitzenpreis von 860 EUR.
Kleines Angebot am Stiermarkt
Vier der fünf angebotenen Stiere konnten zu durchschnittlich 1.838 EUR an neue Besitzer vermittelt werden. Den Höchstpreis von 2.000 EUR erzielte Tobias Königsberger aus Wolfertschwenden mit einem Boris-Sohn, der speziell mit starken Leistungen und Inhaltsstoffen bei Mutter und Großmutter überzeugen konnte und zukünftig im Landkreis Ravensburg zum Einsatz kommen wird.
Flotter Marktverlauf bei den Abgekalbten
Gute Qualität bei den Zweitkalbskühen sorgte dafür, dass der Durchschnittspreis hier auf überragende 2.858 EUR anstieg, wobei leider lediglich 6 Tiere in diesem Segment angeboten wurden. Hier wäre eine größere Stückzahl wünschenswert. Bei den Jungkühen konnte mit 2.678 EUR wiederum ein hervorragendes Ergebnis erzielt werden. Sowohl Verkäufer als auch Käufer konnten zufrieden die Heimreise antreten.
Spitzenkühe wie immer gesucht und gut bezahlt
Die Tiere an der Spitze konnten durchgängig die Marke von 3.000 EUR durchbrechen. Den Tageshöchstpreis von 4.000 EUR erzielte die Zuchtstätte von Familie Fink aus Thalkirchdorf mit einer Gimli Red-Tochter. Diese sehr große, kalibrige Jungkuh bestach mit einer Milchmenge von 41 kg bei gleichzeitig festem und langem Euter mit optimaler Strichplatzierung. Ein Kunde aus Oberbayern sicherte sich dieses Ausnahmetier. Mit einer Sahab-Tochter war die Schertich GbR aus Apfeldorf erfolgreich. Diese Jungkuh produziert sagenhafte 42 kg Milch am Tag und ließ in Sachen Exterieur keine Wünsche offen. Sie wurde einem Landwirt aus dem heimischen Zuchtgebiet bei 3.850 EUR zugeschlagen.
Das Podest komplettiert mit 3.750 EUR im Zuschlag eine Rampage-Tochter von Josef Zwießler aus Opfenbach. Ihr Glanzstück ist sicherlich das hervorragende Euter, welches in Sachen Hintereuterbreite an diesem Tag unschlagbar war. Sie konnte für Puschtravieh aus Südtirol ersteigert werden. Die teuerste Biojungkuh an diesem Tag stellte Richard Schindele aus Unterthingau im Auktionsring vor. Seine Dixiboy-Enkelin entsprach allen Ansprüchen an eine moderne Brown Swiss-Jungkuh und erzielte 3.700 EUR. Sie wird zukünftig ebenfalls in Oberbayern gemolken.
Josef Zwießler war an diesem Tag im weiteren Verlauf nochmals mit einer Sultan-Tochter erfolgreich. Dieses jugendliche Tier glänzte wiederum mit ihrem hervorragenden Exterieur bei über 30 kg Milch. Sie konnte für 3.600 EUR im Kaufauftrag für einen Oberallgäuer Züchter ersteigert werden. Zum gleichen Zuschlagspreis konnte an diesen Kunden außerdem eine Erwin-Tochter mit 37 kg Milch von Familie Ettensperger aus Sulzberg verkauft werden. Auch sie überzeugte mit einem drüsigen, fest aufgehängten Euter sowie mittlerem Rahmen und festem Fundament.
(Autor: Alexander Kuppel; Fotos: ProRind)
Die nächste Auktion findet am Donnerstag, 09. Januar 2025 statt. Anmeldeschluss Donnerstag, der 26. Dezember!
Anmeldungen und Kaufaufträge nehmen wir gerne entgegen. Informationen dazu finden Sie unter www.prorind.de oder telefonisch unter 08377-92880-00
Jederzeit sind Beratung und Vermittlung ab Stall durch die Außendienstmitarbeiter möglich:
Werner Schmid 0151-16772039
Alexander Kuppel 01632437196
Maximilian Messner 0157-80530951
Hubert Rupp 0163-8310087 (Nordbayern)
Bonaventura Lohner 0163-8310088 (Ober-/Niederbayern).













