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Marktberichte

Breites Angebot zum Start in die Herbstsaison am 03.09.2026

Zur 89. Zuchtviehversteigerung von Prorind in Unterthingau am 3. September 2026 konnten 11 Stiere, 18 Zuchtkälber, 7 Mehrkalbskühe und 216 Jungkühe an neue Besitzer vermittelt werden. Wiederum waren viele Familien mit Kindern und Besuchergruppen in Unterthingau zu Gast. Ebenfalls reisten Kaufinteressenten aus Nah und Fern an. Die Qualität des Angebotes präsentierte sich auf ordentlichem Niveau und der Durchschnittspreis stieg um rund 50 EUR auf 2.470 EUR.

Zuchtkälbermarkt: Gute Nachfrage nach ordentlichen Zuchtkälbern
Am ersten Septembermarkt konnten 18 Zuchtkälber an neue Besitzer vermittelt werden. Der Durchschnittspreis stieg auf 427 EUR an, was sicherlich auch auf die Sommerferien zurückzuführen ist, da viele Jungzüchter Kälber für ihre Zukunft ersteigerten. Ein Trio konnte sich an der Spitze mit Zuschlagspreisen von über 600 EUR platzieren. Den Tageshöchstpreis von 680 EUR erzielte Rudolf Mayer aus Altusried mit einer Viva-Tochter, die sich eine Jungzüchterin aus dem Ostallgäu sicherte. 640 EUR kostete eine Baliga-Tochter von Gerhard Eberle aus Biessenhofen, die in den Landkreis Landsberg wechselt. Eine sehr frühe genetisch hornlose Duncan P-Tochter bot Werner Riedesser aus Wangen zum Verkauf an. Sie wechselt für 620 EUR an den Königssee.

Zuchtstiere weiterhin gefragt
Am Deckstiermarkt konnten 11 Holstein- und Brown Swiss-Tiere verkauft werden. Der Durchschnittspreis belief sich schlussendlich auf 2.736 EUR. An der Spitze erzielten 3 Stiere über 3.000 EUR. Den Tageshöchstpreis von 3.150 EUR erzielte ein genetisch hornloser Santiano-Sohn aus der Zucht von Christian Spengler aus Bobingen, der seinen Deckeinsatz zukünftig im Landkreis Landshut absolvieren wird. In Belgien wird ein Genius-Sohn von Johannes Lutzenberger aus Jengen zukünftig decken. Dieser Jungstier begeisterte mit einer überragenden Mutterleistung von knapp 17.000 kg Milch und erzielte 3.100 EUR. Für 3.050 EUR in den Landkreis Neu-Ulm wechselt ein Vinicius-Sohn von der Schwayer GbR aus Baisweil, der mit einem genomischen Gesamtzuchtwert von 138 gGZW beeindruckte.

Durchschnittspreis steigt auf 2.470 EUR
Wie eingangs bereits erwähnt, platzte die Arena in Unterthingau wiederum aus allen Nähten. Auch viele private Kaufinteressenten aus der Region, sowie überregionale Großkunden waren anwesend, so dass sich die Gebotsabgabe größtenteils zügig gestaltete. Aufgrund der insgesamt schwierigen Rahmenbedingungen ist das Ergebnis von 2.470 EUR und damit einem Plus von rund 50 EUR zum Vormarkt positiv zu bewerten. Zu diesem Markt wurden nochmals mehr Biotiere angeboten. Wiederum war die Nachfrage sehr groß und folglich die Preise überdurchschnittlich. 

Spitzenpreise für Spitzentiere
An der Spitze erzielte eine Reihe von Jungkühen über 3.500 EUR. Den Tageshöchstpreis erzielte an diesem Tag Johannes Mundigl aus Taufkirchen, der die weite Reise nach Unterthingau mit einer kapitalen, hell gezeichneten Rubicon-Tochter auf sich nahm, die am Auktionstag 40 kg Einsatzleistung aufweisen konnte. Diese in allen Belangen überzeugende Jungkuh sicherte sich Christian Steiner von der Firma Puschtravieh aus Südtirol für einen Stammkunden zum Spitzenpreis von 3.750 EUR. Aus der Kategorie der bereits erwähnten sehr gefragten Biojungkühe konnte sich Christian Sutter aus Stiefenhofen mit einer genetisch hornlosen Design P-Tochter den Spitzenplatz sichern. Diese sehr euterstarke, feingliedrige Jungkuh produziert über 33 kg Milch und konnte im Kaufauftrag für 3.650 EUR für einen Kunden aus dem benachbarten Baden-Württemberg erworben werden. 3.550 EUR erzielte Andreas Martin aus Unterthingau mit einer kapitalen Forino-Tochter mit einer Einsatzleistung von 38 kg Milch und sehr guter Melkbarkeit. Sie wurde ebenfalls von der Firma Puschtravieh aus Südtirol ersteigert. Ein selbst angereister Kunde aus dem Landkreis Regensburg sicherte sich eine hervorragende Kollektion von Jungkühen zu der unter anderem eine leistungsstarke Nathan-Tochter von Franz Müller aus Burgberg gehört, die 35 kg Milch produziert und 3.500 EUR erzielte. Den Abschluss des Spitzenfeldes macht eine weitere Biojungkuh. Von Florian Wild aus Lautrach kam eine Sagan P-Enkelin zum Verkauf, die sich ein selbst angereister Landwirt aus Slowenien für 3.500 EUR für seinen Betrieb sicherte.

(Autor: Alexander Kuppel; Fotos: Ann- Kathrin Kölbel)

Der alljährliche große „Viehscheidmarkt“ nach den großen Alpabtrieben im Allgäu findet am Donnerstag, 24.09.2026 statt. Wir erwarten ein qualitativ und quantitativ herausragendes Angebot zu dieser Auktion.

Anmeldungen und Kaufaufträge nehmen wir gerne entgegen. Informationen dazu finden Sie unter www.prorind.de oder telefonisch unter 08377-92 880 00.

Jederzeit sind Beratung und Vermittlung ab Stall durch die Außendienstmitarbeiter möglich:
Werner Schmid: 0151-16772039
Alexander Kuppel: 0163-2437196
Maximilian Messner: 0157-80530951
Hubert Rupp: 0163-8310087 (Nordbayern)
Bonaventura Lohner: 0163-8310088 (Ober-/ Niederbayern)

Zügige Augustversteigerung in der ProRind-Arena am 13.08.2026

Zur 88. Zuchtviehversteigerung von ProRind in Unterthingau am 13. August 2026 konnten 5 Stiere, 24 Zuchtkälber, 16 Mehrkalbskühe und 168 Jungkühe an neue Besitzer vermittelt werden. Zur Ferienzeit fanden sich viele Besucher und vor allem Kinder in der Auktionshalle ein. Auch sehr viele Kaufinteressenten reisten selbst nach Unterthingau an. Die Qualität des Angebotes präsentierte sich im Vergleich zum Vormarkt deutlich hochwertiger und homogener und sorgte für ein zügiges Bietverhalten bei den Interessenten. Der Durchschnittspreis pendelte sich bei 2.423 EUR ein.

Zuchtkälbermarkt: Sehr großes Angebot und selektive Nachfrage

Zum Augustmarkt wurde eine sehr große Anzahl an Zuchtkälbern angeboten. Von den gut 30 aufgetriebenen Kälbern konnten 24 zu einem Durchschnittspreis von 350 EUR neue Besitzer finden. Die Kaufinteressenten gaben ihre Gebote sehr selektiv ab und schwach entwickelte Kälber oder Kälber mit Defiziten bei den Leistungsinformationen waren nicht oder nur zu geringeren Preisen vermittelbar. Den Tageshöchstpreis von 680 EUR erzielte einmal mehr die Milchhof eGbR Bebenhaus aus Ochsenhausen. Hierbei handelte es sich um eine Vecondios-Tochter aus einer Capone-Mutter, die sich herausragend entwickelt im Ring präsentierte. Sie wechselt per Kaufauftrag ins nördliche Oberallgäu.

Hochwertige Stiere erzielen Höchstpreise

Am Deckstiermarkt wurden lediglich 5 Kandidaten angeboten, die alle eine sehr gute körperliche Entwicklung aufweisen konnten. Zwei Stiere konnten sich besonders mit ihrer Genetik absetzen und Höchstpreise erzielen. Den Tageshöchstpreis erzielte der jüngste Stier des Tages. Dieser Calvert-Sohn wurde von der Schwayer GbR aus Baisweil gezüchtet und vorgestellt. Der knapp jährige Stier konnte neben einem soliden genomischen Profil speziell mit der sicheren Väterfolge und ganz besonders mit seiner herausragenden Mutter punkten. Diese Verdi-Tochter ist aktuell in der 9. Laktation und topfit. Sie kann bereits eine Lebensleistung von weit über 80.000 kg Milch und durchschnittlich 4,3 % Fett und über 4 % Eiweiß aufweisen. Auch im Exterieur glänzt sie mit einer Einstufung von 90 Punkten. Der Schlagabtausch in der Arena entschied sich erst bei 3.850 EUR im Kaufauftrag zu Gunsten eines langjährigen Stammkunden aus dem Hochsauerlandkreis. Mindestens ebenbürtig war an diesem Tag ein Valps-Sohn aus der Zucht der Häfele Agrar GbR aus Hergatz, der von Michael Eberle aus Ruderatshofen aufgezogen und vorgestellt wurde. Mit gGZW 140, 1.100 kg Milch, 120 Fitness und 123 Euter bewegt sich dieser Jungstier auf besserem Besamungsstierniveau. Auch hier wird die Milchmengenvererbung durch eine hervorragende Dauerleistungsfamilie im Hintergrund abgesichert, wobei die Dior-Mutter eine Erstlaktation von rund 11.000 kg Milch aufweisen kann. Auch dieser Stier konnte im Kaufauftrag erworben werden und erzielte 3.800 EUR. Er absolviert seinen Deckeinsatz zukünftig bei einem Brown Swiss-Zuchtbetrieb im nördlichen Oberallgäu.

Qualität deutlich verbessert – Nachfrage auf viele Schultern verteilt

Besonders im Bereich des Futterzustandes, Exterieurs und der Melkbarkeit wurde seitens der Züchter an diesem Tag eine deutlich verbesserte Qualität am Markt angeboten. Während sich die äußeren Rahmenbedingungen durch die anhaltende Trockenheit in den letzten Wochen verschärft haben und sich die Beschaffung der Kaufauftäge im Vorfeld äußert prekär gestaltete, verlief die Angebotsabgabe deutlich flotter als erwartet, da viele verschiedene Kaufinteressenten von nah und fern den Weg in die Arena in Unterthingau fanden. Auffallend war an diesem Tag die extrem große Anzahl an angebotenen Biojungkühen. Diese waren sehr gefragt und wurden zu deutlich überdurchschnittlichen Preisen gehandelt.

Homogene Jungkuhqualität im Angebot

Das Angebot der Abgekalbten präsentierte sich an diesem Tag zwar ohne klare und herausragende Spitze, konnte jedoch durch eine solide Gesamtqualität und wenige sehr schwache Jungkühe gefallen. Der Tageshöchstpreis von 3.550 EUR konnte zweifach erzielt werden. Zunächst wurde eine Zweitkalbskuh zu diesem Preis zugeschlagen. Hierbei handelt es sich um eine Mooi-Tochter mit 52 kg Milch, die Stefan Gumpold aus Ainring im Ring vorstellte. Sie beeindruckte mit einem fantastischen Exterieur und besonders mit einem Euter, das keine Wünsche offenließ. Sie wechselt per Kaufauftrag in den Landkreis Bayreuth. Für einen Stammkunden aus Baden-Württemberg konnte die teuerste Jungkuh des Tages für ebenfalls 3.550 EUR ersteigert werden. Diese stammt vom Biobetrieb von Robert Geiger aus Füssen. Er präsentierte eine späte Phil-Tochter mit weit über 30 kg Einsatzleistung, fehlerfreiem Exterieur, harmonischen Übergängen und mobiler Bewegung. Vom Biobetrieb der Läufle GbR aus Betzigau konnte sich eine kapitale Fleckviehjungkuh im Spitzenfeld platzieren. Sie produziert 29 kg Milch zukünftig für 3.450 EUR ebenfalls in Baden-Württemberg. Die teuerste konventionelle Jungkuh des Tages präsentierte Jürgen Mang aus Breitenbrunn im Auktionsring. Hierbei handelt es sich um eine Botticelli-Tochter aus der Zucht der Laur GbR aus Laupheim. Sie produziert weit über 35 kg Milch mit bester Melkbarkeit und konnte per Kaufauftrag zum Preis von 3.350 EUR in den Landkreis Bayreuth verkauft werden.

(Autor: Alexander Kuppel; Fotos: Ann-Kathrin Kölbel)

Die nächste Auktion findet am Donnerstag, 03.09.2026 statt.
Anmeldungen und Kaufaufträge nehmen wir gerne entgegen. Informationen dazu finden Sie unter www.prorind.de oder telefonisch unter 08377-92 880 00.

Jederzeit sind Beratung und Vermittlung ab Stall durch die Außendienstmitarbeiter möglich:
Werner Schmid: 0151-16772039
Alexander Kuppel: 0163-2437196
Maximilian Messner: 0157-80530951
Hubert Rupp: 0163-8310087 (Nordbayern)
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Auktion am 23. Juli 2026: Qualität ist gefragt

Zur 87. Zuchtviehversteigerung von Prorind in Unterthingau am 23. Juli 2026 konnten 11 Stiere, 11 Zuchtkälber, 9 Mehrkalbskühe und 145 Jungkühe an neue Besitzer vermittelt werden. Viele Besucher fanden sich in der Auktionshalle ein, während das allgemeine Kaufinteresse eher verhalten war. Großkunden aus Italien konnten aufgrund der dortigen Hitze zum Teil wiederum nicht an der Auktion teilnehmen. Die aufgetriebene Qualität befand sich unter dem Niveau der Vormärkte. Der Durchschnittspreis von 2.484 EUR ist daher in Anbetracht aller äußeren Umstände sehr positiv zu bewerten.

Zuchtkälbermarkt: Sehr gute Qualität – verhaltene Nachfrage

Saisonbedingt werden zur zweiten Juliauktion weniger Zuchtkälber aufgetrieben und letztendlich 11 Tiere verkauft. Insgesamt waren die Kälber eher älter und sehr gut entwickelt. Verdientermaßen erzielten die Spitzenkälber des Tages dann auch Preise jenseits von 800 EUR. An der Spitze waren dies zwei Beatle-Töchter von Peter Ried aus Unterthingau, die wie der Großteil des Angebotes an diesem Tag für einen langjährigen Stammkunden aus Ostfriesland verladen werden konnten.

Stiermarkt mit ordentlichen Preisen

Am Deckstiermarkt konnten insgesamt 11 Brown Swiss- und Holsteinstiere zu einem Durchschnittspreis von 2.395 EUR vermarktet werden. Der Spitzenpreis von 3.000 EUR wurde von jeder Rasse je einmal erreicht. Im Brown Swiss Segment war es wiederum ein älterer Stier mit sicheren Trächtigkeiten, der den Tageshöchstpreis erzielte. Hierbei handelte es sich an diesem Tag um einen Dacapo-Sohn aus der Zucht der Immle GbR aus Obergünzburg. Dieser massive Stier konnte mit fehlerfreiem genomischen Profil inclusive einer überragenden Euternote von 123 sowie leistungs- und inhaltsstoffstarker mütterlicher Abstammung begeistern. Nach intensivem Bieterduell tritt dieser Stier per Kaufauftrag die Reise nach Luxemburg an. Im Holsteinbereich sicherte sich einmal mehr die Zuchtstätte von Familie Hausser aus Weinhausen den Spitzenplatz. Präsentiert wurde hier ein genetisch hornloser, rotbunter Handout-Sohn, der mit sehr hohen genomischen Zahlen für Milchmenge und besonders hohen Zuchtwerten in den Gesundheitsmerkmalen ausgestattet ist. Selbstverständlich überzeugen auch hier die Mutter- und Großmutterleistungen von jenseits 10.000 kg bzw. 11.000 kg Milch. Dieser Stier absolviert seinen Deckeinsatz zukünftig im Landkreis Mindelheim.

Qualität und Nachfrage auf verhaltenem Niveau

Leider setzte sich der Trend absteigender Qualität im Angebot an diesem Tag fort. Sicherlich hat die Witterung mit der Hitze der letzten Wochen speziell im Bereich der Eutergesundheit Anteil daran. Grundlegende anatomische Schwächen in Euter, Rahmen, Fundament und Becken sind damit jedoch nicht zu erklären und bedürfen dringend auch züchterischer Korrekturen. Ebenfalls wirken sich Faktoren wie ein weiter Kalbeabstand, schwache Melkbarkeit und Mängel im Futterzustand und der Klauenpflege stark negativ aus. Einige Tiere verließen die Arena daher ohne Gebot. 

„Sehr gute Kühe erzielen auch sehr gute Preise“

Mit diesen Worten verabschiedete Auktionator Josef Hefele die Spitzenkuh des Tages, die einen überragenden Höchstpreis von 4.700 EUR erzielte aus dem Auktionsring. Mit diesem Satz fasste er das Marktgeschehen an diesem Tag sehr treffend zusammen. Bei dieser Spitzenkuh handelte es sich einmal mehr um eine kapitale Jungkuh aus der Zucht von Familie Ziegler aus Stiefenhofen. Diese euterstarke, brachiale Tochter des italienischen Spitzenstieres Jonio wies 33 kg Milch und eine inhaltsstoffstarke Mutter auf, die bei einer Leistung von 11.000 kg Milch 4,9 % Fett und 4,4 % Eiweiß erbracht hat. Diese Markenzeichen der Rasse Brown Swiss sowie ihre fehlerfreie Bewegung, ihre Substanz, die straffe Oberlinie und das breite und optimal geneigte Becken bewegten eine Züchterfamilie aus dem Ostallgäu den Spitzenpreis per Kaufauftrag für diese Jungkuh zu investieren. Das unbestrittene Aushängeschild der Rasse Holstein kam an diesem Tag aus der Zucht von Familie Gumpold aus Ainring. Hierbei handelte es sich um eine hell gezeichnete Detective-Tochter mit einer Einsatzleistung von 40 kg Milch. Diese Jungkuh überragte mit offener, optimal gewölbter Rippe und sehr viel Rumpftiefe. Ihr breites Becken bot genug Platz für das breite, hoch aufgehängte Hintereuter, das höchsten Ansprüchen genügen konnte. Den Zuschlag von 4.300 EUR sicherte sich Christian Steiner von der Firma Puschtravieh aus Südtirol für einen langjährigen Stammkunden. Im Spitzenfeld der Tiere mit Zuschlagspreisen von 3.500 EUR bzw. 4.000 EUR und mehr reihte sich die Firma Puschtravieh an diesem Tag zahlreich ein und konnte so für die Landwirte in Südtirol eine überragende Gruppe frischer Jungkühe ersteigern. In Auftriebsreihenfolge sicherte sich Christian Steiner eine rotbunte Sandro P-Tochter mit über 36 kg Milch von Familie Hausser aus Weinhausen, eine kapitale Blooming-Tochter mit 39 kg Milch aus der Zucht von Hubert Kleinheinz aus Rettenberg, eine Como-Tochter von der Krepold GbR aus Sigmarszell mit 36 kg Milch, eine Luster-Tochter mit 33 kg von der Waibel GbR aus Aitrang, eine Mayson P-Tochter von der Läufle GbR aus Betzigau, die über 30 kg Milch produziert und eine Fomo-Tochter mit weit über 37 kg Milch sowie eine Badker-Tochter mit weit über 38 kg Milch von Christian Spengler aus Bobingen. Das Spitzenfeld komplettieren eine Volkwein-Tochter vom Biobetrieb von Siegfried Epple aus Unterthingau mit gut 28 kg Milch, die sich ein Landwirt aus dem Landkreis Neu-Ulm sicherte, sowie eine Seven P-Tochter von der Graf GbR aus Altusried mit knapp 30 kg Milch, die per Kaufauftrag in den Landkreis Coburg wechselt.
(Autor: Alexander Kuppel; Fotos: Ann- Kathrin Kölbel)

Die nächste Auktion findet am Donnerstag, 13.08.2026 statt.

Anmeldungen und Kaufaufträge nehmen wir gerne entgegen. Informationen dazu finden Sie unter www.prorind.de oder telefonisch unter 08377-92 880 00.

Jederzeit sind Beratung und Vermittlung ab Stall durch die Außendienstmitarbeiter möglich:
Werner Schmid: 0151-16772039
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Bonaventura Lohner: 0163-8310088 (Ober-/ Niederbayern)

 

Sensationeller Spitzenpreis bei der ersten Juliauktion am 02.07.2026

Zur 86. Zuchtviehversteigerung von ProRind in Unterthingau am 2. Juli 2026 konnten 11 Stiere, 15 Zuchtkälber, 11 Mehrkalbskühe und 151 Jungkühe an neue Besitzer vermittelt werden. Nach dem Regen der vergangenen Tage fanden sich bei erneut sommerlicher Witterung viele Besucher und Interessenten in Unterthingau ein. Großkunden aus Italien konnten aufgrund der dortigen Hitze zum Teil nicht an der Auktion teilnehmen. Bei mittlerer Qualität pendelte sich der Durchschnittspreis bei 2.578 EUR ein. Ein bemerkenswerter Höchstpreis von 5.000 EUR sorgte für tosenden Applaus in der Arena.

Zuchtkälbermarkt: Ruhiger Marktverlauf

Nach den rasanten Zuchtkälbermärkten in diesem Frühjahr kühlte sich die Nachfrage in diesem Bereich zuletzt ab. Dieser Trend setzte sich auch an der ersten Juliauktion fort. Nicht alle angebotenen Kälber konnten die Vorstellungen der Verkäufer erfüllen und wurden folglich nicht abgegeben. Die 15 verkauften Kälber wechselten für durchschnittlich 408 EUR den Besitzer. Den Tageshöchstpreis von 620 EUR erzielte eine wüchsige Beatle-Tochter von Stefan Finkenzeller aus Immenstadt, die per Kaufauftrag zu einem Aufzuchtbetrieb im Ostallgäu wechselt. 

Selektiver Stiermarkt

Am Deckstiermarkt konnten insgesamt 7 Stiere zu einem Durchschnittspreis von 2.793 EUR vermarktet werden. Das Kaufinteresse konzentriert sich speziell auf Kandidaten mit hohen Vorfahrensleistungen und Einstufungen, kompletten genomischen Profilen mit ausreichend Leistung und fehlerfreien Gesundheits- und Exterieurmerkmalen sowie gut entwickelte, schwere Stiere selbst. Hier spielen speziell ein klares Fundament und eine flüssige Bewegung die zentralen Rollen. Aktuell spielt sich auch der Faktor „weidegewohnt“ preisfördernd aus. Auch bereits vorhandene Trächtigkeiten sind für viele Kaufinteressenten ein zusätzlicher Pluspunkt. Die meisten dieser Punkte konnte an diesem Tag mit Katalognummer 10 ein Neymar-Sohn von Richard Schindele aus Unterthingau erfüllen und wurde folglich mit einem Zuschlagspreis von 3.600 EUR Tagessieger. Herausstechend bei diesem Kandidaten sind die hochpositiven Inhaltsstoffe, Euternote 123 sowie Gesamtexterieur 119 sowie die alternative Väterfolge mit Neymar x Barca x Salomon. Der Stier wird seinen weiteren Deckeinsatz auf einem Weidehof der Weidegenossenschaft AWG absolvieren.

Hitze wirkt sich auf Angebot und Nachfrage aus

Nach dem Leistungsrekord der vergangenen Auktion befand sich die Qualität der angebotenen Tiere an diesem Tag auf mittlerem Niveau. Dass die Futteraufnahme und die damit verbundene Milchleistung nach der extremen Hitze der vergangenen Woche nicht an das Vormarktniveau anknüpfen konnte, liegt auf der Hand und war vielen Tieren an diesem Tag auch anzusehen. Die hohen Temperaturen, die sich in Italien in dieser Woche fortsetzten, machten einen Einkauf der dort ansässigen Großkunden an diesem Tag unmöglich. Der erreichte Durchschnittspreis von 2.578 EUR sollte daher in Anbetracht aller Umstände positiv bewertet werden.

Herausragender Tageshöchstpreis

Auf einer züchterischen Erfolgswelle befindet sich aktuell Landwirt Christian Egger aus Rettenberg, der den Tageshöchstpreis der vergangenen Auktion an diesem Markttag bestätigen konnte. Dieses Mal war er mit einer Pete-Tochter erfolgreich, die in allen Belangen begeisterte. Diese moderne, jugendliche Jungkuh präsentierte sich mobil, fein und sehr beweglich im Fundament, wies ein tadelloses Becken auf und zeigte die optimale Mischung aus Milchtyp und genügend Stärke und Tiefe im gesamten Körper. Als Glanzstück ist sicherlich ihr hoch aufgehängtes, drüsiges Euter zu bezeichnen, dass sich im Hintereuter breit und im Voreuter sehr lang und flach darstellte und zusätzlich mit vier optimal ausgeprägten Zitzen ausgestattet war. Neben ihres schaureifen Exterieurs konnte sie kurz gekalbt mit einer Einsatzleistung von 33 kg Milch bei optimaler Melkbarkeit auftrumpfen. Das Gesamtpaket rundet ihr familiärer Hintergrund ab: Ihre Mutter, die Payssli-Tochter Kada EX 92 war bereits Siegerkuh auf Bundesschauebene. Mehrere Nachkommen dieser Familie wurden auf verschiedenen Veranstaltungen ausgestellt und zu Höchstpreisen verkauft. Um diese Ausnahmejungkuh entwickelte sich ein hitziges Bieterduell, das zum überragenden Spitzenpreis von 5.000 EUR ein selbst angereister Landwirt aus dem Landkreis Fürstenfeldbruck für sich entschied. Die weitere Spitzengruppe bildete sich aus den folgenden Jungkühen, die in Auftriebsreihenfolge über 3.500 EUR erzielten: Franz Müller aus Burgberg erlöste diesen Spitzenpreis einmal mehr mit einer gefälligen und leistungsstarken Nathan-Tochter mit 33 kg Milch, die per Kaufauftrag im Oberallgäu verbleibt. Vom Gaißberghof Göhl aus Oberstdorf stammt eine Guy-Tochter mit 31 kg Milch, die sich die Firma Puschtravieh aus Südtirol genauso sicherte wie eine rotbunte Carus-Tochter von der Schädler GbR aus Leutkirch, die über 40 kg Milch produziert. Teuerste Biojungkuh des Tages war mit einer Hokuspokus-Tochter die Krämooshof GbR aus Oberostendorf eine Fleckviehjungkuh, die sich ein Landwirt aus Baden-Württemberg sicherte. Zwei sehr junge, leistungsstarke Holsteinjungkühe sicherte sich wiederum Christian Steiner von Puschtravieh aus Südtirol. Zunächst war dies eine Marksman-Tochter von Josef Zwiessler aus Opfenbach mit über 41 kg Milch und zum Auktionsende eine Promise-Tochter von Norbert Leinsle aus Türkheim, die mit 37 kg Einsatzleistung aufwarten konnte.

(Autor: Alexander Kuppel; Fotos: Ann- Kathrin Kölbel)

Die nächste Auktion findet am Donnerstag, 23.07.2026 statt
Anmeldungen und Kaufaufträge nehmen wir gerne entgegen. Informationen dazu finden Sie unter www.prorind.de oder telefonisch unter 08377-92 880 00.
Jederzeit sind Beratung und Vermittlung ab Stall durch die Außendienstmitarbeiter möglich:

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Starkes Angebot in Unterthingau am 11.06.2026

Zur 91. Zuchtviehversteigerung von Prorind in Unterthingau am 11. Juni 2026 konnten 10 Stiere, 20 Zuchtkälber, 8 Mehrkalbskühe und 171 Jungkühe an neue Besitzer vermittelt werden. Sehr zügig verlief der Markt bei den Deckstieren. Die Abgekalbten konnten mit sehr hohen Milchmengen begeistern und erzielten wiederum Preiszuwächse. Die Nachfrage konzentrierte sich hauptsächlich auf italienische Großkunden und Kaufaufträge des Verbandspersonals.

Zuchtkälbermarkt: Etwas ruhiger als zuletzt

Die angebotenen Zuchtkälber konnten qualitativ nicht an das sehr hohe Niveau der letzten Monate anknüpfen, sodass sich der Durchschnittspreis auf 467 EUR reduzierte. Alle angebotenen Kälber fanden zwischen 240 EUR und 740 EUR einen neuen Besitzer. Den Höchstpreis erzielte ein wüchsiges Mylo-Kalb von Jörg Fleschutz aus Obergünzburg, welches ins Oberland wechselt.

Hochwertige Stiere sehr gefragt

Am Deckstiermarkt konnten insgesamt 10 Stiere (7 BS, 3 HOL) zu einem deutlichen Preisplus von 230 EUR zu einem Durchschnittspreis von 2.905 EUR vermarktet werden. Das Kaufinteresse konzentriert sich speziell auf Kandidaten mit hohen Vorfahrensleistungen (besonders Inhaltsstoffe) und Einstufungen, kompletten genomischen Profilen mit ausreichend Leistung und fehlerfreien Gesundheits- und Exterieurmerkmalen sowie gut entwickelte, schwere Stiere selbst. Das Gesamtpaket zum Tageshöchstpreis von 3.900 EUR brachte an diesem Tag mit Katalognummer 3 ein Valps-Sohn aus der Zucht der Graf GbR aus Altusried, der von Max Klemp aus Bad Grönenbach aufgezogen und vorgestellt wurde, mit. Ein gGZW von 133 war hierzu ausreichend, da er mit Fitness 111, Exterieur 115 und Euter 117 eben auf hohem Niveau fehlerfrei vererben wird. Dazu stehen mit einer Ifeeling- Mutter mit 88 Punkten und weit über 10.000 kg Milch bei 4,3 % Fett und 3,8 % Eiweiß sowie einer langlebigen Huray-Mutter abgesicherte Vorfahren im Pedigree. Nach langem Bieterduell verbleibt der Stier bei einem Zuchtbetrieb im nördlichen Oberallgäu.

Leistung kann an diesem Tag begeistern

Auch zum Junimarkt gestaltete sich die Nachfrage speziell aus der heimischen Region im Vorfeld der Auktion eher ruhig. Die nochmals gestiegenen bzw. steigenden Schlachtpreise sollten hier in den kommenden Wochen genutzt werden, um die Bestände mit finanziell überschaubarem Risiko qualitativ aufzuwerten, um so die Betriebseffizienz zu steigern. Denn das Angebot kann aktuell wirklich begeistern. So konnte an diesem Markttag ein neuer Leistungsrekord der aufgetriebenen Jungkühe von durchschnittlich 33 kg Milch aufgestellt werden. Der im Vergleich zum Vormarkt nochmals deutlich gestiegene Durchschnittspreis von 2.729 EUR ist daher in dieser enormen Leistung begründet. Das Werbekonzept über soziale Medien im Vorfeld der Auktion machte sich bei qualitativ hochwertigen Tieren zusätzlich absolut bezahlt, da mehr Interessenten über diese Wege auf die hervorragenden Angebote aufmerksam gemacht wurden.

Kapitale Produktionskühe an der Spitze

Die Angebotsspitze war an diesem Tag im Vergleich zu den Vormärkten sehr stark beschickt, sodass sich die Tageshöchstpreise wieder mehrfach über 4.000 EUR befanden. Den unangefochtenen Tageshöchstpreis von 4.800 EUR erzielte an diesem Tag eine sehr junge Brice-Tochter von Christian Egger aus Greggenhofen. Sie stammt aus einer bekannten Schau- und Zuchtfamilie, produziert weit über 33 kg Milch bei idealer Melkbarkeit und ließ in Sachen Exterieur und speziell Euter bezüglich Schaupotenzial auf höchstem Niveau keine Wünsche offen. Ein selbst angereister Züchter aus dem Landkreis Fürstenfeldbruck hatte gegen viele Mitbewerber den längsten Atem und sicherte sich diese Ausnahmejungkuh.

Weitere vier Jungkühe durchbrachen ebenfalls die Marke von 4.000 EUR: Von Jürgen Käser aus Blaichach kam eine mittelrahmige Nathan-Tochter mit 36 kg Milch aus leistungs- und inhaltsstoffstarker Mutter schaufertig vorbereitet zum Verkauf. Speziell ihr breites und drüsiges Euter überzeugte eine Züchterin aus dem Ostallgäu, die sich gegen viele Mitbewerber durchsetzte. Wiederum von Christian Egger aus Rettenberg kam eine kapitale Barca-Tochter in die Arena. Sie gefiel mit hervorragendem Euter und enormem Körper. Mit weit über 36 kg Milch ließ sie auch leistungsmäßig keine Wünsche offen und der o.g. Kunde aus dem Landkreis Fürstenfeldbruck schlug erneut zu.

Josef Zwiessler aus Opfenbach präsentierte eine junge, elegante Legend-Tochter mit 39 kg Milch im Ring. Diese lackschwarze Jungkuh zeigte sich sehr milchtypisch und elegant und bewegte sich auf glasklarem Fundament. Sie wird zukünftig in Italien gemolken.

Von Martin Kriesmair aus Wessobrunn kam eine rotbunte, zweijährig abgekalbte, späte Unstopabull-Tochter mit weit über 43 kg Milch zum Verkauf. Diese kapitale junge Kuh mit hervorragendem Fundament und Spitzeneuter sicherte sich die Firma Puschtravieh für einen Südtiroler Kunden. Knapp unter der Marke von 4.000 EUR verblieben zahlreiche weitere Spitzentiere.

In Auftriebsreihenfolge: ein selbst angereister Züchter aus dem Schwarzwald sicherte sich eine Nathan-Tochter mit weit über 38 kg Milch von Franz Müller aus Burgberg. Per Kaufauftrag an eine hochmotivierte Züchterfamilie an den Niederrhein in Nordrhein-Westfalen konnte eine kompakte, fehlerfreie Capone-Tochter mit über 41 kg Milch von Familie Schneider aus Opfenbach verkauft werden. Jürgen Käser aus Blaichach war außerdem mit einer kapitalen Vpower-Tochter mit über 36 kg Milch erfolgreich, die per Kaufauftrag ins südliche Ostallgäu wechselt. Den Abschluss des Spitzenfeldes macht Michael Albrecht aus Egg an der Günz mit einer Mahale-Tochter mit knapp 40 kg Milch, die sich wiederum die Firma Puschtravieh sicherte. 

(Autor: Alexander Kuppel; Fotos: Ann- Kathrin Kölbel)

Die nächste Auktion findet am Donnerstag, 02.07.2026 statt.

Anmeldungen und Kaufaufträge nehmen wir gerne entgegen. Informationen dazu finden Sie unter www.prorind.de oder telefonisch unter 08377-92 880 00.
Jederzeit sind Beratung und Vermittlung ab Stall durch die Außendienstmitarbeiter möglich:

Werner Schmid: 0151-16772039
Alexander Kuppel: 0163-2437196
Maximilian Messner: 0157-80530951
Hubert Rupp: 0163-8310087 (Nordbayern)
Bonaventura Lohner: 0163-8310088 (Ober-/ Niederbayern

Zügiger Markt mit gestiegenen Preisen am 21.05.2026

Zur 90. Zuchtviehversteigerung von ProRind in Unterthingau am 21. Mai 2026 konnten 6 Stiere, 20 Zuchtkälber, 6 Mehrkalbskühe und 192 Jungkühe an neue Besitzer vermittelt werden. In allen Kategorien konnten Preiszuwächse erzielt werden. Viele selbst angereiste Kunden und stabile Nachfrage aus Italien dominierten das Marktgeschehen. 

Zuchtkälbermarkt: Hervorragende Qualität und Spitzenpreise

Die Preise für Zuchtkälber steigen weiter an. Im Vergleich zum Vormarkt konnte ein Plus von über 100 EUR erzielt werden. Im Durchschnitt kosteten die 20 verkauften Kälber 616 EUR. Wieder muss die hervorragende Qualität der aufgetriebenen Kälber erwähnt werden. Ohne die intensive Aufzucht würden die aufgetriebenen Kälber nicht den hervorragenden Entwicklungszustand der letzten Monate aufweisen und die hervorragenden Preise erzielen. An diesem Tag konnten sich drei Kälber mit über 900 EUR im Zuschlag auf dem „Stockerl“ platzieren. Den Tageshöchstpreis erzielte Markus Tannheimer aus Buchenberg mit einer hervorragenden Bachelor-Tochter, die interessant aus Baxter gezogen wurde. Die Mutter kann eine starke Leistung von knapp 12.000 kg Milch mit über 4,4 % Fett und 4 % Eiweiß aufweisen. Den Zuschlag sicherte sich bei 1.000 EUR ein Aufzüchter aus dem südlichen Oberallgäu. Auf dem zweiten Tagesrang konnte sich Siegfried Höss aus Oberstaufen mit einer frühen Daemon-Tochter aus einer Fact-Mutter mit knapp 11.000 kg Milch bei 4,7 % Fett und 3,85 % Eiweiß einreihen. Sie wechselt im Kaufauftrag für 960 EUR zu einem Zuchtbetrieb im Füssener Raum. Das Podest wird mit einer New Jersey-Tochter von der Milchhof EGbR Bebenhaus aus Ochsenhausen für einen Zuschlagspreis von 940 EUR komplettiert. Dieses bestens entwickelte Kalb kann eine hervorragende Mutterleistung von weit über 10.000 kg Milch mit 3,9 % Fett und 3,6 % Eiweiß aufweisen und wird ebenfalls im südlichen Oberallgäu aufgezogen.

Qualitativ hochwertige Stiere gefragt

Am Deckstiermarkt konnten 4 Stiere zu einem kleinen Preisplus von 32 EUR zu einem Durchschnittspreis von 2.675 EUR vermarktet werden. An der Spitze positionierten sich zwei Kandidaten mit einem Zuschlagspreis von jeweils 3.000 EUR. Zum einen wechselt ein genetisch hornloser Vecondios-Sohn aus der Zucht der Schindele GbR aus Aitrang, der von Tobias Weizenhöfer aus Haldenwang aufgezogen wurde, zu einem Zuchtbetrieb in den Landkreis Neu-Ulm. Zum anderen wurde ein Barolo-Sohn aus der Zucht von Martin Schlecker aus Osterberg von Max Klemp aus Bad Grönenbach angeboten, der seinen Deckeinsatz im Ostallgäu absolvieren wird. Die Anforderungen einiger Kaufinteressenten konnten durch das Angebot nicht erfüllt werden. Die Nachfrage nach hochwertigen Stieren ist daher für die kommenden Märkte gesichert.

Lebendiger Marktverlauf bei den Abgekalbten

Die Vorzeichen des Maimarktes gestalteten sich eher zurückhaltend. Viele Kaufinteressenten produzieren aktuell viel Milch und sehen aufgrund der aktuellen Milchpreissituation von Zukäufen ab. Erst einige Stunden vor Auktionsbeginn entwickelte sich die Nachfrage positiv und viele Kunden reisten sehr kurzfristig selbst nach Unterthingau an, sodass sich bei ordentlicher Qualität ein zügiges Marktgeschehen mit vielen verschiedenen Käufern aus Bayern, Baden-Württemberg und Italien entwickelte. Der Durchschnittspreis der 192 verkauften Jungkühe stieg um gut 100 EUR auf 2.620 EUR an. Im Durchschnitt produzierten die angebotenen Jungkühe 32 kg Milch. 

Kapitale Produktionskühe an der Spitze

Die Höchstpreise wurden an diesem Tag für leistungsstarke, körperhafte und substanzvolle Jungkühe mit klaren Fundamenten und funktionellen Eutern bezahlt. Den Tageshöchstpreis von 3.600 EUR erzielte eine Virus-Enkelin mit 42 kg Milch, die von der Wenz GbR aus Bolsterlang hervorragend vorbereitet und präsentiert wurde. Sie stammt aus der Zucht der Bentele GbR aus Grünkraut und wurde vor zwei Jahren bereits über den Zuchtkälbermarkt in Unterthingau vermarktet. Nach langem Bieterduell wird diese Jungkuh zukünftig per Kaufauftrag im Landkreis Neu-Ulm gemolken. Ebenfalls im Kaufauftrag in den Landkreis Mindelheim wechselt zum weiteren Tageshöchstpreis eine kapitale Jakarta-Tochter mit 38 kg Milch von Thomas Lang aus Betzigau. 3.550 EUR erzielten zwei weitere starke Brown Swiss-Jungkühe. Zunächst präsentierte Markus Adelgoss aus Rettenberg eine kapitale Picasso-Tochter aus langlebiger Kuhfamilie und weit über 33 kg Milch schaufertig im Ring. Sie verbleibt bei einem Zuchtbetrieb im südlichen Oberallgäu. Wenig später präsentierte Markus Tannheimer aus Buchenberg eine substanzstarke Emerson-Tochter mit über 30 kg Milch, die sich ein Landwirt aus dem Landkreis Lindau sicherte. Das Spitzenfeld vervollständigt das jüngste Tier des Tages mit einem Zuschlagspreis von 3.500 EUR. Hierbei handelt es sich um eine 22 Monate alte Rodger-Tochter mit 44 kg Milch. Sie wurde von Markus Kreuzer aus Berg angeboten, der zum ersten Mal als Verkäufer in Unterthingau in Erscheinung trat und mit seiner Kollektion auf Anhieb ein sehr erfolgreiches Ergebnis erzielte.

(Autor: Alexander Kuppel; Fotos: Ann- Kathrin Kölbel)

Die nächste Auktion findet am Donnerstag, 11.06.2026 statt.

Anmeldungen und Kaufaufträge nehmen wir gerne entgegen.
Informationen dazu finden Sie unter www.prorind.de oder telefonisch unter 08377-92 880 00.

Jederzeit sind Beratung und Vermittlung ab Stall durch die Außendienstmitarbeiter möglich:

Werner Schmid: 0151-16772039
Alexander Kuppel: 0163-2437196
Maximilian Messner: 0157-80530951
Hubert Rupp: 0163-8310087 (Nordbayern)
Bonaventura Lohner: 0163-8310088 (Ober-/ Niederbayern)

Qualitätsbewusster Markt in Unterthingau am 30.04.2026

Zur 89. Zuchtviehversteigerung von ProRind in Unterthingau am 30. April 2026 konnten 15 Stiere, 29 Zuchtkälber, 14 Mehrkalbskühe und 231 Jungkühe an neue Besitzer vermittelt werden. Während Zuchtkälber sehr gefragt waren, kühlte sich der Stiermarkt deutlich ab. Bei den Abgekalbten passte sich der Marktverlauf den überregionalen Märkten an, sodass sich der Durchschnittspreis auf 2.512 EUR reduzierte. 

Sehr guter Zuchtkälbermarkt

Die Preise für die wiederum sehr gut entwickelten Zuchtkälber waren mit durchschnittlich 514 EUR bei einer sehr großen Stückzahl von 29 verkauften Kälbern sehr zufriedenstellend. An der Spitze war es wiederum Max Diebolder aus Markt Rettenbach, der mit einer bestens entwickelten Narian-Tochter aus einer Anis-Mutter mit einer Höchstleistung von über 12.000 kg Milch bei 4,9 % Fett und 4 % Eiweiß begeistern konnte. Die Molkerei Zott KG aus Mertingen sicherte sich dieses Spitzenkalb für einen Gewinner des Hofnachfolgertages für den sensationellen Höchstpreis von 1.160 EUR für einen Zuchtbetrieb im Westallgäu.

Stiermarkt kühlt sich deutlich ab

Der Deckstiermarkt verlief im Vergleich zum hitzigen Vormarkt deutlich ruhiger. Es waren weniger Kaufinteressenten vor Ort und die Angebotsqualität konnte nicht ganz an das hohe Vormarktniveau anknüpfen. Insgesamt pendelte sich der Durchschnittspreis für die 15 verkauften Holstein- und Brown Swiss-Stiere bei zufriedenstellenden 2.621 EUR ein. Den Tageshöchstpreis erzielte Norbert Trautwein aus Oberostendorf mit einem hell gezeichneten Zazou-Sohn. Dieser junge Stier begeisterte mit einer Mutter- bzw. Großmutterleistung jenseits von 13.000 kg bzw. 15.000 kg Milch und wird seinen Deckeinsatz für 3.350 EUR zukünftig in Oberbayern absolvieren.

Auch der Marktstandort Unterthingau zollt Erntewetter und gefallenen Milchpreisen Tribut

Nach dem hervorragenden Vormarkt waren die Erwartungen vieler Beschicker auch an diesem Markttag hoch. Fehlerfreie Spitzentiere konnten diesen auch gerecht werden und Spitzenpreise jenseits von 3.000 EUR bzw. 3.500 EUR erzielen. Tiere mit mittlerer Leistung erzielten niedrigere Preise.

Für Tiere mit gröberen Mängeln bezüglich Eutergesundheit, Exterieur und Melkbarkeit, geringer Leistung oder schwacher Körperkondition gab es an diesem Tag zum Teil keine Gebote oder lediglich Mindestpreise. Der Durchschnittspreis senkte sich auf 2.512 EUR für 231 verkaufte Tiere. Einige Tiere erhielten kein Gebot oder wurden seitens der Verkäufer nicht abgegeben.

Diese Entwicklung ist auf die Situation am Milchmarkt zurückzuführen und war in dieser und der vergangenen Woche auf allen Marktplätzen in Europa festzustellen. Das einsetzende Erntewetter hielt den ein oder anderen Kaufinteressenten sicherlich noch zusätzlich von einem Besuch der Zuchtviehauktion ab. Insgesamt waren Käufer und Verkäufer dennoch fast ausschließlich mit dem Marktverlauf zufrieden.

Gemischte Spitze

Für Spitzentiere war der Markt auch an diesem Tag wie gewohnt bereit. Sobald qualitativ starke, fehlerfreie und leistungsstarke Kühe den Auktionsring betraten, schnellten die Gebote schnell in die Höhe. 

Für über 3.500 EUR und mehr konnten die folgenden Kühe in Auftriebsreihenfolge zugeschlagen werden: eine Holister-Tochter mit weit über 41 kg Milch von der Vollmer GbR aus Aichstetten wechselt in den Landkreis Günzburg. Aufzüchter Albert Waltner aus Bad Hindelang war mit einer kapitalen Vagabund-Tochter mit 33 kg Milch erfolgreich, die im Kaufauftrag ersteigert werden konnte und ihre Milch zukünftig im nördlichen Oberallgäu produzieren wird. Von Christian Egger aus Rettenberg kam eine elegante, euterstarke Kickstart-Tochter zum Verkauf, die sich ein Kunde der Firma Puschtravieh aus Südtirol sicherte. Stammverkäufer Jürgen Mang aus Breitenbrunn war an diesem Tag mit einer kompakten, euterstarken Cooper-Tochter erfolgreich, die weit über 40 kg Milch zukünftig ebenfalls in Südtirol produzieren wird.

Von der Ostenried KG aus Leinau kam eine sehr junge, bestens entwickelte Cavral-Tochter zum Verkauf, die in allen Belangen überzeugen konnte und zukünftig per Kaufauftrag im Landkreis Lindau gemolken wird. Die beiden folgenden hervorragenden Jungkühe sicherte sich einmal mehr Christian Steiner von der Firma Puschtravieh für Südtiroler Landwirte. Von Michael Hager aus Berg war dies eine Gotti-Tochter mit weit über 43 kg Milch und von Josef Gloning aus Ellwangen eine Podium-Tochter mit knapp 40 kg Milch. Das Spitzenfeld komplettiert eine weitere sehr gefragte Biojungkuh. Hierbei handelt es sich um eine Zelda-Tochter von Franz Knauer aus Apfeltrach, die über 30 kg Milch zukünftig im Landkreis Wunsiedel im Fichtelgebirge produzieren wird.

(Autor: Alexander Kuppel; Fotos: Ann- Kathrin Kölbel)

Die nächste Auktion findet am Donnerstag, 21.05.2026 statt

Anmeldungen und Kaufaufträge nehmen wir gerne entgegen.
Informationen dazu finden Sie unter www.prorind.de oder telefonisch unter 08377-92 880 00.

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Jungrinder-Frühlingsmarkt in Unterthingau am 16.04.2026

Zum 7. Jungrinder- und Fressermarkt des Rinderzuchtverbandes ProRind am Marktstandort in Unterthingau, am Donnerstag, den 16. April 2026 konnten 7 Kalbinnen, 229 Jungrinder und 13 Fresser verkauft werden. Neben einem kleineren Kontingent, das nach Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen verkauft werden konnte, bleibt der Großteil des Angebotes im heimischen Zuchtgebiet. Die Preise spiegeln die aktuelle Marktlage wider. Die Interessenten gaben ihre Gebote qualitätsbezogen ab und es ergab sich ein Durchschnittspreis von 1.150 EUR für 229 Jungrinder.

Gute Aufzucht und professionelle Vorbereitung machen sich bezahlt

Über alle Rassen hinweg wurden die Gebote wie gewohnt qualitätsbezogen abgegeben. Speziell bei den jüngeren Tieren unter einem Jahr wurden einige hervorragend entwickelte und professionell vorbereitete Tiere mit sehr interessanten Abstammungen und Leistungsinformationen angeboten, die folgerichtig auch Höchstpreise jenseits von 1.300 EUR erzielten. Eine Komplettschur der Tiere fiel hier wie am Großviehmarkt positiv auf und wirkte sich merklich auf den Zuschlagspreis aus, da sich die Tiere deutlich gepflegter und korrekter präsentierten. Unterentwickelte und ungepflegte Tiere wurden mit deutlichen Preisabstrichen gehandelt.

Insgesamt ergab sich bei 229 verkauften Tieren ein Durchschnittspreis von 1.150 EUR und damit ein etwas höherer Durchschnittspreis im Vergleich zum Jungrindermarkt vor Jahresfrist. Den Spitzenpreis von 1.900 EUR erzielte eine junge Carter-Tochter von Christian Kutzer aus Altusried. Sie konnte sich durch ihre leistungsstarke und langlebige Mutter bzw. Großmutter sowie speziell mit den sehr hohen Inhaltsstoffen von 4,6 % Fett und 4,1 % Eiweiß auszeichnen. Nach langem Bieterduell wechselt das schliffige Jungrind ins südliche Oberallgäu.

In den Landkreis Miesbach wechseln eine sehr schwere Hexenhaus-Tochter von Christian Fecht aus Meßkirch und eine ebenfalls kapitale Wingert-Tochter von der Eberle GbR aus Biessenhofen für jeweils 1.750 EUR. Zwei Hood-Töchter, die ebenfalls von der Eberle GbR angeboten wurden, erzielten 1.650 EUR. Eine wurde nach NRW verladen, die andere wechselt innerhalb Bayerns. Im Holsteinsektor wurden einige züchterisch interessante Tiere angeboten.

Von der bekannten Zuchtstätte von Markus und Kerstin Mock aus Markdorf stand eine lackschwarze Parfect-Tochter aus der renommierten R-Kuhfamilie im Angebot. Mit Höchstleistungen von über 13.000 kg Milch und hohen Einstufungen über Generationen bot das bestens entwickelte und sehr typstarke Kalb ein hervorragendes Gesamtpaket, was schließlich dazu führte, dass sie für 1.650 EUR im Kaufauftrag für einen Zuchtbetrieb in Niedersachsen erworben werden konnte.

Den identischen Preis erzielte eine ebenso bestens entwickelte Chief-Tochter aus der kanadischen Idee Lustre-Kuhfamilie aus der u.a. der Grand Champion der Royal Winter Fair in Toronto, Goldwyn Lotto EX 95, stammt. Dieses Jungrind gehörte zu der hervorragenden elfköpfigen Betriebskollektion des bekannten Zuchtbetriebes „Brühlhof Holsteins“ der Familie Uhrig aus Sulzbach, die den Weg nach Unterthingau extra aus Hessen angetreten hatten. Sie verbleibt im nördlichen Oberallgäu.

Kleiner Kalbinnenmarkt 

Lediglich 7 Kalbinnen konnten versteigert werden. An der Spitze platzierte sich eine höher tragende Picasso-Tochter von Peter Ruchte aus Grünenbach, die für 2.150 EUR im Zuchtgebiet bleibt.

Fresser zügig versteigert

Die 13 aufgetriebenen Fresser wurden alle zügig vermarktet. Sie wurden qualitätsbezogen nachgefragt und zwischen 650 EUR und 1.350 EUR zugeschlagen.

(Autor: Alexander Kuppel; Fotos: Ann- Kathrin Kölbel)

Nächste Auktionen
Bitte melden Sie verkaufsfähige Abgekalbte zu den Auktionen an. 

Die nächste Auktion findet am Donnerstag, 30.04.2026 statt.
Für den Markt am 30.04.2026 war Anmeldeschluss am Dienstag, 14.04.2026.

Die Auktion danach ist für Donnerstag, 21.05.2026 geplant.
Für den Markt am 21.05.2026 ist Anmeldeschluss am Dienstag, 05.05.2026.

Anmeldungen und Kaufaufträge nehmen wir gerne entgegen.
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Alexander Kuppel: 0163-2437196
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Herausragendes Marktgeschehen in Unterthingau am 09.04.2026

Zur 88. Zuchtviehversteigerung von ProRind in Unterthingau am 9. April 2026 konnten 6 Stiere, 21 Zuchtkälber, 10 Mehrkalbskühe und 247 Jungkühe an neue Besitzer vermittelt werden.

Während am Stiermarkt ein phänomenaler Durchschnittspreis in unglaublicher Höhe entstand, zogen die Preise für Abgekalbte leicht an. Die Stückzahl von über 250 Abgekalbten hielt für jeden Käuferwunsch das passende Angebot bereit und setzt derzeit überregional Maßstäbe.

Zügiger Zuchtkälbermarkt

Weiterhin ist die sehr ordentliche Qualität am Zuchtkälbermarkt in diesem Frühjahr festzustellen. Die angebotenen Kälber präsentierten sich wüchsig und bestens entwickelt. Aus dem guten Angebot stach mit Katalognummer 18 eine Chicago-Tochter von Max Diebolder aus Markt Rettenbach nochmals hervor.

Viele Interessenten hatten sich dieses Kalb vorgemerkt und so entstand ein zügiges Bieterduell, das schließlich beim Preis von 820 EUR im Kaufauftrag für einen nordbayerischen Kunden sein Ende fand.

Stierpreis in neuer Sphäre

Am Deckstiermarkt wurden an diesem Tag alle bisher erzielten Durchschnittspreise pulverisiert. Die 6 aufgetriebenen Stiere erzielten durchschnittlich unglaubliche 3.675 EUR. Ein Rekord mit großem Abstand. Alle Stiere verbleiben im eigenen Zuchtgebiet und dem benachbarten Baden-Württemberg.

Aus der qualitativ sehr guten Kollektion konnte sich ein Stier nochmals deutlich abheben und den Tageshöchstpreis von 4.500 EUR erzielen. Hierbei handelt es sich um einen sehr jungen Vaskur-Sohn mit prominenten Vorfahren. Über Embryonenzukauf kam dieser Stier aus der Zucht von Michael Schmaus aus Rot a.d. Rot zur Schwayer GbR nach Baisweil. Die Schwayer GbR zog ihn hervorragend auf und präsentierte ihn perfekt im Ring.

Die Mutter des Stieres machte erst vor wenigen Wochen auf der Bundesbraunviehschau auf sich aufmerksam. Es handelt sich um die Dane-Tochter SBS Laela, die sich in der Klasse der Kühe mit 100.000 kg Lebensleistung herausragend präsentierte. Des Weiteren wurde sie „Genetik-Champion“ der gesamten Schau, da sie mit unglaublichen 112.000 kg Lebensleistung immer noch einen Gesamtzuchtwert von 136 Punkten aufweisen kann.

Ihre Laktationsleistung beeindruckt darüber hinaus mit über 16.100 kg Milch bei 4,4 % Fett und 3,7 % Eiweiß und setzt in der Rasse Brown Swiss internationale Maßstäbe. Der furiose Marktverlauf bei den Stieren nahm nochmals Fahrt auf und der Zuschlag erfolgte erst beim Spitzenpreis von 4.500 EUR. Erfreulicherweise konnte dieser Ausnahmestier im Kaufauftrag für die Weidegenossenschaft Lindau ersteigert werden, wo die Mitglieder in diesem Sommer die Möglichkeit erhalten, diese exklusive Genetik in ihre Herden zu bringen.

3-wöchiger Rhythmus sorgt für großes Angebot am Jungkuhmarkt

Bei den Abgekalbten wurden an diesem Tag wieder deutlich mehr Tiere aufgetrieben als zuletzt. Mit dem Verkauf von über 250 Abgekalbten kann der Marktstandort Unterthingau derzeit überregionale Maßstäbe setzen. Der gleichzeitig herausragende Durchschnittspreis von 2.728 EUR ließ sich über gestiegenes Interesse von Kaufinteressenten aus Mitteldeutschland, die von gestiegenen Milchpreisen berichten, jedoch vor allem von Aufträgen und selbst angereisten Käufern aus allen Regionen Bayerns und dem angrenzenden Baden-Württemberg, realisieren.

Durch das sehr große Angebot ergibt sich immer wieder der Vorteil, dass alle Käuferwünsche erfüllt werden können, da in jeder Preiskategorie das passende Tier angeboten wurde. Lediglich im Biobereich überstieg die Nachfrage das Angebot. Hier hätten noch mehr Tiere zu ansprechenden Preisen vermarktet werden können.

Einmal Braun, zweimal Schwarz – die Spitze des Tages

An diesem Tag konnte sich eine Kuh preislich deutlich vom restlichen Angebot abheben. Hierbei handelte es sich einmal mehr um eine New York-Tochter aus der Zucht von Siegfried Ziegler aus Stiefenhofen. Diese kapitale, tiefe Jungkuh brillierte robotergewohnt mit einer Milchmenge von weit über 37 kg Milch, die aus einem breiten, hoch angesetzten Qualitätseuter gemolken werden, das sofort an jeder Schau für Furore sorgen könnte.

Zusätzlich zu ihrer eigenen bemerkenswerten Leistung und dem sehr guten Exterieur konnte sie mit über 5 % Fett und 4 % Eiweiß bei der Mutter begeistern. Für zahlreiche Interessenten waren dies Gründe genug, um sich am intensiven Bietgeschehen zu beteiligen. Den Zuschlag sicherte sich schließlich ein Stammkunde aus dem Kreis Fürstenfeldbruck beim Höchstpreis von 4.900 EUR.

Mit preislichem Abstand folgten zwei herausragende Holsteinjungkühe. Zunächst präsentierte Züchter Martin Kriesmair aus Wessobrunn eine milchtypische Ranger Red-Tochter im Ring, die überragende 47 kg Milch produziert. Sie erzielte 4.000 EUR und wurde von der Firma Puschtravieh aus Südtirol ersteigert.

Begleitet wird sie vom jüngsten angebotenen Tier des Tages. Hierbei handelt es sich um eine mit 22 Monaten abgekalbte Ambrose-Tochter von Josef Gloning aus Ellwangen, die ohne Probleme sofort an jeder Schau bestehen könnte. Sie produziert frisch abgekalbt bereits 40 kg Milch aus einem breiten, drüsigen Qualitätseuter. Auch diese Ausnahmejungkuh sicherte sich Christian Steiner von der Firma Puschtravieh für den oben genannten Kunden in Südtirol.

(Autor: Alexander Kuppel; Fotos: Ann- Kathrin Kölbel)

Die nächste Auktion findet am Donnerstag, 30.04.2026 statt.
Für den Markt am 30.04.2026 ist der Anmeldeschluss DIENSTAG, 14.04.2026.

Anmeldungen und Kaufaufträge nehmen wir gerne entgegen.
Informationen dazu finden Sie unter www.prorind.de oder telefonisch unter 08377-92 880 00.

Jederzeit sind Beratung und Vermittlung ab Stall durch die Außendienstmitarbeiter möglich:

Werner Schmid: 0151-16772039
Alexander Kuppel: 0163-2437196
Maximilian Messner: 0157-80530951
Hubert Rupp: 0163-8310087 (Nordbayern)
Bonaventura Lohner: 0163-8310088 (Ober-/ Niederbayern)

Erfolgreicher Frühlingsauftakt in Unterthingau am 19.03.2026

Zur 87. Zuchtviehversteigerung von ProRind in Unterthingau am 19. März 2026 konnten 13 Stiere, 16 Zuchtkälber, 6 Mehrkalbskühe und 169 Jungkühe an neue Besitzer vermittelt werden. Bei geringerem Angebot und beruhigter Nachfrage konnte mit 2.668 EUR im Durchschnitt ein zufriedenstellendes Ergebnis erzielt werden.

Gute Qualität am Zuchtkälbermarkt

Die Qualität der aufgetriebenen Zuchtkälber ist wie bei den vergangenen Märkten derzeit auf sehr gutem Niveau. Die Nachfrage konzentrierte sich an diesem Markt auf einen Kunden aus Baden-Württemberg und einem größeren Kaufauftrag aus Niedersachsen.

Die besten vier Kälber erzielten 700 EUR und mehr und gingen alle an die beiden genannten Kunden. Es handelte sich dabei um eine Calvert-Tochter der Zeller GbR aus Bad Grönenbach, eine Narian-Tochter von Siegfried Höss aus Oberstaufen, eine weitere Narian-Tochter von Leonard Geiger aus Pleß und eine Sueden-Tochter von Hansjörg Batzer aus Günzach.

Stiere zügig vermarktet

Am Deckstiermarkt wurden an diesem Markt sowohl Brown Swiss als auch Holsteinstiere vermarktet. Im Durchschnitt erzielten die 13 aufgetriebenen Stiere hervorragende 2.673 EUR.

An der Spitze platzierte sich ein Verio-Sohn aus der Zucht von Matthias Walcher aus Memmingen, der von Max Klemp aufgezüchtet und vorgestellt wurde. Ein Züchter aus dem heimischen Zuchtgebiet ließ nicht locker und sicherte sich den Zuschlag schließlich bei 3.900 EUR.

Kleineres Angebot am Jungkuhmarkt

Bei den Abgekalbten wurde an diesem Tag ein deutlich kleineres Angebot als zuletzt aufgetrieben. Auch kurzfristig fielen noch einige Tiere aus, so dass am Ende 169 Jungkühe vermarktet werden konnten.

Die Angebotsqualität bewegte sich auf durchschnittlichem Niveau. Insgesamt und speziell bezüglich der Leistungsbereitschaft konnte nicht an das herausragende Angebot des Vormarktes angeknüpft werden, sodass alle Marktteilnehmer mit dem Ergebnis von 2.668 EUR zufrieden die Heimreise antreten konnten.

Die Spitze des Tages erzielt Höchstpreise

Zum ersten Mal als Beschicker bei ProRind in Unterthingau und auf Anhieb den Tageshöchstpreis – dies gelang an diesem Markt Josef Gloning aus Ellwangen mit einer Zany-Tochter. Diese sehr breite, kompakte Jungkuh produziert ganz frisch gekalbt bereits weit über 36 kg Milch aus einem breiten und drüsigen Qualitätseuter und bewegte sich auf glasklarem Fundament. Ein langes Bieterduell entwickelte sich in der Arena und erst bei 4.400 EUR senkte sich der Hammer von Auktionator Josef Hefele zu Gunsten der Firma Puschtravieh aus Südtirol.

Die teuerste Brown Swiss-Jungkuh des Tages stammte von Stammverkäufer Jürgen Käser aus Blaichach. Er stellte eine der zahlreichen hervorragenden New York-Töchter an diesem Tag perfekt vorbereitet im Ring vor und erzielte 4.100 EUR. Die sehr dunkel gezeichnete Jungkuh mit weit über 33 kg Milch wechselt zu einem italienischen Stammkunden.

Ebenfalls 4.100 EUR kostete eine rotbunte Sorelio P-Tochter vom Biobetrieb der Familie Läufle in Betzigau. Sie wird knapp 39 kg Milch zukünftig in Südtirol produzieren. Den Zuschlag sicherte sich Familie Steiner von Puschtravieh. 

Einmal mehr erfolgreich war der Geißberghof Thaddäus und Christine Göhl aus Oberstorf mit einer Barca-Enkelin mit 39 kg Milch. Diese Leistungsgranate verbleibt bei einem Zuchtbetrieb im südlichen Oberallgäu.

Eine weitere Biojungkuh wurde von Siegfried Epple aus Unterthingau angeboten. Die Cooper-Tochter mit knapp 35 kg Milch und ausgezeichnetem Euter ließ sich ein Landwirt aus dem Landkreis Lindau bei einem Preis von 3.800 EUR nicht entgehen.

Das Spitzenfeld komplettiert eine weitere Biojungkuh für 3.800 EUR. Hierbei handelt es sich einmal mehr um eine junge, kapitale Amen PP-Tochter mit weit über 38 kg Milch von der Vollmer GbR aus Aichstetten. Auch diese herausragende Zukunftsjungkuh wurde von der Firma Puschtravieh aus Südtirol ersteigert, die an diesem Auktionstag eine herausragende Kollektion mit außergewöhnlicher Qualität für ihre Kunden einkaufen konnte.

(Autor: Alexander Kuppel; Fotos: Ann- Kathrin Kölbel)

Die nächste Auktion findet am Donnerstag, 09.04.2026 statt.
Für den Markt am 09.04.2026 ist der Anmeldeschluss DIENSTAG, 24.03.2026

Anmeldungen und Kaufaufträge nehmen wir gerne entgegen. Informationen dazu finden Sie unter www.prorind.de oder telefonisch unter 08377-92 880 00.

Jederzeit sind Beratung und Vermittlung ab Stall durch die Außendienstmitarbeiter möglich:

Werner Schmid 0151-16772039
Alexander Kuppel 01632437196
Maximilian Messner 0157-80530951
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Bonaventura Lohner 0163-8310088 (Ober-/Niederbayern)

Deutsche Brown Swiss Bundesschau 2026 – ein Fest der Braunen Kuh!

15. März 2016 – Unterthingau wird zum Schaufenster der schönsten und besten Brown Swiss-Kühe Deutschlands und begeistert nationales und internationales Publikum nachhaltig.

Nach langjähriger Abstinenz durch die Corona-Pandemie und verschiedenen Tierseuchen konnte die Arbeitsgemeinschaft (ARGE) Deutsches Braunvieh, der Bundesverband Rind und Schwein e.V. und die Arbeitsgemeinschaft Süddeutscher Rinderzucht- und Besamungsorganisationen e.V. am Samstag und Sonntag, den 14. und 15. März 2026, wieder eine Deutsche Brown Swiss-Bundesschau ausrichten. Treffpunkt unzähliger Züchterinnen und Züchter war das Zucht- und Vermarktungszentrum vom Rinderzuchtverband ProRind in Unterthingau.

Nach intensiven Vorbereitungsmaßnahmen, die bereits in den Tagen vor der Schau erledigt wurden, erfolgte der Auftrieb von 115 Schautieren am Samstagnachmittag. Diese Anzahl ergab sich durch den kurzfristigen Ausfall einiger Tiere aus unterschiedlichen Gründen. Das Schaukontingent setzte sich aus 95 bayerischen Tieren (89 Zuchtverband ProRind (PR)), 6 ZV Weilheim (WM)), 19 Tieren aus Baden-Württemberg (Rinderunion Baden-Württemberg (RBW)) und einer Kuh aus Nordrhein-Westfalen (Rinder-Union West (RUW)) zusammen. Das Kontingent teilte sich auf 110 Brown Swiss- und 5 Original Braunvieh-Tiere auf.

Internationaler Brown Swiss-Abend am Samstag

Am Vorabend des Schauwettbewerbs lud die Arbeitsgemeinschaft Deutsches Braunvieh zum „internationalen Brown Swiss-Abend ein. Der ARGE-Vorsitzende Norbert Meggle begrüßte zahlreiche heimische Züchter sowie Gäste aus mehreren europäischen Ländern und der Ukraine.

Frank Stumpenhusen, Geschäftsführer der GGI Spermex GmbH, zeigte in seinem Vortrag die weltweite Bedeutung des Exports von Brown Swiss-Sperma aus Deutschland und erläuterte, dass Vererber, die hierzulande nicht mehr im Mittelpunkt der Zuchtprogramme stehen, aufgrund ihrer funktionellen Eigenschaften in anderen Ländern weiterhin gefragt sein können. Der Export trägt dazu bei, Kosten zu verteilen und die Besamungskosten für Mitglieder der Genossenschaften zu senken.

Die Veranstaltung bot damit eine hervorragende Gelegenheit für internationale Begegnungen, fachlichen Austausch und persönliche Gespräche unter den Teilnehmern.

Der Schautag

Nach einer für viele Beschicker kurzen und arbeitsreichen Nacht begrüßte der fachliche Leiter der ARGE Deutsches Braunvieh, Dr. Franz Birkenmaier, das Publikum bevor der Richtwettbewerb um 9:30 Uhr am Sonntagmorgen begann. Bereits zu dieser frühen Uhrzeit waren die Stallungen und die Schauarena im Kälberstall hervorragend besucht. Bei bestem „Schauwetter“ begegneten sich Züchterinnen, Züchter und Interessierte aus der Region, umliegenden Zuchtgebieten und Brown Swiss-Enthusiasten aus ganz Europa, um sich einen Eindruck von der Qualität und den Stärken der deutschen Brown Swiss-Zucht zu verschaffen. Als Preisrichter war es den Verantwortlichen gelungen, Josef Portmann aus Schüpfheim (Schweiz) zu gewinnen, der das aufmerksame Publikum den ganzen Tag mit seiner hervorragenden Viehkenntnis, klaren und prägnanten Entscheidungen und rhetorisch ausgezeichnet begründeten und nachvollziehbaren Kommentaren überzeugen konnte. Als Ehrendamen fungierten Verena Wagner, die bayerische Milchprinzessin und Lisa-Marie Renz, die baden-württembergische Braunviehkönigin. Das Grußwort hielt der Bundestagsabgeordnete Stephan Stracke aus dem Ostallgäu.

Startschuss mit 5 starken Jungkuhklassen

Der Schauwettbewerb begann mit den Jungkühen, die von Beginn an demonstrierten, dass die gesamte Schau ein phänomenales Qualitätsniveau zu bieten haben wird. In der ersten Klasse präsentierten die Züchter die Jungkühe mit dem längsten Abstand zur Kalbung. Den Sieg und Eutersieg sicherte sich hier die Owen-Tochter FANTA von Stefan Achberger aus Scheidegg (PR). Dahinter reihte der Preisrichter die Portland-Tochter ARIZONA von Daniel Kling aus Rot a.d. Rot (RBW) auf dem 1b-Rang.

In Klasse 2 holte sich die Tank-Tochter ESTONIA aus der bekannten E-Linie von Michael Denz aus Oberstaufen (PR) den 1a-Titel. In dieser sehr engen Klasse platzierte sich die Visor-Tochter GERDA von Richard Schindele aus Unterthingau (PR) auf dem zweiten Platz und sicherte sich gleichzeitig den Eutersieg dieser Klasse.

Die ersten drei Plätze in der dritten Jungkuhklasse sicherten sich allesamt Züchter aus Baden-Württemberg. Über den 1a-Rang konnte sich die Fuchs GbR aus Argenbühl (RBW) mit der Nathan-Tochter TINA freuen. Sie verdrängte die Rocky-Tochter ILANA von der Friedrich und Nikolas Sauter GbR aus Bad Wurzach (RBW) auf den zweiten Platz. Sie konnte sich aber den Eutersieg in dieser Klasse sichern.

In der vierten Klasse des Tages platzierten sich zwei Beschicker auf den ersten beiden Plätzen, die zum ersten Mal überhaupt an einer überregionalen Schau teilgenommen haben. Den 1a-Rang und Eutersieg sicherte sich die New York-Tochter NINA von Tobias Stokklauser aus Stiefenhofen (PR) vor der Vagabund-Tochter AVELINA von Christian Baldauf aus Immenstadt (PR).

Den 1a-Rang und Eutersieg in der fünften und letzten Jungkuhklasse des Tages sicherte sich Christof Bentele aus Grünkraut (RBW) mit der Owen-Tochter JAMAIKA, die die Caviezel-Tochter Tira von Ferdinand Bruckmeir aus Münsing (WM) auf den zweiten Platz verwies. 

Nun standen die ersten Titelentscheidungen auf dem Programm. Zunächst betraten die 5 Eutersiegerinnen den Schauring. In einer engen Entscheidung kürte der Preisrichter die Rocky-Tochter ILANA von der Sauter GbR zum Euterchampion der Jungkühe. Der Reserveeutersieg ging an die Owen-Tochter FANTA von Stefan Achberger aus Scheidegg.

Das erste große Highlight des Tages war nun die Kür der „Nationalsiegerin der Brown Swiss- Jungkühe“. Hierzu wurde vom Preisrichter neben den fünf 1a-platzierten Kühen zusätzlich die Gesamteutersiegerin für die Entscheidung nominiert. Unter rhythmischem Einklatschen des Publikums kürte Josef Portmann die Owen-Tochter FANTA von Stefan Achberger aus Scheidegg zum Bundeschampion, die ihn durch ihren feingliedrigen Körperbau, das exzellente Fundament und das hoch angesetzte Euter überzeugte. Reservechampion wurde die Nathan-Tochter TINA von der Fuchs GbR aus Argenbühl. Als Drittplatzierte und damit Honorable Mention wurde die Owen-Tochter JAMAIKA von Christof Bentele aus Grünkraut ausgezeichnet.

Original Braunvieh 

Die Rasse Original Braunvieh war mit einer kleinen, aber feinen Kollektion von 5 Tieren fester Bestandteil der Schau. Die Vertreterinnen wiesen zwischen einer und zwölf Abkalbungen aus, wobei die Asterix-Tochter DAXI von Fabian Magnus Blank aus Sontheim (PR) mit 12 Kälbern die meisten Abkalbungen aller Schautiere aufweisen konnte. Den Sieger- und Eutersiegertitel der Original Braunviehkühe sicherte sich die Heimo-Tochter DORO von der Johannes und Hans Besler GbR aus Oberstdorf (PR) vor der Rico-Tochter DAVOS von der Haser GbR aus Oberstaufen (PR).

Mittlere Kuhklassen – Herausragende Qualität sorgt für starke Konkurrenz!

In Klasse 7 standen sich Kühe mit 2 Abkalbungen gegenüber. Den 1a-Rang und Klasseneutersieg holte sich die Vaselino-Tochter URMEL aus der bekannten U-Linie von Stefan Finkel aus Ofterschwang (PR) vor der Cadura-Tochter LUISA von Alban Immle aus Obergünzburg (PR).

In der achten Kuhklasse standen wiederum Zweitkalbskühe im Ring. Den 1a-Rang sicherte sich die Optimal-Tochter CHIARA von Thaddäus und Christine Göhl aus Oberstdorf (PR) vor der Bistar-Tochter WALKE von der Ostenried KG aus Leinau (PR), die sich den Eutersieg in dieser Klasse sicherte.

Ebenfalls 2 Abkalbungen wiesen die Kühe der neunten Kuhklasse auf. Hier erzielte die Anibal-Tochter EVY von Michael Denz aus Oberstaufen (PR) den 1a-Platz und gleichzeitig den Klasseneutersieg. Dahinter platzierte sich die Valentino-Tochter OMIRA von Richard Schindele aus Unterthingau (PR).

Den Abschluss bei den Zweitkalbskühen machte nun die Klasse 10. Hier platzierte der Preisrichter die Bormio-Tochter WOLKE von Richard Schindele aus Unterthingau (PR) auf dem 1a-Platz und zeichnete sie des Weiteren mit dem Klasseneutersieg aus. Auf dem zweiten Platz in dieser Klasse rangierte die Bank it-Tochter LOTTISO von Dietmar Stoll aus Oberreute (PR).

Den Start der Drittkalbskühe machte die Klasse 11. Hier sicherte sich die bekannte Pete-Tochter WALD von der Stockingen Dairy GbR aus Halblech (PR) den 1a-Rang und Klasseneutersieg. Den 1b-Rang erreichte die Kuh mit der weitesten Anreise. Mit der ganzen Familie extra aus Marienheide im bergischen Land in Nordrhein-Westfalen angereist, konnte die Bender-Tochter KIT NYALA von der Markus und Yvonne Kollenberg GbR (RUW) diese Platzierung erreichen. 

In Klasse 12 sicherte sich die schauerfahrene Jeff-Tochter BRITNEY von Christian Egger aus Rettenberg (PR) den 1a-Rang und Klasseneutersieg vor der Bank it-Tochter SELINA von der Johannes und Hans Besler GbR aus Oberstdorf (PR). 

Bei der anschließenden Siegerauswahl der mittleren Kuhklassen holte sich Pete WALD von der Stockingen Dairy GbR den Siegertitel. Reserversiegerin wurde Optimal CHIARA von Thaddäus & Christine Göhl. Als Honorable Mention wurde Jeff BRITNEY von Christian Egger ausgezeichnet.

Ältere Kuhklassen – Brown Swiss sorgt für Begeisterung!

Die älteren Kuhklassen starteten mit Viertkalbskühen in Klasse 13. Diese Klasse konnte die Carsten- Tochter CILLA von Thaddäus und Christine Göhl aus Oberstdorf (PR) in einer knappen Entscheidung für sich verbuchen. Sie erhielt auch den Klasseneutersieg. Den 1b-Rang erreichte die bekannte Dynamite-Tochter SERINA von Josef Zwiessler aus Opfenbach (PR).

1a-Rang und Klasseneutersieg in Klasse 14 ergatterte die Levi-Tochter FEVI von der Stockingen Dairy GbR aus Halblech (PR) vor der Vassido-Tochter RITA von Johann Stückl aus Uffing (WM).

In der einzigen Klasse von Fünftkalbskühen sicherte sich die Fanfare- Tochter TJARA von Martin & Ines Sichler aus Gunzesried (PR) den Klassen- und Klasseneutersieg vor der Genox- Boy- Tochter DARINA von Michael Denz aus Oberstaufen (PR).

Die erste Entscheidung der Sechstkalbskühe in Klasse 16 konnte die Genox-Boy-Tochter LEONA von Michael Denz aus Oberstaufen (PR) inclusive des Klasseneutersieges für sich entschieden. Ihr folgte auf dem 1b-Rang die James-Tochter LORE von der Johannes & Hans Besler GbR aus Oberstdorf (PR).

Die zweite Klasse von Kühen mit 6 Abkalbungen konnte die Dynamite-Tochter THEA von Christian Egger aus Rettenberg (PR) für sich verbuchen und gleichzeitig den Klasseneutersieg erzielen. Ihr folgt auf dem 1b-Rang die Dynamite-Tochter FIXI von der Ostenried KG aus Leinau (PR).

In der Klasse 18 traten nun Kühe mit 7 bis 9 Abkalbungen gegeneinander an. Hier fiel die Wahl des Preisrichters bei der 1a-Platzierung und dem Klasseneutersieg auf die Viper-Tochter Breida von der Graf GbR aus Altusried. Den 1b-Rang sicherte sich die Feuerstein-Tochter MAMBA von Christian Sutter aus Stiefenhofen.

Lebensleistungskühe demonstrieren die Stärken der Rasse Brown Swiss

In der letzten Kuhklasse des Tages bot sich jedem Zuschauer ein unglaublich eindrucksvolles Bild. Insgesamt 8 (!) Kühe mit einer Lebensleistung von mehr als 100.000 kg Milch wurden von ihren Züchtern im Ring präsentiert und von allen Zuschauern mit tosendem Applaus gefeiert. Eine solche Qualität und Vitalität von Lebensleistungskühen kann wahrscheinlich nur die Rasse Brown Swiss bieten und das Ringbild mit diesen „Golden Ladies“ wird sich nachdrücklich in den Köpfen des Publikums manifestieren. Auf eine vollständige Reihung dieser Kühe wird traditionell aus Respekt über die erbrachten Leistungen verzichtet. Preisrichter Portmann hatte lediglich die Aufgabe seine Siegerkuh aus dieser Gruppe bekannt zu geben. Hierbei fiel seine Entscheidung auf SBS NIXE, einer Hebron-Tochter von Michael Schmaus aus Rot a.d. Rot (RBW).

In der Entscheidung des Champions der älteren Kuhklassen setzte sich Fanfare TJARA von Martin & Ines Sichler vor Levi FEVI von der Stockingen Dairy GbR und Carsten CILLA von Thaddäus & Christine Göhl durch. 

Genetic Award

Eine Premiere feierte an dieser Schau der neu ins Leben gerufene „Genetic Award“. In jeder Kuhklasse wurde die Kuh mit dem höchsten Gesamtzuchtwert (GZW) ausgezeichnet. Den Genetic Award der Jungkühe erhielt die New York-Tochter NANIKA von der Lindenhof Meyer GbR aus Buchloe (PR), die einen GZW von 134 aufweist. Den Gesamt-Genetic Award sicherte sich mit SBS LAELA eine Dane- Tochter von Michael Schmaus aus Rot a.d. Rot, die bei einer Lebensleistung von über 100.000 kg Milch gleichzeitig noch einen bemerkenswerten GZW von 136 hat.

Die großen Finals

Nach der großen Auslosung und Preisübergabe der Jungzüchtertombola durch die Allgäuer Jungzüchter, die die Besucher den ganzen Tag kulinarisch verwöhnten, standen die letzten und größten Entscheidungen des Tages auf dem Programm. Zunächst suchte der Preisrichter seinen Gesamteuterchampion der mittleren und älteren Kuhklassen aus den 12 Klasseneutersiegerinnen aus. Seine Begeisterung über die Qualität der Tiere kam bei der Bekanntgabe seiner Entscheidung mit den Worten „bei diesem Bild an Kühen, denke ich, dass ich in der Schweiz bin“ deutlich zum Ausdruck. Als Bundeseuterchampion kürte er die Bormio-Tochter WOLKE von Richard Schindele. Reserveeuterchampion wurde Pete WALD von der Stockingen Dairy GbR.

Bei der letzten und größten Entscheidung des Tages ging es um den Titel „Brown Swiss Bundessiegerin“. In einer vor Spannung platzenden, atemberaubenden Atmosphäre in der voll besetzten Halle entschied sich Portmann für Pete WALD (Stockingen Dairy GbR) als Grand Champion. Den Reservesieg holte sich Fanfare TJARA von Martin & Ines Sichler und der Honorable Mention- Titel ging an Levi FEVI ebenfalls von der Stockingen Dairy GbR.

Bilanz

Die erste deutsche Brown Swiss- Bundesschau seit einigen Jahren war ein voller Erfolg. Viele verschiedene Betriebe konnten sich mit Klassensiegen und/ oder vorderen Platzierungen in die Siegerlisten eintragen. Einige Betriebe nahmen zum ersten Mal überhaupt an einer Tierschau teil. Der hervorragende Besuch der Veranstaltung zeigt das Interesse an der Rasse Brown Swiss national und über die Grenzen hinaus. Unzählige Jungzüchter präsentierten die Tiere im Ring und zeigten so ihre Motivation für eine erfolgreiche Entwicklung und Zukunft der Rasse Brown Swiss. Durch gemeinsame Arbeit und gezielte Entwicklung der Rasse ist Brown Swiss für die Gegenwart aufgestellt und hat eine erfolgreiche Zukunft vor sich.

Hier geht's zur Ergebnisliste

(Autor: Alexander Kuppel; Fotos: Lena Guggemos)

Qualität und Preise machen deutlichen Sprung nach oben!

Zur 86. Zuchtviehversteigerung von Prorind in Unterthingau am 5. März 2026 konnten 3 Stiere, 15 Zuchtkälber, 12 Mehrkalbskühe und 209 Jungkühe an neue Besitzer vermittelt werden.

Eine deutliche Verbesserung der angebotenen Qualität führte zu einem erheblichen Preisplus bei den abgekalbten Jungkühen. 

Zuchtkälber zügig vermarktet

Die Qualität der angebotenen Zuchtkälber konnte auch an diesem Tag durchweg gefallen. Verkäufer boten ordentlich entwickelte Zuchtkälber zum Verkauf an. Der Spitzenpreis von 700 EUR wurde gleich zweifach erzielt. Zunächst erreichte eine einmal mehr bestens entwickelte Vollmacht-Tochter von Züchter Max Diebolder aus Markt Rettenbach diesen Preis.

Die Höchstleistung der Mutter von über 12.000 kg Milch sowie die langlebige Großmutter mit 11 Abkalbungen überzeugten einen Kunden aus dem Ostallgäu diesen Preis anzulegen. Ins südliche Zuchtgebiet wechselt eine Vecondios-Tochter von der Milchhof Bebenhaus EGbR aus Ochsenhausen. Dieses sehr wüchsige Kalb konnte mit einer starken Einsatzleistung der Nabucco-Mutter gefallen. 

Kleines Angebot am Stiermarkt

Am Deckstiermarkt konnten nach dem großen Angebot am Vormarkt an diesem Tag nur 3 Stiere vermarktet werden. Durch das kleine Angebot und die große Anzahl an Ausfällen waren nur wenige Kaufinteressenten vor Ort und es konnte sich kein zügiges Marktgeschehen entwickeln.

Herausragende Qualität sorgt für deutlichen Preissprung

Zum ersten Markt im März wurde seitens der Marktbeschicker ein sehr ordentliches Qualitätsniveau angeboten. Allein in Puncto Leistung wusste das Angebot mit einer durchschnittlichen Leistung von über 31 kg Milch und etlichen Tieren mit über 40 kg Tagesgemelk sehr zu gefallen.

Auch die Spitze war breit aufgestellt, sodass verschiedene Käuferwünsche bestens bedient werden konnten. Um sich auf den überregionalen und internationalen Märkten weiter behaupten und etablieren zu können, wäre es dauerhaft wünschenswert, eine solch hervorragende Qualität am Marktstandort Unterthingau anbieten zu können. Das Angebot an diesem Tag war für die zahlreichen internationalen Kunden eine hervorragende Werbung. Der Durchschnittspreis stieg deutlich auf 2.753 EUR an.

Die Spitze des Tages – 10 % kosten 3.500 EUR und mehr

Wie bereits erwähnt konnte an diesem Tag auch die Angebotsqualität in der Spitze Maßstäbe setzen. Selten konnte eine so große Anzahl an Tieren hohe Leistung und fehlerfreies Exterieur auf höchstem Niveau in Einklang bringen. Den Tageshöchstpreis an diesem Tag erzielte eine späte Dynamite-Tochter von Familie Rau aus Bünzwangen. Diese lang gestreckte Jungkuh mit über 35 kg Milch konnte eleganten Milchcharakter und Schärfe mit ausreichender Breite und Tiefe in Brust, Rumpf und Becken kombinieren und damit alle anwesenden Interessenten begeistern.

Den Zuschlag sicherte sich bei 4.100 EUR schließlich ein selbst angereister italienischer Landwirt. Zuschlagspreise zwischen 3.800 EUR und 3.950 EUR konnten gleich 8 Jungkühe erzielen. Nach Oberbayern konnte für 3.950 EUR eine Goldstück-Tochter von Biobetrieb von Michael Zech aus Friesenried verkauft werden, die robotergewohnt und frisch gekalbt mit 38 kg Milch und bester Melkbarkeit gefallen konnte.

Der Block von Tieren mit einem Preis von 3.900 EUR wird in Auftriebsreihenfolge von einer Boris-Tochter von der Herz GbR aus Rettenberg angeführt. Diese rahmige, kapitale Jungkuh produziert weit über 33 kg Milch aus einem fest verwachsenen, drüsigen Euter mit optimal verteilten Strichen zukünftig bei einem Landwirt im Landkreis Erding. Eine der höchsten Leistungen mit 42 kg Milch erbrachte eine Picasso-Tochter von Stefan Achberger aus Scheidegg.

Auch um diese Jungkuh entbrannte ein spannendes Bieterduell, das schließlich ein selbst anwesender Landwirt aus dem benachbarten Baden-Württemberg für sich entscheiden konnte.Mit 41 kg Milch kaum weniger beeindruckend präsentierte sich eine hornlose Bernado-Tochter von Christian Baldauf aus Immenstadt, die sich ebenfalls der bereits erwähnte italienische Landwirt sicherte.

In den Landkreis München wechselt eine Black Rum-Tochter vom Biobetrieb der Vollmer GbR aus Aichstetten, die mit weit über 40 kg Milch brillierte. Eine Chagall-Tochter mit 40 kg Milch von Stefan Achberger aus Scheidegg wechselt nach Italien und zwei weitere Biojungkühe zur Firma Puschtravieh aus Südtirol. Hierbei handelt es sich um eine Boxer P-Tochter mit 30 kg Milch von Richard Schindele und eine junge Vpower-Tochter mit 32 kg Milch von Siegfried Epple jeweils aus Unterthingau.

(Autor: Alexander Kuppel; Fotos: Ann- Kathrin Kölbel)

Die nächste Auktion findet am Donnerstag, 19.03.2026 statt.
Für den Markt am 09.04.2026 ist der Anmeldeschluss DIENSTAG, 17.03.2026.

Anmeldungen und Kaufaufträge nehmen wir gerne entgegen. Informationen dazu finden Sie unter www.prorind.de oder telefonisch unter 08377-92 880 00.

Jederzeit sind Beratung und Vermittlung ab Stall durch die Außendienstmitarbeiter möglich:
Werner Schmid 0151-16772039
Alexander Kuppel 01632437196
Maximilian Messner 0157-80530951
Hubert Rupp 0163-8310087 (Nordbayern)
Bonaventura Lohner 0163-8310088 (Ober-/Niederbayern)

Zweiter Februarmarkt in Unterthingau am 19.02.2026 – Spitzenpreise für Spitzenqualität!

Zur 85. Zuchtviehversteigerung von ProRind in Unterthingau am 19. Februar 2026 konnten 13 Stiere, 11 Zuchtkälber, 4 Mehrkalbskühe und 199 Jungkühe an neue Besitzer vermittelt werden. Während die Nachfrage nach bester Qualität mit Spitzenpreisen jenseits von 4.000 EUR deutlich wird, können Tiere, die nicht den allgemeinen Qualitätsansprüchen gerecht werden, nur unter deutlichen Preisabschlägen gehandelt werden. Der stabile Durchschnittspreis von 2.591 EUR hat somit nur bedingte Aussagekraft. Festzuhalten ist: Qualität hat ihren Preis!

Sehr gut entwickelte Zuchtkälber

Die Qualität der angebotenen Zuchtkälber konnte an diesem Tag durchweg sehr gefallen. Verkäufer boten sehr gut entwickelte Zuchtkälber zum Verkauf an. Den Spitzenpreis von 600 EUR erzielten Franz Diebolder aus Lachen mit einer Vanhalen-Tochter, die im Zuchtgebiet verbleibt und Karl Rothärmel aus Günzach mit einer Verbund-Tochter, die ins benachbarte Baden-Württemberg wechselt.

Deutlich vergrößertes Angebot am Stiermarkt

Am Deckstiermarkt konnte nach langer Zeit eine deutlich höhere Zahl an Stieren vermarktet werden. Der Durchschnittspreis betrug bei 13 verkauften Stieren 2.431 EUR. Der Tageshöchstpreis von 2.950 EUR wurde gleich zweimal erreicht. Ein Dacapo- Sohn aus der Zucht von Josef Heckelsmüller aus Ottobeuren, der von Max Klemp, Bad Grönenbach, vorgestellt wurde, wurde einem Landwirt aus dem Ostallgäu zugeschlagen. Ein Valps-Sohn aus der Zucht der Hindelang GbR aus Betzigau wurde von Michael Eberle aus Ruderatshofen im Ring präsentiert. Er wird seinen Deckeinsatz auf einem Weidehof der Alp- und Weidegenossenschaft AHG im kommenden Sommer absolvieren.

30% des Angebotes erzielen 3.000 EUR und mehr

Anlässlich der Faschingsferien nutzten sehr viele Familien den Besuch der Auktion als Ausflug, sodass die Arena einmal mehr restlos gefüllt war. Die Tatsache, dass 30 % der angebotenen Abgekalbten 3.000 EUR und mehr erzielten, zeigt, dass die Nachfrage nach Qualität an diesem Tag sehr gut war und mehr Tiere in diesem Segment gesucht werden. Dass jedoch auch 8 % der angebotenen Tiere kein Gebot erhielten bzw. unter 1.500 EUR zugeschlagen wurden, zeigt, dass die Qualität des Angebots teilweise einer Zuchtviehauktion nicht würdig war. Hier sollten sich Beschicker hinterfragen, ob gewisse Tiere zukünftig noch auf einem Zuchtviehmarkt angeboten werden sollten. Qualitätsmindernde Faktoren waren an diesem Tag speziell mangelnde Entwicklung und schlechter Fütterungs-, Vorbereitungs- und Präsentationszustand, niedrige Milchmengen, schwache Melkbarkeiten, Warzen, Mängel der Eutergesundheit, langer Abstand zur Kalbung und Ansagen bezüglich des Melkverhaltens. Wenn die angebotene Qualität an den nächsten Märkten den allgemeinen Erwartungen entspricht, ist die Auftragslage durchaus positiv. 

Die Spitze des Tages - 7-mal über 3.800 EUR - 3-mal über 4.000 EUR

An der Spitze des Tages konnten 7 Jungkühe den Höchstpreis der letzten Auktion erreichen und sogar toppen. Den unangefochtenen Tageshöchstpreis von 4.250 EUR erzielte eine kapitale Famous-Enkelin von Christian Brutscher aus Bolsterlang. Diese Jungkuh überzeugte in allen Exterieurmerkmalen und speziell mit ihrer überragenden Einsatzleistung von 43 kg Milch. Es entwickelte sich ein phänomenaler Bieterwettstreit, den ein Kunde aus dem Landkreis Fürstenfeldbruck schließlich unter tosendem Applaus für sich entscheiden konnte. Ein nicht weniger spannender Schlagabtausch entwickelte sich um eine Booster-Tochter von Christian Baldauf aus Immenstadt, die 36 kg Milch produziert und mit ihrem starken Rahmen und ihrer Substanz begeistern konnte. Sie konnte im Kaufauftrag für 4.050 EUR für einen Kunden aus Niederbayern ersteigert werden. Einmal mehr war Stammverkäufer Peter Kirchmann aus Stiefenhofen gleich doppelt erfolgreich. Für 4.000 EUR wurde eine Carsten-Tochter für den vorher genannten Kunden aus Niederbayern verladen, eine Tank-Tochter sicherte sich für 3.950 EUR ein selbst angereister italienischer Stammkunde. In den gleichen Kundenstall wechselt für 3.900 EUR eine hornlose Alex-Tochter mit 32 kg Milch, die wiederum vom Zuchtbetrieb der Familie Baldauf aus Immenstadt stammt. Ebenfalls für diesen Kunden konnten am Abend eine Wizdom-Tochter der Familie Nägele aus Seeg mit 32 kg Milch sowie eine sehr junge Hagrid-Tochter mit 31 kg Milch von Markus Tannheimer aus Buchenberg für jeweils 3.800 EUR verladen werden. Alle genannten Tiere präsentierten sich als jugendliche, dynamische Jungkühe mit tadelloser Bewegung und fest aufgehängtem und drüsigen Euter.

(Autor: Alexander Kuppel; Fotos: Ann-Kathrin Kölbel)

Die nächste Auktion findet am Donnerstag, 05.03.2026 statt.
Für den Markt am 19.03.2026 ist der Anmeldeschluss DIENSTAG, 03.03.2026.

Anmeldungen und Kaufaufträge nehmen wir gerne entgegen. Informationen dazu finden Sie unter www.prorind.de oder telefonisch unter 08377-92 880 00.

Jederzeit sind Beratung und Vermittlung ab Stall durch die Außendienstmitarbeiter möglich:
Werner Schmid 0151-16772039
Alexander Kuppel 01632437196
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Bonaventura Lohner 0163-8310088 (Ober-/Niederbayern)

Erster Februarmarkt in Unterthingau am 05.02.2026 – Stiere mit Rekordpreisen – Abgekalbte stabil!

Zur 84. Zuchtviehversteigerung von Prorind in Unterthingau am 5. Februar 2026 konnten 5 Stiere, 20 Zuchtkälber, 11 Mehrkalbskühe und 233 Jungkühe an neue Besitzer vermittelt werden. In einer ordentlich besetzen Halle entwickelte sich eine eher verhaltene Gebotsabgabe. Das Marktgeschehen wurde fast ausschließlich von zwei Großkunden aus Italien und Bayern sowie durch Kaufaufträge des Verbandspersonals geprägt. Der Durchschnittspreis pendelte sich für 233 verkaufte Jungkühe bei rund 2.600 EUR ein. 

Größeres Angebot am Zuchtkälbermarkt

Am ersten Februarmarkt konnten 20 Kälber zu einem gestiegenen Durchschnittspreis von 385 EUR vermarktet werden. Speziell gut entwickelte Brown Swiss-Kälber waren sehr gefragt und erzielten Höchstpreise. An der Spitze platzierte sich eine Vektol-Tochter von Max Diebolder aus Markt Rettenbach, die sich zum Preis von 760 EUR ein Käufer aus dem nördlichen Oberallgäu sicherte. Für 720 EUR wechselt eine Neymar-Tochter von Peter Schneider aus Markt Rettenbach per Kaufauftrag in die Oberpfalz.

Rekordpreis am Stiermarkt

Am Deckstiermarkt waren wiederum lediglich 5 Kandidaten aufgetrieben, die allesamt sehr flott zu Höchstpreisen versteigert werden konnten. Am Ende erzielten die verkauften Stiere einen Rekorddurchschnittspreis von 3.110 EUR. An der Spitze positionierte sich ein Valps-Sohn aus der bekannten R-Linie der Zuchtstätte Brader aus Memmingen. Dieser ältere Stier überzeugte speziell mit genomischen Zuchtwerten auf Besamungsstierniveau. Mit gGZW 143 bei knapp 1300 kg Milch, Fitness 117, Persistenz 132 und Euter 114 blieben keine Wünsche offen, so dass der Zuschlag im Kaufauftrag für einen Kunden aus Baden-Württemberg erst bei 3.550 EUR fiel. Mit gGZW 137, hoch positiven Inhaltsstoffen, 117 Fitness und 122 Euter stand der zweitplatzierte Dallas-Sohn aus der Zucht von Stefan Hartmann aus Ottobeuren dem erstgenannten nur marginal nach. Die Höchstleistung von über 14.000 kg bei der Mutter und die Großmutter mit 11 Kalbungen, 11.000 kg Durchschnitt und über 100.000 kg Lebensleistung überzeugten alle anwesenden Interessenten. Der Zuschlag erfolgte schließlich bei 3.450 EUR im Kaufauftrag für einen Landwirt aus dem südlichen Oberallgäu. Beide Stiere wurden von Max Klemp aus Bad Grönenbach aufgezogen und angeboten. Zum nächsten Markt ist endlich eine deutlich größere Anzahl an Stieren gemeldet, was die Auswahl für Kaufinteressenten deutlich vergrößern wird.

Nachfrage nach Abgekalbten an diesem Tag gedeckt

Obwohl die Halle in Unterthingau zu Beginn der Auktion sehr gut gefüllt war, waren nur sporadisch selbst angereiste Kaufinteressenten unter den Besuchern, so dass sich die Gebotsabgabe zu großen Teilen auf Großkunden und Verbandsmitarbeiter verteilte. Der Durchschnittspreis senkte sich bei größerer Stückzahl leicht auf 2.598 EUR. Weiterhin bleibt der Aufruf an die Landwirte bestehen, die derzeit sehr hohen Schlachtvieherlöse auszunutzen, um alte oder unwirtschaftliche Kühe abzugeben. Der gleichzeitig finanziell erschwingliche Zukauf von frischen Jungkühen bietet die besondere Gelegenheit, betriebswirtschaftlich großen Nutzen bei der Verbesserung der Bestände zu erzielen. Die Möglichkeit hierzu erhalten die Landwirte bereits beim nächsten Markt am 19. Februar zu dem nochmals mehr Tiere angemeldet sind.

Die Spitze des Tages

An der Spitze konnte sich ein Quartett aus dem insgesamt ordentlichen Angebotsniveau abheben. Den Tageshöchstpreis von 3.800 EUR konnten gleich zwei Jungkühe aus biologisch wirtschaftenden Betrieben erzielen. Von Richard Schindele aus Unterthingau stammte eine kapitale Vanuta-Tochter mit einer Tagesmilchmenge von weit über 35 kg Milch. Diese rahmige Jungkuh stammt aus einer leistungsstarken und langlebigen Kuhfamilie mit 6 bzw. 9 Abkalbungen bei Mutter und Großmutter bei Leistungen jenseits von 10.000 kg Milch. Sie konnte per Kaufauftrag in das nördliche Oberallgäu vermarktet werden. Per Kaufauftrag nach Oberbayern wechselt eine Hells Bells-Tochter von der Vollmer GbR aus Aichstetten. Diese zweijährig gekalbte, brachial entwickelte Jungkuh konnte eine Tagesproduktion von weit über 40 kg aufweisen und ließ auch im Exterieur keine Wünsche offen. Sie wird von einer Huge-Enkelin von Christian Sutter aus Stiefenhofen nach Oberbayern begleitet. Diese Jungkuh bestach mit einem absoluten Traumeuter der Extraklasse. Flach und fest in die Bauchwand verwachsen, enorm drüsig, breit und hoch im Hintereuter mit einem sehr gut ausgeprägten Zentralband und optimal verteilten Strichen konnte dieses Euter jeden Exterieurliebhaber begeistern. Der Zuschlag erfolgte bei 3.700 EUR. Den gleichen Zuschlagspreis erzielte eine Bachelor-Tochter aus der Zucht von Christian Baldauf aus Immenstadt, die von Stefan Achberger aus Scheidegg schaufertig hergerichtet und im Ring präsentiert wurde. Mit 31 kg Milch, fehlerfreiem Körper, Becken, Fundament und einem ebenfalls außergewöhnlich breiten und drüsigen Euter konnte sie im Kaufauftrag für einen Zuchtbetrieb im Ostallgäu ersteigert werden. Angebotene Tiere, die sehr weit von der Kalbung entfernt waren oder grobe Mängel im äußeren Erscheinungsbild aufwiesen, konnten nur unter deutlichen Preisabschlägen vermarktet werden.

(Autor: Alexander Kuppel; Fotos: Ann-Kathrin Kölbel)

Die nächste Auktion findet am Donnerstag, 19.02.2026 statt

Für den Markt am 05.03.2026 ist der Anmeldeschluss DIENSTAG, 17.02.2026.
Anmeldungen und Kaufaufträge nehmen wir gerne entgegen. Informationen dazu finden Sie unter www.prorind.de oder telefonisch unter 08377-92 880 00.

Jederzeit sind Beratung und Vermittlung ab Stall durch die Außendienstmitarbeiter möglich:
Werner Schmid 0151-16772039
Alexander Kuppel 01632437196
Maximilian Messner 0157-80530951
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Bonaventura Lohner 0163-8310088 (Ober-/Niederbayern)

Gute Nachfrage und flotter Marktverlauf am 22. Januar in Unterthingau

Zur 83. Zuchtviehversteigerung von Prorind in Unterthingau am 22. Januar 2026 konnten 8 Stiere, 8 Zuchtkälber, 16 Mehrkalbskühe und 179 Jungkühe an neue Besitzer vermittelt werden. Bei voll besetzter Halle und hoher regionaler und internationaler Nachfrage entwickelte sich ein flottes Marktgeschehen, das mit einem gestiegenen Durchschnittspreis von 2.671 EUR ein sehr zufriedenstellendes Ergebnis liefert.

Weiterhin kleines Angebot am Zuchtkälbermarkt

Seitens der Züchter wurde wiederum ein kleines Kontingent von lediglich 8 Zuchtkälbern zum Verkauf angeboten. Der Durchschnittspreis gab leicht auf 348 EUR nach. Der Tageshöchstpreis von 440 EUR wurde von der Brugger GbR aus Ingenried und Stephan Thalmair aus Jengen für eine Valor- und eine Vasary-Tochter erzielt.

Stiere rar und gesucht

Am Deckbullenmarkt herrscht aktuell weiter rege Nachfrage nach gut entwickelten, fehlerfreien Stieren mit hohen Vorfahrensleistungen und kompletten genomischen Profilen. An die Tagesspitze setzte sich an diesem Tag mit Katalognummer 2, ein junger Guy-Sohn aus einer hoch bewerteten und leistungsstarken Dairystar-Tochter von Josef Zwießler aus Opfenbach. Er kostete 3.550 EUR. An die zweite Tagesposition setzte sich ein hervorragend entwickelter Dacapo-Sohn von der Riedle GbR aus Roßhaupten für 3.350 EUR. Beide Stiere werden im Sommer auf Weidehöfen der Alp- und Weidegenossenschaft AHG e.G. zum Einsatz kommen.

Nachfrage breit verteilt

Wie eingangs bereits erwähnt, war die Auktionsarena in Unterthingau einmal mehr voll besetzt. Sowohl zahlreiche Kaufinteressenten aus der heimischen Region und den angrenzenden Gebieten als auch einige italienische Großkunden waren anwesend und sorgten für einen flotten Marktverlauf beim weiblichen Großvieh. Der Durchschnittspreis stieg für 179 verkaufte Jungkühe auf 2.671 EUR an.

Tageshöchstpreis geht an eine Zweitkalbskuh!

Das Angebot zeigte sich an diesem Tag heterogen, was sich in der breiten Preisspanne von 1.150 EUR bis 3.850 EUR gut widerspiegelt. Fehlerfreie, leistungsstarke Produktionstiere mit ansprechendem Exterieur erzielten größtenteils Zuschlagspreise von 3.000 EUR und mehr. An der Spitze positionierte sich ein bunt gemischtes Quartett mit Zuschlagspreisen von über 3.600 EUR. Den Tageshöchstpreis von 3.850 EUR erzielte an diesem Tag ein Zweitkalbskuh. Hierbei handelte es sich um eine hervorragende, fehlerfreie Adorable-Tochter von Stefan Gumpold aus Ainring. Diese jugendliche Kuh produziert frisch gekalbt rund 40 kg Milch aus einem hervorragend aufgehängten, drüsigen und breiten Spitzeneuter, das von einem optimal gestellten Fundament mit glasklaren Sprunggelenken getragen wird. Diese Ausnahmekuh konnte im Kaufauftrag für einen Südtiroler Stammkunden ersteigert werden. Ein selbst angereister Kunde aus dem angrenzenden württembergischen Allgäu sicherte sich für 3.800 EUR eine Boris-Tochter, die Stefan Achberger aus Scheidegg mit über 34 kg Milch anbot. Die Wenz GbR aus Bolsterlang reihte sich mit einer kapitalen Chagall-Tochter für 3.650 EUR im Spitzenfeld ein. Diese produziert frisch gekalbt bereits 35 kg Milch und bringt einen interessanten Hintergrund mit: ihre Mutter stammt aus dem bekannten U-Stamm von Finkel/Ofterschwang und konnte bei der Elite-Sonderkollektion im Zuge der letzten Weihnachtsauktion der Allgäuer Herdebuchgesellschaft im Dezember 2021 an die Wenz GbR vermarktet werden. Ihre erste Tochter konnte nun diesen Verkaufserfolg für ihre Züchterfamilie erreichen. Sie wurde per Kaufauftrag für einen Betrieb in Mittelfranken ersteigert. Komplettiert wird die Spitzengruppe von einer Hazienda- Tochter, die einmal mehr vom Biobetrieb von Siegfried Epple aus Unterthingau angeboten wurde. Sie produziert weit über 37 kg Milch zukünftig bei einem Betrieb im Oberallgäu.

(Autor: Alexander Kuppel; Fotos: Ann-Kathrin Kölbel)

Die nächste Auktion findet am Donnerstag, 05.02.2026 statt. Für den Markt am 19.02.2026 ist der Anmeldeschluss DIENSTAG, 03.02.2026.
Anmeldungen und Kaufaufträge nehmen wir gerne entgegen. Informationen dazu finden Sie unter www.prorind.de oder telefonisch unter 08377-92880-00

Jederzeit sind Beratung und Vermittlung ab Stall durch die Außendienstmitarbeiter möglich:
Werner Schmid 0151-16772039
Alexander Kuppel 01632437196
Maximilian Messner 0157-80530951
Hubert Rupp 0163-8310087 (Nordbayern)
Bonaventura Lohner 0163-8310088 (Ober-/Niederbayern)

Zuchtviehauktion am 8. Januar: Gelungener Start ins Auktionsjahr 2026

Zur 82. Zuchtviehversteigerung von Prorind in Unterthingau am 8. Januar 2026 konnten 12 Stiere, 10 Zuchtkälber, 15 Mehrkalbskühe und 208 Jungkühe an neue Besitzer vermittelt werden. Das sehr große Angebot zog auch bei sehr winterlichem Wetter viele Kaufinteressenten von Nah und Fern in die Prorind-Arena nach Unterthingau. Es entwickelte sich zum Jahresauftakt im Laufe der Versteigerung ein durchaus flottes Marktgeschehen mit qualitätsbezogener zufriedenstellender Preisgestaltung.

Kleines Angebot am Zuchtkälbermarkt

Ein kleines, qualitativ durchschnittliches Angebot traf auf eine mittlere Nachfrage aus dem heimischen Zuchtgebiet. Aus Norddeutschland wäre durchaus Nachfrage vorhanden, die aber aufgrund der allgemeinen Witterungsbedingungen auf die nächsten Märkte verschoben werden musste.

Den Tageshöchstpreis von 580 EUR erzielte die Brey GbR aus Heimenkirch mit einer Arona-Tochter, die bei einem Aufzuchtbetrieb im Zuchtgebiet verbleibt. Die New Jersey-Tochter von Martin Rehm aus Ochsenhausen wies eine Großmutterleistung von über 12.000 kg Milch auf und wurde daher als Hauptpreis des großen „Prorind-Instagram-Adventskalenders“ an die glückliche Gewinnerin Stefanie Wolf aus Isny übergeben.

Stiere weiterhin gesucht

Am Deckbullenmarkt herrscht aktuell weiter rege Nachfrage nach gut entwickelten, fehlerfreien Stieren mit hohen Vorfahrensleistungen und kompletten genomischen Profilen. An die Tagesspitze setzte sich an diesem Tag mit Katalognummer 6 ein älterer Platin-Sohn von der Riedle GbR aus Roßhaupten.

Dieser Jungstier konnte genomisch speziell mit einer sehr hohen Milchmengenvererbung von über 1.300 kg punkten und stammt aus einer abgesicherten Dauerleistungskuhfamilie. Die Juleng-Mutter brachte in der Spitze über 12.000 kg Milch bei überragenden Inhaltsstoffen von 4,6 % Fett und 4,1 % Eiweiß. Der Stier bleibt zum Spitzenpreis von 3.100 EUR bei einem Zuchtbetrieb in der Region. Insgesamt konnten die 5 angebotenen Stiere zu einem Durchschnittspreis von 2.730 EUR vermarktet werden.

Qualität wird honoriert

Zum wiederholten Mal waren einige Landwirte aus den weiter entfernten Gebieten Bayerns sowie dem angrenzenden Baden-Württemberg angereist, um aus dem großen Angebot in Unterthingau Tiere für ihre Betriebe zu erwerben. Weiterhin besteht außerdem Nachfrage aus Italien und Teilen Nord- und Mitteldeutschlands, wobei sich hier die preislichen Vorgaben etwas relativiert haben.

Mit dem am Ende erzielten Durchschnittspreis von 2.560 EUR bei 208 verkauften Jungkühen dürfen alle Marktteilnehmer sehr gut leben können. Aktuell kann es sehr lohnenswert sein, die Bestände nach möglichen Schlachtkühen zu sondieren, da hier Tiere dringend benötigt werden, gesucht sind und die Erlöse wirtschaftlich sehr interessant sind. Der Weg zu dynamischen, problemlosen, frisch abgekalbten Jungkühen ist aktuell finanziell wenig risikobehaftet.

Hohe Nachfrage im Biosektor kennzeichnet das Spitzenfeld

An diesem Markttag zeigte sich eine sehr hohe Nachfrage nach abgekalbten Tieren aus Biobetrieben, die sich preislich deutlich abhoben. Infolgedessen konnten sich 4 Biotiere im Spitzenfeld der 7 Tiere mit Zuschlagspreisen von 3.650 EUR und mehr platzieren. Etliche weitere hervorragende Tiere erzielten Zuschlagspreise jenseits von 3.500 EUR. Den Tageshöchstpreis von 3.850 EUR erzielte die Zuchtstätte Ziegler aus Stiefenhofen mit einer kalibrigen Tank-Tochter mit 37 kg Milch, die sich perfekt vorbereitet im Ring präsentierte und in den Landkreis Fürstenfeldbruck wechselt.

Es folgen 4 Tiere aus Biobetrieben, die allesamt für einen angereisten Kunden aus Baden-Württemberg verladen werden konnten. Für 3.800 EUR war dies eine Amen PP-Tochter der Vollmer GbR aus Aichstetten mit knapp 38 kg Milch. Zum gleichen Zuschlagspreis folgt ihr eine Västeras-Tochter von Markus Hotter aus Görisried, die 31 kg Milch produziert.

Aus dem Betrieb von Siegfried Epple aus Unterthingau platzierten sich eine Vantasie-Tochter mit 32 kg Milch für 3.750 EUR und eine Revolution-Tochter mit 33 kg Milch für 3.650 EUR im Spitzenfeld. Franz Müller aus Burgberg war an diesem Tag einmal mehr mit einer Superstar-Tochter mit überragenden 38 kg Milch erfolgreich, die über Generationen abgesicherte Höchstleistungen von 13.000 kg und mehr aufweisen kann. Sie sicherte sich der oben genannte Käufer aus dem Landkreis Fürstenfeldbruck für 3.700 EUR.

Vervollständigt wird das Spitzenfeld mit einer kalibrigen, sehr tiefen und korrekten Martini-Tochter von Markus Tannheimer aus Buchenberg. Neben ihrem fehlerfreien, breiten, langen und drüsigen Euter überzeugte sie außerdem mit weit über 32 kg Milch und der Leistung ihrer Dynamite-Mutter von über 12.500 kg Milch. Sie konnte per Kaufauftrag für einen Holsteinzuchtbetrieb im Wittgensteiner Land in Nordrhein-Westfalen für 3.650 EUR ersteigert werden. 

(Autor: Alexander Kuppel; Fotos: Ann- Kathrin Kölbel)

Die nächste Auktion findet am Donnerstag, 22.01.26 statt.
Für den Markt am 05.02.26 ist der Anmeldeschluss DIENSTAG, 20.01.26.
 

Anmeldungen und Kaufaufträge nehmen wir gerne entgegen. Informationen dazu finden Sie unter www.prorind.de oder telefonisch unter 08377-92880-00

Jederzeit sind Beratung und Vermittlung ab Stall durch die Außendienstmitarbeiter möglich:
Werner Schmid 0151-16772039
Alexander Kuppel 01632437196
Maximilian Messner 0157-80530951
Hubert Rupp 0163-8310087 (Nordbayern)
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Ausklang des Auktionsjahres 2025 am 18. Dezember in Unterthingau

Zur 81. Zuchtviehversteigerung von Prorind in Unterthingau am 18. Dezember 2025 konnten 12 Stiere, 10 Zuchtkälber, 18 Mehrkalbskühe und 190 Jungkühe an neue Besitzer vermittelt werden. Insgesamt war der Besuch in der Halle für die Maßstäbe der traditionell gut besuchten Weihnachtsauktion eher durchschnittlich. Nach verschiedenen Ehrungen und der Übergabe des „Weihnachtskalbes“ durch das Allgäuer Bauernblatt, entwickelte sich ein selektives Marktgeschehen mit etwas zurückhaltenderer Gebotsabgabe als zuletzt.

Flotter Zuchtkälbermarkt

Ein für die Weihnachtsauktion untypisches, sehr kleines Angebot von lediglich 10 Zuchtkälbern wurde seitens der Landwirte angeboten. An der preislichen Tagesspitze positionierten sich Dacapo-Zwillinge von Siegfried Höß aus Oberstaufen, die für jeweils 620 EUR im Kaufauftrag nach Nordbayern bzw. Niedersachsen verkauft werden konnten.

Stiermarkt zu Spitzenpreisen geräumt

Am Deckbullenmarkt herrscht aktuell rege Nachfrage nach gut entwickelten, fehlerfreien Stieren mit hohen Vorfahrensleistungen und kompletten genomischen Profilen. An die Tagesspitze setzte sich an diesem Tag mit Katalognummer 8, ein älterer Barca-Sohn aus der Zucht von Günther Hartwig aus Seeg, der bereits eine Vielzahl sicherer Trächtigkeiten vorweisen konnte und das wird von vielen Kaufinteressenten geschätzt und honoriert, so dass sich der Hammer des Auktionators erst bei 3.500 EUR zu Gunsten eines einheimischen Züchters senkte. Insgesamt konnten 5 der 12 angebotenen Stiere die „3.000 EUR-Marke“ knacken. Der Durchschnittspreis pendelte sich bei 2.642 EUR ein.

Leistung, Exterieur und Robotereignung

Wiederum waren Kunden aus dem gesamten Bundesland Bayern angereist und bereicherten das Marktgeschehen. Hinzu kamen zahlreiche Kaufaufträge des Verbandspersonals aus dem In- und Ausland und italienische Nachfrage. Alle gaben ihre Gebote jedoch etwas zurückhaltender und noch qualitätsbezogener ab als zuletzt. Viele potenzielle Käufer sahen an diesem Tag auch aufgrund der anstehenden Feiertage vom Kauf neuer Tiere ab. Sehr auffallend war an diesem Tag der Einfluss der Eignung für Melkroboter. Tiere, die durch ihre Euterform und/oder Strichausprägung und -stellung als „nicht robotergeeignet“ befunden wurden, mussten Preisabschläge hinnehmen. Einige Landwirte gaben ihre Tiere nicht ab, da Vorstellung und Realität an diesem Tag nicht zueinander passten.

Frische, dynamische und moderne Jungkühe an der Spitze

6 Jungkühe konnten sich gemeinsam im Spitzenfeld mit Geboten von 3.500 EUR und mehr positionieren. Den Tageshöchstpreis von 3.650 EUR konnte sich einmal mehr die Lutzenberger GbR aus Jengen sichern. Diesen Preis erzielte eine junge, kompakte und jugendliche Casino-Tochter mit 38 kg Milch, die sich sehr modern im Ring präsentierte und alle Anforderungen für eine lange Nutzung erfüllt. Sie konnte per Kaufauftrag für einen Kunden aus dem Zillertal ersteigert werden. Mit einem Zuschlag bei 3.600 EUR positionierte sich eine Vajo-Tochter vom Biobetrieb Siegfried Epple aus Unterthingau auf dem preislich folgenden zweiten Rang des Tages. Mit kapitalem Rahmen, fehlerfreiem Fundament und Euter und weit über 33 kg Milch konnte sie die anwesende Käuferschaft überzeugen und wurde schließlich per Kaufauftrag ins Saarland verkauft. Mit über 42 kg Milch lieferte eine späte Dempsey-Tochter von Martin Kriesmair aus Wessobrunn eine der stärksten Leistungen des Tages. Diese bunt gezeichnete, brachiale junge Kuh wurde für 3.550 EUR per Kaufauftrag in die Oberpfalz verkauft. Die Spitzengruppe komplettieren an diesem Tag eine New York-Tochter mit 32 kg Milch von Thomas Burger aus Alstädten, die in den Kreis Lindau wechselt, eine Omalley-Enkelin von Christoph Schönmetzler aus Betzigau mit 35 kg Milch, die zukünftig in Oberbayern gemolken wird und das jüngste Tier des Tages, eine Dynasty-Tochter von Josef Zwießler aus Opfenbach, die sich mit einem extrem festen, drüsigen und breiten Euter in Szene setzen konnte und ebenfalls per Kaufauftrag für den oben genannten Züchter aus dem Zillertal verladen werden konnte.

Ruhige Feiertage und ein gesundes Neues Jahr!

Das gesamte Vermarktungsteam von ProRind bedankt sich bei allen Käufern und Verkäufern für das in diesem Jahr entgegengebrachte Vertrauen und wünscht weiterhin viel Erfolg beim Kauf und Verkauf in Unterthingau. Wir wünschen Ihnen und Ihren Familien ruhige und festliche Weihnachtstage und einen guten Rutsch in das neue Jahr. Wir hoffen auf eine weitere erfolgreiche Zusammenarbeit im Jahr 2026!

(Autor: Alexander Kuppel; Fotos: Ann-Kathrin Kölbel)

Die erste Auktion des Jahres findet am Donnerstag, 08.01.2026 statt.
Für den Markt am 22.01.2026 ist der Anmeldeschluss DIENSTAG, 06.01.2026.

Anmeldungen und Kaufaufträge nehmen wir gerne entgegen. Informationen dazu finden Sie unter www.prorind.de oder telefonisch unter 08377-92880-00
Jederzeit sind Beratung und Vermittlung ab Stall durch die Außendienstmitarbeiter möglich:

Werner Schmid 0151-16772039
Alexander Kuppel 01632437196
Maximilian Messner 0157-80530951
Hubert Rupp 0163-8310087 (Nordbayern)
Bonaventura Lohner 0163-8310088 (Ober-/Niederbayern).

Gelungener Start in den „Auktions-Dezember“ am 04.12.2025

Zur 80. Zuchtviehversteigerung von Prorind in Unterthingau am 4. Dezember 2025 konnten 3 Stiere, 25 Zuchtkälber, 10 Mehrkalbskühe und 214 Jungkühe an neue Besitzer vermittelt werden. Viele Kaufinteressenten haben an diesem Tag den Weg in die ProRind-Arena gefunden, so dass sich in allen Kategorien ein zügiges Marktgeschehen entwickelte und die Durchschnittspreise bei gestiegener Stückzahl zulegen konnten.

Zufriedenstellender Verlauf am Zuchtkälbermarkt

Insgesamt konnten 25 Zuchtkälber aller Rassen zu mittleren 414 EUR neue Besitzer finden. An der Preisspitze positionierte sich das älteste Kalb des Tages. Hierbei handelt es sich um eine Aragon-Tochter der Neher GbR aus Markt Rettenbach, die für 820 EUR per Kaufauftrag nach Nordschwaben wechselt.

Kleiner Stiermarkt zu Spitzenpreisen geräumt

Es wurden wiederum lediglich 3 Brown Swiss-Stiere aufgetrieben, die alle zu Höchstpreisen verkauft werden konnten. Für 3.300 EUR wechselt ein hornloser Salitos P-Sohn aus der Zucht von Martin Schlecker aus Osterberg, aufgezogen von Max Klemp aus Bad Grönenbach, in das benachbarte Baden-Württemberg. Ein Dacapo-Sohn aus der Zucht von Erich Kaudinus aus Kempten, der für 3.200 EUR zugeschlagen werden konnte, wird im kommenden Jahr auf einem Weidehof der AWG zum Einsatz kommen.

Großer Kundenkreis bei den Abgekalbten

Aus dem gesamten Freistaat Bayern waren verschiedene Kunden zur Auktion angereist, um das große Angebot in Unterthingau zu nutzen und Abgekalbte für die Ergänzung ihrer Bestände zu erwerben. Zusätzlich dazu führte die weiterhin ordentliche Nachfrage aus Italien zu einem sehr zügigen Marktverlauf mit einem gestiegenen Durchschnittspreis von 2.778 EUR. Die Qualität des Angebots war an diesem Tag sehr ordentlich. Beim Blick in das Spitzenfeld wird deutlich, dass die Käufer aktuell die Milchmenge mehr denn je honorieren und bei einer Produktion von 35 kg und mehr deutlich höhere Summen anlegen.

Große Spitzengruppe

Zwei Jungkühe konnten sich an diesem Tag mit hervorragender Leistung innerhalb der Spitzengruppe nochmals nach oben absetzen. Den Tageshöchstpreis von 4.050 EUR erzielte Patrick Schuster aus Obermaiselstein mit einer kalibrigen Nathan-Tochter, die überragende 41 kg Milch produziert. Die dunkel gezeichnete Jungkuh präsentierte sich mit einem besonders breiten Euter auf fehlerfreiem, glasklarem Fundament und zog so die Käuferschaft in ihren Bann. Am Ende sicherte sich ein italienischer Stammkunde den Zuschlag. Ebenfalls 41 kg Milch produziert eine sehr rahmige Brownstar-Tochter von Peter Kirchmann aus Stiefenhofen. Auch sie wusste in allen Exterieurmerkmalen zu gefallen und konnte für 3.800 EUR einem Milchviehbetrieb im Landkreis Neu-Ulm zugeschlagen werden. Weitere 9 Tiere konnten Zuschlagspreise zwischen 3.600 EUR und 3.700 EUR erzielen. In Auftriebsreihenfolge: eine zweikalbige Obvious-Tochter von Martin & Tatjana Lang aus Wielenbach wird künftig 45 kg Milch in der Oberpfalz produzieren. Die Wenz GbR aus Bolsterlang war mit einer aus Vorarlberg stammenden Barca-Tochter mit weit über 31 kg Milch erfolgreich. Sie wechselt in das nördliche Oberallgäu. Martin Deubele aus Stiefenhofen präsentierte eine kalibrige Dejavu-Tochter mit knapp 35 kg Milch im Ring, die künftig im Landkreis Neu-Ulm gemolken wird. Armin Kling aus Obermaiselstein konnte sich mit einer Jakarta-Tochter mit knapp 36 kg Milch in vorderster Front einreihen. Sie geht in den Landkreis Mindelheim. Eine weitere hervorragende Nathan-Tochter mit 33 kg Milch stammt aus der Zucht von Jürgen Käser aus Blaichach und wird künftig im nördlichen Oberallgäu gemolken. In den Landkreis Fürstenfeldbruck wechselt eine Soldan P-Tochter mit weit über 35 kg Milch von Siegfried Ziegler aus Stiefenhofen. Wiederum in den Landkreis Neu-Ulm wechselt eine Volker-Tochter von Bernhard Schwarz aus Kirchdorf mit 35 kg Milch. Mit einer Combino-Tochter war an diesem Tag Markus Gerle aus Untrasried erfolgreich. Sie produziert 37 kg Milch künftig im Landkreis Starnberg. Den Abschluss der Spitzengruppe macht eine sehr junge Bradnick-Tochter von Martin Kriesmair aus Wessobrunn. Diese lackschwarze Jungkuh konnte mit weit über 41 kg Milch beeindrucken. Ein Landwirt aus Mittelfranken sicherte sich den Zuschlag.

(Autor: Alexander Kuppel; Fotos: Ann-Kathrin Kölbel)

Die nächste Auktion findet am Donnerstag, den 04.12.2025 statt. Der darauffolgende Markt ist am 18. Dezember.
Für diesen Markt ist der Anmeldeschluss Dienstag, der 2. Dezember 2025.

Anmeldungen und Kaufaufträge nehmen wir gerne entgegen. Informationen dazu finden Sie unter www.prorind.de oder telefonisch unter 08377-92880-00
Jederzeit sind Beratung und Vermittlung ab Stall durch die Außendienstmitarbeiter möglich:

Werner Schmid 0151-16772039
Alexander Kuppel 01632437196
Maximilian Messner 0157-80530951
Hubert Rupp 0163-8310087 (Nordbayern)
Bonaventura Lohner 0163-8310088 (Ober-/Niederbayern).

Elitesale am 13. Dezember 2025: Neue Location – grandiose Qualität – höchste Preise

Der 4. ProRind-Weihnachtssale am 13. Dezember 2025 setzte neue Maßstäbe und übertraf sämtliche Erwartungen der vergangenen Jahre deutlich. Die europäische Zuchtelite versammelte sich in Unterthingau, während unzählige weitere Interessierte aus 14 Ländern das Geschehen live vor den Bildschirmen zuhause verfolgten.

Mit rund 3.000 Besuchern vor Ort und rund 700 Online-Bietern und Livestream-Zuschauern konnte sich die Veranstaltung in einer stimmungsvollen neuen Location bestätigen und wird sich auch in Zukunft ihren festen Platz im internationalen Veranstaltungskalender sichern. 

Die Resultate sprechen für sich: ein herausragender Durchschnittspreis von 7.914 EUR bei den 71 lebenden Tieren, beeindruckende 1.261 EU im Embryonenverkauf und vor allem eine Verkaufsquote von 100 % markieren einen Meilenstein. 

Neue Location, einzigartige Atmosphäre: Unterthingau – ein Hotspot der Spitzenzucht 

Pünktlich um 16:00 Uhr öffneten sich am Samstag, den 13. Dezember, nach einer intensiven Vorbereitungswoche die Türen zur neuen Location und den Stallungen in Unterthingau. Verantwortlich für die Organisation im Stall waren Katharina Mock und Martina Hämmerle und ihr engagiertes Team. Besucher aus allen Teilen Deutschlands sowie Teilen Europas nutzten die Gelegenheit, die erstklassigen Tiere sowie die neue Location in Augenschein zu nehmen und sich von dem außergewöhnlichen Schaufenster an Rassevielfalt und hochkarätiger Genetik begeistern zu lassen. Neu in diesem Jahr: das Kalb für den guten Zweck, gesponsert von Guter Viehtransporte, dessen Gesamterlös von 3.100 EUR dem Förderkreis für krebskranke Kinder im Allgäu e.V. überreicht werden konnte. 

Rundum versorgt wurden alle Gäste, Verkäufer und Käufer durch die Allgäuer Jungzüchter. Im Ring führten Pedigree-Leser Alexander Kuppel und Auktionator Nici Nosbisch gemeinsam mit ihren Ringmen Niklas Lernbecher, Mathias Haslach, Christoph Schönmetzler, Rupert Wenger, Simon Sprenzel, Maximilian Meßner und Thomas Wilms durch die Auktion. Zeitgleich sorgte die Firma Live-Sales für eine weltweite Live-Übertragung. Für mitreißende Effekte und emotionale Höhepunkte sorgte das Technikteam von KÖRPER Licht- und Tontechnik aus Durach.

Tiefe Kuhfamilien & Höchste Genomik 

Neben Brown Swiss, Holstein und Red-Holstein präsentierten sich auch Fleckvieh, Jersey und Normannen, die für leuchtende Augen und Begeisterung sorgten. Insgesamt wurden 71 Tiere versteigert, die einen Durchschnittspreis von sagenhaften 7.914 EUR erzielten. Damit liegt die Preissteigerung zum Vorjahresschnitt bei unglaublichen 2.163 EUR. 

Den Besitzer wechselten außerdem 24 Embryonenpakete, die für 1.261 EUR/Embryo unter den Hammer kamen. In der Verkaufsquote von 100 % zeigt sich gleichermaßen das Interesse von Verkäufern und Käufern sowie die außerordentliche Qualität der angebotenen 91 Katalognummern. 

34.500 EUR für Space-Tochter 

Den Tageshöchstpreis erzielte an diesem Abend mit Katalognummer 35 BULA Space Edeltraum PP, ein spülbereites, reinerbig hornloses Rind mit einem überragenden gGZW von 141. Sie kommt von der Züchtergemeinschaft Busch/Lang aus dem Norden Bayerns und stammt aus der aktuell heißesten Fleckviehzuchtfamilie Deutschlands, aus der erst kürzlich ein Besamungsstier für rund 150.000 EUR verkauft werden konnte. Mit horrenden Embryonenverträgen, dem reinerbigen Hornlosgen und dem gigantischen Zuchtwert ausgestattet, schnellten die Gebote rasant in die Höhe. Der Zuschlag erfolgte schlussendlich beim Rekordpreis von 34.500 EUR zu Gunsten eines Züchters aus Nordschwaben.

Die Perle des Allgäu - zweimal 18.000 EUR für die Brown Swiss Spitze

Wieder einmal war der ProRind-Weihnachtssale natürlich DAS Event für die heimische Rasse Brown Swiss. Ergänzt wurde das heimische Angebot in diesem Jahr mit besten Angeboten aus der Schweiz, Österreich und Südtirol, die die Qualität nochmals deutlich heben konnten und die Attraktivität besonders auch für die internationale Kundschaft auf ein neues Niveau heben konnten. Eine besondere Erfolgsgeschichte brachte Katalognummer 20 mit auf die Bühne. Vor 2 Jahren konnte ihre Mutter für den damaligen Rekordpreis von 17.000 EUR auf dem Weihnachtssale nach Südtirol verkauft werden. 2 Jahre später konnte nun die erste Tochter, die Vecondios-Tochter Santa Fee PP, von den S.T.A. Breeders aus Antholz, Südtirol angeboten werden. Sie gehört zu den höchsten und interessantesten reinerbig hornlosen Rindern der Rasse, sowohl im deutschen als auch im italienischen Zuchtwertsystem. Nach langem und intensivem Bieterduell erfolgte der Zuschlag zu Gunsten eines einheimischen Züchters beim Brown Swiss-Höchstpreis von 18.000 EUR Zum gleichen Preis konnte wenig später ein Ausnahmeangebot aus der Schweiz an einen österreichischen Kunden verkauft werden. Es handelt sich dabei um M & M’s Brice Brandy, der ersten frei angebotenen Brice-Tochter der amtierenden Brown Swiss-Europasiegerin Felder’s BS Besco Beluah. Dieses nie dagewesene Angebot von Matthias und Fränzi Suess aus Andwil in der Schweiz aus der höchst ausgezeichneten Schaukuh Europas sorgte bereits im Vorfeld für viel Gesprächsstoff und die Erwartungen konnten mit dem Zuschlagspreis von 18.000 EUR noch übertroffen werden.

Abgekalbte erzielen fast 6.000 EUR im Schnitt - teuerste Embryonen bei 3.000 EUR 

Den Spitzenpreis bei den Abgekalbten erzielte mit Katalognummer 1 gleich das erste Angebot des Abends. Hierbei handelte es sich mit Kriesmair’s Unix Kiwi um eine herausragende Unix-Tochter aus der Familie des World Champions Allen Amyly EX 95. Verkauft wurde diese Ausnahmejungkuh von Züchter Martin Kriesmair aus Wessobrunn. Sie wechselt für 9.000 EUR nach Österreich.

Das teuerste Embryonenpaket sicherte sich ein Landwirt aus dem Ostallgäu. Erst kurz vor der Auktion gespült, bot Reinhard Köpfle einige der ersten Delano-Embryonen aus der international bekannten S-Familie an. Mit einem Erwartungszuchtwert von gGZW 148 sind Besamungsstiere und kommende Listenführer vorprogrammiert. Der Hammer senkte sich beim Rekordpreis von 3.000 EUR/ Embryo.

(Autoren: Alexander Kuppel, Ann-Kathrin Kölbel, Fotos: Vki Singh Bikram)

Preisspiegel des 4. ProRind- Weihnachts-SaleVerkaufMin. PreisMax. PreisDurchschnitt
Tiere gesamt712.500 €34.500 €7.914 €
Jungrinder472.500 €34.500 €8.853 €
Kalbinnen54.600 €9.500 €6.440 €
Jungkühe183.000 €9.000 €5.979 €
Embryonenpakete24850 €3.000 €1.216 €
Verkaufsquote100 %   

Vorbericht ProRind Weihnachts-Sale 2025: Der Auktionshöhepunkt am 13. Dezember

Zum „4. ProRind Weihnachts-Sale – DER Eliteauktion in Süddeutschland“ lädt der Rinderzuchtverband ProRind am 13.12.2025 ins Zucht- und Vermarktungszentrum nach Unterthingau ein. Zum ersten Mal findet die Veranstaltung in der Kälbermarkthalle statt. Dort werden ab 19:00 Uhr gut 90 erlesene Katalognummern versteigert. Bereits ab 16:00 Uhr am Nachmittag öffnen die Stalltore und die Tiere können besichtigt werden. Um das leibliche Wohl kümmern sich am gesamten Tag die Allgäuer Jungzüchter. Den Abschluss macht die legendäre Jungzüchterparty mit Live-DJ im Anschluss an die Auktion.

Die Vorbereitung und Durchführung der Veranstaltung geschehen in enger Abstimmung mit Bernd Sommer von der Firma Live-Sales. Auktionator wird an diesem Tag Nici Nosbisch sein, der als Auktionator von Eliteversteigerungen europaweit bekannt ist. Die Auktion wird per Livestream weltweit übertragen und potenzielle Käufer haben sowohl die Möglichkeit live vor Ort ihre Gebote abzugeben als auch über die Plattform „LiveSales“ Online von zuhause aus mitzusteigern. Hierzu muss sich jeder Interessierte im Vorfeld unter https://salesroom.live-sales.com/sale/59 registrieren. Auch der Livestream ist über diese Adresse bequem von daheim abrufbar.

Das Angebot bringt in diesem Jahr nochmals neue Facetten mit sich, da sich Tiere internationaler Spitzenzüchter im Aufgebot befinden. Mit insgesamt über 250 Anmeldungen hat das Interesse an der Veranstaltung auch in diesem Jahr nochmals deutlich zugenommen, so dass ein sehr vielfältiges Spektrum an Angeboten zusammengestellt werden konnte. Wie in den vergangenen Jahren steht eine interessante Mischung von höchsten Genomics, unbeschreiblichen Schautieren und weltbekannten Kuhfamilien im Angebot. Es stehen rund 20 Abgekalbte, 50 Kälber, Jungrinder und Kalbinnen sowie 20 Embryonenpakete der Rassen Brown Swiss, Holstein, Red Holstein, Fleckvieh, Jersey, Original Braunvieh und Normanne im Angebot. Der Platz unter dem Weihnachtsbaum muss also bei Niemandem frei bleiben. 

Die Rasse Brown Swiss zeichnet sich in diesem Jahr durch mehrere Tiere mit gGZW 140 und mehr aus, hier steht u.a. das höchste reinerbig hornlose (PP) Tier der Rasse im Angebot. Aus dem Block der „Exterieurangebote“ ragen einige Tiere speziell heraus: So steht das allererste Angebot der erst kürzlich gekürten deutschen Bundessiegerin Dynamite Esmeralda genauso im Angebot wie die erste Tochter und Enkeltochter der amtierenden Europasiegerin Besco Beluah. Die angebotenen Abgekalbten weisen in diesem Jahr ebenfalls elitäre Vorfahren auf und können mit ihren eigenen Leistungen und Exterieur bestechen. Deutlich erweitert, stellt sich in diesem Jahr das Angebot von US-amerikanischer Genetik dar.

So steht beispielsweise eine Prince-Tochter mit 14 Generationen „EX“ eingestufter Vorfahren im Verkaufskontingent. Das Angebot der Holsteins beeindruckt ebenfalls mit sehr hohen genomischen Zuchtwerten. Hier erreicht das höchste Red Holstein-Angebot, eine Party-Tochter, einen beeindruckenden gRZG von 162, eine schwarzbunte Argentum 159 gRZG und eine rote Sweet 158 gRZG. Außerdem stehen Embryonen der aktuellen deutschen Nummer 1, Veterano, aus der bekannten THI-C-Familie zur Verfügung, die mit einem Erwartungszuchtwert von 162 gRZG begeistern können. Des Weiteren warten Angebote aus den bekanntesten und angesagtesten Kuhfamilien Nordamerikas auf Sie.

Hier gibt es mit einer Salute-Tochter aus dem Stamm von Mystique Extreme Abricot eine Europapremiere. Noch nie wurde aus dieser prägenden Zuchtfamilie ein Tier in Europa angeboten. Aus der erst kürzlich gekürten „Kuh des Jahres 2025“, S-S-I Doc Have Not 8784 steht eine hornlose Hanx im Angebot. Aus der überragenden World Champion-Kuh Oakfield Solom Footlose können wir die Wahl aus 4 sensationellen Anahita-Kälbern anbieten. Auch im Bereich der Abgekalbten stehen neben Einsatzleistungen von bis zu 40 kg herausragendes Exterieur und ansprechender familiärer Background im Vordergrund. Hier erweitern in diesem Jahr eine abgekalbte Fleckvieh- und zwei abgekalbte Jerseys das Angebotsspektrum.

Mit einem sehr breiten und vielfältigen Angebot an Embryonen erhalten Sie außerdem die Möglichkeit, den Besamungsstier, die Schausiegerin oder den Topseller der nächsten Jahre zu Züchten. Hier sind Kühe und Kuhfamilien wie Snickerdoodle, Kedar Rhapsody, Caught Your Eye oder Apple Red bekannte Familienbegründer.

Stellvertretend für das gesamte Angebot im Folgenden einige Highlights:

  • Was eine Gelegenheit: die hornlose Halbschwester der nachzuchtgeprüften Stars Owen und Amir aus Studer’s BS Sirkan Sina EX 92 mit 6 Generationen EX
    im Pedigree! Sehr frühe GESEXTE Olymp/Duncan P-Embryonen aus einer der leistungs- und zuchtwertstärksten Jungkühe im Verbandsgebiet
    und mehrfacher Bullenmutter! 
  • Die Halbschwester des Topsellers von 2024 - eine Salomon-Tochter aus Duss BS Biver HAPPY EX 95
  • Ein nie dagewesenes Angebot der Fleckviehzucht: Reinerbig hornlos, 140 gGZW und spülbereit aus der aktuell heißesten Kuhfamilie
    der deutschen Fleckviehzucht!
  • Eine frühe Navier-Tochter mit 141 gGZW aus der bekannten L-Stiermutterfamilie der Zuchtstätte Brader!
  • Abgekalbte Aiven-Tochter aus Vorarlberger Schaufamilie und Schweizer Wurzeln mit 6 Generationen EXZELLENT!
  • Grandiose Unix-Jungkuh aus World Champion Kuh TOC-Farm Allen Amyly EX 96!
  • Die Weltpremiere: MO und Giovanni-Jungrinder, Rastaroket-Kalbin - Gleich mehrere Angebote aus der überragenden Schweizer
    Kuhfamilie der Gegenwart, den Calunas!
  • Unglaubliches Maximum Red-Schaurind aus Miss Apple Snapple Red EX 96 – außerdem trächtige Tower und Spicy sowie gesexte Maximum-Embryonen
    aus KHW Regiment Apple-Red EX 96!
  • Exklusive Möglichkeit: frisch abgekalbte Tower-Red aus der amerikanischen Legende Highcroft Absolute Lily-Red EX 97!
  • Exzellente abgekalbte Jungkühe von u.a. Avenger, Bank It, Brice, Dynamite, Jeff (BS), Delta Lambda, Energy, Mitchel, Precision und Sound System (HOL)!
  • Vertreterinnen bekannter Kuhfamilien: Glenn Gisin VG 89, Blackrose EX 96, Goldwyn Lisamaree EX 94, Ikaro Grazie EX 90, Egiz Selina EX 90,
    Goldwyn Blexy EX 97, Starbuck Fanfare EX 95, Hanna-Vray EX 96, Subliminal EX 97, Goldwyn Locket EX 94, Even Victoria EX 90, Carter Waltz EX 91 und viele mehr…
  • Ausgezeichnete Jersey-Angebote aus nationalen und internationalen Schausiegerinnen, Normannen-Angebote aus überragender Kuhfamilie
    mit französischen Wurzeln und ein Original Braunvieh-Jungrind aus der wahrscheinlich besten OBV-Familie Deutschlands!

Nach diesem fantastischen Jahr mit horrenden Preisen im Zucht- und Nutzviehbereich bietet der ProRind-Weihnachtssale die einzigartige Möglichkeit, ihren Betrieb mit wertvoller Zuchtgenetik aus den besten Kuhfamilien zu ergänzen. Während die Spanne zwischen kommerziellen Tieren und Elitegenetik früher weit auseinanderging, ist es aktuell möglich, beste Genetik für einen kleinen Aufpreis in den eigenen Stall zu holen. Nutzen Sie diese Chance!

Der gesamte Katalog steht online auf der Website von ProRind bzw. Live Sales zur Verfügung. Bei Interesse senden wir Ihnen auch gerne ein gedrucktes Exemplar zu. Auf den genannten Internetseiten und auf unserer Facebook- und Instagram-Seite werden wir Sie auch mit Updates zu den Verkaufstieren sowie Fotos und Bildern versorgen. Bei Interesse oder Fragen zur Auktion und den Verkaufstieren stehen wir Ihnen selbstverständlich jederzeit unter 08377-92880-00 zur Verfügung. Wir freuen uns sehr, Sie am 13. Dezember in Unterthingau begrüßen zu dürfen

(Autor: Alexander Kuppel)

Zügiges Marktgeschehen in Unterthingau am 20.11.2025

Zur 79. Zuchtviehversteigerung von ProRind in Unterthingau am 20. November 2025 konnten 8 Stiere, 16 Zuchtkälber, 13 Mehrkalbskühe und 193 Jungkühe an neue Besitzer vermittelt werden. Eine Mischung aus selbst angereisten Kunden, internationaler Großkundschaft und Kaufaufträgen des Verbandspersonals trugen zu einem sehr flotten Marktverlauf mit gestiegenen Preisen in allen Kategorien bei.

Hervorragende Kälber erzielen Höchstpreise

16 Zuchtkälber konnten vermarktet werden. Der Durchschnittspreis konnte den Vormarkt mit 555 EUR nochmals deutlich überbieten. Hierzu trug vor allem einheimische Nachfrage nach dem qualitativ hochwertigen Angebot an Brown Swiss-Kälbern bei. An der Spitze platzierten sich 4 Kälber mit überragenden Preisen von 900 EUR und mehr. Hier war gleich dreifach die Milchhof eGbR Bebenhaus aus Ochsenhausen erfolgreich. Jeweils 900 EUR erzielten eine New Jersey- und eine Vecondios P-Tochter mit jeweils über 10.000 bzw. 11.000 kg Milch bei Mutter und Großmutter. Eine verbleibt im Zuchtgebiet, die andere wechselt per Kaufauftrag nach NRW. 960 EUR erzielte das leistungsmäßig beste Kalb des Tages. Auch hierbei handelt es sich um eine New Jersey-Tochter, deren Mutter eine Zweitlaktation mit weit über 13.000 kg erreicht hat. Sie wird von einem Zuchtbetrieb im südlichen Oberallgäu aufgezogen. Das Spitzenquartett vervollständigt eine junge Barolo-Tochter der Zeller GbR aus Bad Grönenbach mit fast 12.000 kg Höchstleistung. Auch sie wechselt für 920 EUR ins Oberallgäu.

Holstein belebt den Stiermarkt

Während wiederum lediglich 4 Brown Swiss-Stiere aufgetrieben wurden, wobei durchaus eine Nachfrage nach qualitativ hochwertigen Stieren bestehen würde, fanden 5 ansprechende Holsteinstiere zügig neue Besitzer. An der Spitze platzierte sich ein Powerhouse-Sohn von Christian Spengler aus Bobingen, der für 2.950 EUR einem Kunden aus Südtirol zugeschlagen werden konnte. Mit einem Zuschlagspreis von 2.900 EUR nicht weniger erwähnenswert war ein Robocop-Sohn aus der bekannten G-Linie der Lutzenberger GbR aus Jengen. Hier konnten besonders die sehr hohen Inhaltsstoffe der Mutter von über 5 % Fett und fast 4 % Eiweiß einen belgischen Kunden begeistern.

Nachfrage auf viele Schultern verteilt - Zügiges Bietergeschehen bei den Abgekalbten

Wiederum waren viele Interessenten aus der näheren Umgebung sowie weiter entfernten Gebieten selbst zur Auktion angereist. Dazu gesellten sich einige internationale Großkunden aus Belgien und Italien, die genauso zum flotten Marktverlauft beitrugen wie die Kaufaufträge des Verbandspersonals. Insgesamt ist die Nachfrage nach leistungsstarken und gut entwickelten Abgekalbten ohne Mängel ungebrochen. Hier hätten noch deutlich mehr Tiere zu ordentlichen Preisen verkauft werden können. Tiere mit Mängeln oder ungenügender Leistung werden zu deutlich niedrigeren Preisen gehandelt. Insgesamt konnte der Durchschnittspreis bei 193 verkauften Jungkühen im Vergleich zum Vormarkt nochmals auf 2.749 EUR steigen.

Bunt gemischte Spitzengruppe

Viele hervorragende Jungkühe erzielten Zuschlagspreise von über 3.500 EUR. An der Spitze konnten sich 5 produktive Tiere nochmals abheben und erreichten 3.700 EUR und mehr. Den Tageshöchstpreis von 3.950 EUR erzielte Andreas Martin aus Unterthingau mit einer Bachelor-Tochter mit weit über 35 kg Milch. Diese mittelrahmige Jungkuh entsprach mit ihrer Korrektheit in der Bewegung und ihrem tadellosen Eutersitz allen Anforderungen und konnte per Kaufauftrag für einen Kunden im Landkreis Fürstenfeldbruck verladen werden. An preislich zweiter Stelle platzierte sich einmal mehr Aufzüchter Günther Stehle aus Bad Waldsee mit einer Freetown-Tochter mit 38 kg Milch für 3.850 EUR, die sich ein italienischer Stammkunde sicherte. Ebenfalls erfolgreich war die Grabherr GbR aus Opfenbach mit einer Belluno-Tochter mit 40 kg Milch, die sich ein Kunde aus dem Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz bei 3.750 EUR sicherte. Das Spitzenfeld komplettierten zwei Brown Swiss-Jungkühe mit einem Zuschlagspreis von jeweils 3.700 EUR. Dies war zunächst eine Sepp-Tochter vom Biobetrieb von Bernhard Herz aus Oy-Mittelberg, die in den Landkreis Landshut wechselt und später eine Vindiesel-Tochter von der Wenz GbR aus Bolsterlang, die im Oberallgäu verbleibt. Die weiteren Spitzentiere waren in Auftriebsreihenfolge eine Zweitkalbs-Noble-Tochter von Martin und Tatjana Lang aus Wielenbach, eine Jakarta-Tochter von Alfred Heckelmiller aus Bad Hindelang, eine Nathan-Tochter von Petra Neß aus Fischen, eine Money P-Tochter von Jochen Ritter aus Mindelheim, eine Biniam-Tochter vom Geißberhof Göhl aus Oberstdorf, eine weitere Biniam-Tochter von Josef Zwießler aus Opfenbach und eine Bonum-Tochter von der Grabherr GbR aus Opfenbach.

(Autor: Alexander Kuppel; Fotos: Ann-Kathrin Kölbel)

Die nächste Auktion findet am Donnerstag, den 04.12.2025 statt. Der darauffolgende Markt ist am 18. Dezember.
Für diesen Markt ist der Anmeldeschluss Dienstag, der 2. Dezember 2025.

Anmeldungen und Kaufaufträge nehmen wir gerne entgegen. Informationen dazu finden Sie unter www.prorind.de oder telefonisch unter 08377-92880-00
Jederzeit sind Beratung und Vermittlung ab Stall durch die Außendienstmitarbeiter möglich:

Werner Schmid 0151-16772039
Alexander Kuppel 01632437196
Maximilian Messner 0157-80530951
Hubert Rupp 0163-8310087 (Nordbayern)
Bonaventura Lohner 0163-8310088 (Ober-/Niederbayern).

Belebter Ferienmarkt in Unterthingau am 6. November 2025

Zur 78. Zuchtviehversteigerung von ProRind in Unterthingau am 6. November 2025 konnten 4 Stiere, 16 Zuchtkälber, 9 Mehrkalbskühe und 188 Jungkühe an neue Besitzer vermittelt werden. Deutlich mehr selbst angereiste Interessenten und Besucher als zuletzt fanden sich zu Auktionsbeginn in der Arena ein und sorgten bei ebenfalls verbesserter Qualität für einen zügigen Marktverlauf mit gestiegenen Durchschnittspreisen.

Kleiner Kälbermarkt

16 Zuchtkälber konnten vermarktet werden. Der Durchschnittspreis konnte den Vormarkt mit 471 EUR deutlich überbieten. An der Spitze konnten eine Valps-Tochter von Rudolf Mayer aus Altusried und eine Platin-Enkelin von Sebastian Gromer aus Kronburg für je 680 EUR im Zuchtgebiet verkauft werden.

Kleiner Stiermarkt

Am Stiermarkt konnten lediglich 4 Stiere zu durchschnittlich 2.038 EUR vermarktet werden.

Qualität deutlich verbessert- mehr Kaufinteressenten vor Ort

Wie bereits erwähnt, strömten zum ersten Novembermarkt deutlich mehr Besucher in die ProRind-Arena als zwei Wochen zuvor. Die dadurch breit verteilte Nachfrage kam dem Durchschnittspreis zugute, der um über 130 EUR im Vergleich zum Vormarkt anstieg. Neben mehr selbst anwesenden Kaufinteressenten präsentierten sich die angebotenen Abgekalbten in einem deutlich besseren Zustand als zuletzt. Speziell hinsichtlich des Gewichtes, der Entwicklung, des Rahmens und der Milchmenge war das Angebot qualitativ deutlich ansprechender.

Produktive Laufstallkühe an der Spitze

Den Tageshöchstpreis von 3.850 EUR erzielte Thomas Bartenschlager aus Biessenhofen mit einer Freestyle-Tochter, die überragende 39 kg Milch produziert. Sie wusste ebenfalls in allen Exterieurmerkmalen zu gefallen und ließ keinerlei Wünsche an die moderne Holsteinkuh offen. Nach einem langen Bieterduell sicherte sich ein italienischer Stammkunde den Zuschlag.

Den Höchstpreis von 3.700 EUR im Brown Swiss-Lager sicherte sich dieses Mal der passionierte Züchter Albert Waltner aus Bad Hindelang mit einer kapitalen Campari-Tochter mit 35 kg Milch. Diese dunkel gezeichnete, elegante Jungkuh war mit einem hervorragenden Qualitätseuter ausgestattet, das zukünftig von einem automatischen Melksystem im nördlichen Oberallgäu gemolken wird.

Ein Trio vervollständigt die Spitzengruppe mit Zuschlagspreisen von 3.500 EUR und mehr. In Auftriebsreihenfolge war dies eine milchtypische, sehr euterstarke Chagall-Tochter von Franz Müller aus Burgberg, die mit 32 kg Milch und hervorragenden Vorfahrensleistungen von bis zu 13.000 kg Milch bei knapp 4 % Eiweiß punkten konnte und per Kaufauftrag im Zuchtgebiet verbleibt.

Es folgt eine Vindus-Tochter, die von Ralf Arnold, Scheidegg gezüchtet und von Narziß Wenz aus Bolsterlang aufgezogen und hervorragend präsentiert wurde. Diese rahmige Jungkuh mit 35 kg Milch und einer Mutterleistung von knapp 13.000 kg Milch konnte für einen Kunden in Thüringen verladen werden.

Zum ersten Mal in Unterthingau tauchte zu dieser Auktion Thomas Abler aus Scheidegg als Verkäufer im Katalog auf und konnte sich auf Anhieb in die Spitzengruppe der Auktion katapultieren. Dieses Kunststück gelang ihm mit einer hornlosen Senat-Tochter mit 37 kg Milch, die sich ein Landwirt aus dem heimischen Zuchtgebiet sicherte.

(Autor: Alexander Kuppel; Fotos: Ann-Kathrin Kölbel)

Die nächste Auktion findet am Donnerstag, den 20.11.2025 statt.
Der darauffolgende Markt ist am Donnerstag 04.12.2025, Anmeldeschluss ist am Dienstag, 18.11.2025.

Anmeldungen und Kaufaufträge nehmen wir gerne entgegen. Informationen dazu finden Sie unter www.prorind.de oder telefonisch unter 08377-92880-00
Jederzeit sind Beratung und Vermittlung ab Stall durch die Außendienstmitarbeiter möglich:

Werner Schmid 0151-16772039
Alexander Kuppel 01632437196
Maximilian Messner 0157-80530951
Hubert Rupp 0163-8310087 (Nordbayern)
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Jungrinder-Herbstmarkt in Unterthingau am 30.10.2025

Zum 6. Jungrinder-und Fressermarkt des Rinderzuchtverbandes ProRind am Marktstandort in Unterthingau, am Donnerstag, den 30. Oktober 2025 konnten 28 Kalbinnen, 221 Jungrinder und 8 Fresser verkauft werden. Neben einzelnen wenigen Tieren, die das Zuchtgebiet in Richtung Norden verließen und einigen Tieren mehr, die nach Italien wechselten, verblieb der Großteil des Angebotes in einheimischen Gefilden. Alle Kaufinteressenten gaben ihre Gebote qualitätsbezogen ab. Am Ende konnten 221 Jungrinder zu durchschnittlich 1.095 EUR verkauft werden.

Gute Aufzucht und professionelle Vorbereitung machen sich bezahlt

Über alle Rassen hinweg wurden die Gebote wie gewohnt qualitätsbezogen abgegeben. Speziell bei den jüngeren Tieren unter einem Jahr wurden einige hervorragend entwickelte und professionell vorbereitete Tiere mit sehr interessanten Abstammungen und Leistungsinformationen angeboten, die folgerichtig auch Höchstpreise jenseits von 1.300 EUR erzielten. Eine Komplettschur der Tiere fiel hier wie am Großviehmarkt positiv auf und wirkte sich merklich auf den Zuschlagspreis aus, da sich die Tiere deutlich gepflegter und korrekter präsentierten. Unterentwickelte und ungepflegte Tiere wurden mit deutlichen Preisabstrichen gehandelt. Insgesamt ergab sich bei 221 verkauften Tieren ein Durchschnittspreis von 1.095 EUR und damit nur minimal weniger als beim sehr gefragten Frühjahrsmarkt. Den Höchstpreis von 1.550 EUR erzielten 5 Zuchtbetriebe: Ulrich Kaiser aus Lachen mit einer jungen Highlight-Tochter und einer älteren Guy-Tochter, die Boxler GbR aus Boos mit einer Volbeat-Tochter, Raphael Dorn aus Altusried mit einer Mercedes- und einer Woozle-Tochter, Josef Mair aus Altusried mit einer Höhenflug-Tochter und die Müller GbR aus Tussenhausen mit einer Sputnik-Tochter. Die Fleckviehjungrinder wechselten überwiegend in Mastbetriebe.

Kleiner Kalbinnenmarkt

28 Kalbinnen konnten zu mittleren 1.709 EUR verkauft werden. Auch hier wurden gut entwickelte Tiere deutlich besser nachgefragt. Den Höchstpreis von 2.000 EUR erzielten in dieser Kategorie eine Campari-Tochter von Norbert Geist aus Wildpoldsried und eine Design-Tochter von der Kuglerhof GbR aus Görisried.

Fresser zügig versteigert

Lediglich 8 Fresser standen im Angebot. Sie wurden qualitätsbezogen nachgefragt und zwischen 380 EUR und 1.040 EUR zugeschlagen.

(Autor: Alexander Kuppel, ProRind, Fotos: ProRind Team).

Die nächste Auktion findet am Donnerstag, den 06.11.2025 statt.
Der darauffolgende Markt ist am 20. November.Anmeldeschluss ist am Dienstag, 04.11.2025. Bitte melden Sie verkaufsfähige Abgekalbte zu den Auktionen an.

Darauf folgt der Großviehmarkt am 20. November. Anmeldeschluss ist der 04.11.2025. Bitte melden Sie verkaufsfähige Abgekalbte zu den Auktionen annmeldungen und Kaufaufträge nehmen wir gerne entgegen. Informationen dazu finden Sie unter www.prorind.de oder telefonisch unter 08377-92880-00
Jederzeit sind Beratung und Vermittlung ab Stall durch die Außendienstmitarbeiter möglich:

Werner Schmid 0151-16772039
Alexander Kuppel 01632437196
Maximilian Messner 0157-80530951
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Zur Zuchtviehauktion am 23. Oktober 2025 in Unterthingau: Qualität gefragt!

Zur 76. Zuchtviehversteigerung von Prorind in Unterthingau am 23. Oktober 2025 konnten 14 Stiere, 13 Zuchtkälber, 6 Mehrkalbskühe und 258 Jungkühe an neue Besitzer vermittelt werden. Fehlerfreie, leistungsstarke und funktionelle Tiere sind weiterhin sehr gefragt und erzielen Höchstpreise, während qualitativ schwächere Tiere mit deutlichen Abschlägen gehandelt werden.

Kleiner Kälbermarkt

Insgesamt konnten 13 Kälber zu einem Durchschnittspreis von 354 EUR verkauft werden. Durch den kurzfristigen Ausfall zahlreicher Zuchtkälber konnten einige Kaufinteressenten nicht bedient werden und traten enttäuscht die Heimreise an. Hier sollte die Ausfallquote zukünftig geringer ausfallen.

Gute Preise am Stiermarkt

Der Durchschnittspreis am Stiermarkt betrug 2.357 EUR bei 14 verkauften Tieren. An der Spitze positionierte sich ein Stier mit einem Zuschlagspreis von 4.050 EUR. Hierbei handelt es sich um einen Vanilla-Sohn aus der Zucht von Tobias Königsberger aus Wolfertschwenden, der von Aufzüchter Max Klemp zum Verkauf angeboten wurde. Nach langem Bieterduell senkte sich der Hammer von Auktionator Josef Hefele zugunsten eines angereisten Kunden aus Nordrhein-Westfalen, den besonders die sehr hohen Inhaltsstoffe von 5 % Fett und 4 % Eiweiß im Pedigree des Stieres beeindruckten.

Gute Aufzucht wird belohnt – die Nachfrage nach Qualitätstieren ungebrochen

Weiterhin bleibt es dabei, dass die Kaufinteressenten ihre Gebote qualitätsbezogen platzieren. Sobald eine fehlerfreie, gut entwickelte Jungkuh mit einer ordentlichen Einsatzleitung den Auktionsring betritt, schnellen die Gebote deutlich über die 3.000 EUR-Marke. Sobald die Einsatzleistung niedrig ist oder Mängel im Exterieur, der Eutergesundheit oder Melkbarkeit vorliegen, bleiben Gebote aus. Für diese Tiere besteht aktuell nur begrenzte Nachfrage zu deutlichen Preisabschlägen.

Die Spitze des Tages

Den Tageshöchstpreis von 4.150 EUR erzielte die Zuchtstätte Deubele aus Stiefenhofen mit einer sehr jungen Arrow-Tochter. Diese junge Kuh erfüllte alle Attribute, für die die moderne Brown Swiss-Kuh stehen sollte. Sie präsentierte sich mit mittlerer Größe aber vor allem sehr viel Körperbreite von der Brust bis zum Becken, bewegte sich auf einem stabilen Fundament, das ein drüsiges und breites Euter mit vier optimal ausgeprägten Zitzen trägt und produziert 32,5 kg Milch. Sie konnte im Kaufauftrag für einen hessischen Kunden ersteigert werden.

Für 4.000 EUR wurde zum einen eine Bert-Enkelin von Franz Josef Dodel aus Wolfertschwenden mit 40 kg Milch nach Italien verkauft. Zum anderen präsentierte Christian Egger aus Rettenberg eine helle Mane-Tochter aus der Even Victoria-Familie, die mit knapp 33 kg Milch und den vorher gennannten Attributen begeistern konnte. Sie tritt die Reise zu einem Holsteinzuchtbetrieb im Kreis Heinsberg in NRW an. Zu diesem Betrieb begleitet sie eine ebenfalls hell gezeichnete Caravaggio-Tochter von Stefan Achberger aus Scheidegg für 3.900 EUR. Diese elegante, milchtypische Jungkuh produziert weit über 32 kg Milch. Ebenfalls 3.900 EUR erzielte Rainer Erdle aus Aichen mit einer Crown-Tochter mit weit über 44 kg Milch, die im Zuchtgebiet verbleibt.

(Autor: Alexander Kuppel; Fotos: Ann-Kathrin Kölbel)

Die nächste Auktion findet am Donnerstag, den 06.11.2025 statt.
AM 30. OKTOBER FINDET DER JUNGRINDERMARKT STATT.
Der darauffolgende Markt ist am 20. November.Anmeldeschluss ist am Dienstag, 04.11.2025.

Anmeldungen und Kaufaufträge nehmen wir gerne entgegen. Informationen dazu finden Sie unter www.prorind.de oder telefonisch unter 08377-92880-00
Jederzeit sind Beratung und Vermittlung ab Stall durch die Außendienstmitarbeiter möglich:

Werner Schmid 0151-16772039
Alexander Kuppel 01632437196
Maximilian Messner 0157-80530951
Hubert Rupp 0163-8310087 (Nordbayern)
Bonaventura Lohner 0163-8310088 (Ober-/Niederbayern).

Oktoberauktion am 09.10.2025 in Unterthingau – der Start ins neue Geschäftsjahr

Zur 75. Zuchtviehversteigerung von Prorind in Unterthingau am 9. Oktober 2025 konnten 7 Stiere, 12 Zuchtkälber, 7 Mehrkalbskühe und 222 Jungkühe an neue Besitzer vermittelt werden. Zum Start in den zweiwöchigen Auktionsrhythmus zeigte sich die Qualität des Angebotes sehr heterogen, was zu einem Rückgang des Durchschnittspreises bei den Abgekalbten führte. Fehlerfreie, leistungsstarke und funktionelle Tiere sind weiterhin sehr gefragt und erzielen Preise deutlich über dem Schnitt.

Kleiner Kälbermarkt

Lediglich 12 Zuchtkälber, größtenteils Holstein, wurden seitens der Landwirte vorgestellt. Der Durchschnittspreis sank auf 487 EUR. Den Tageshöchstpreis von 820 EUR erzielte Leonard Daufratshofer aus Markt Rettenbach mit einer sehr gut entwickelten Volcano-Tochter, die per Kaufauftrag in den Landkreis Passau verkauft wurde.

Gute Preise am Stiermarkt

Der Durchschnittspreis am Stiermarkt konnte um über 200 EUR auf 2.650 EUR steigen. An der Spitze konnte sich einmal mehr die Ostenried KG aus Leinau mit gleich zwei hervorragend aufgezogenen und sehr gut entwickelten Stieren platzieren. Zum hervorragenden Höchstpreis von 4.000 EUR konnte ein Vanilla-Sohn aus einer Aldo-Mutter mit über 10.000 kg Erstlaktation bei 5 % Fett und 3,8 % Eiweiß mit einer Einstufung von 88 Punkten an einen Kunden aus Nordrhein-Westfalen verkauft werden.

Für 3.750 EUR folgte ein Doboy-Sohn aus einer bekannten Assay-Tochter, die in der Spitze knapp 14.000 kg Milch produziert hat. Dieser Spitzenstier wird seine Dienste zukünftig im benachbarten Vorarlberg erfüllen.

Nachfrage in Deutschland etwas gebremst – Bedarf in Italien nicht gedeckt

Die Qualität des Angebotes zeigte sich an diesem Tag sehr differenziert. Die Käufer gaben ihre Gebote wie gewohnt sehr qualitätsbezogen ab, so dass sich ein breites Preisspektrum zu den unterschiedlichen Qualitäten entwickelte. Insgesamt gab der Durchschnittspreis auf 2.784 EUR nach, was der angebotenen Qualität aber jederzeit entsprach.

Gerade zu Beginn fielen bei den älteren Tieren viele Mängel auf. Mit fortschreitendem Marktverlauf bis hin zu den jüngsten angebotenen Tieren zogen die Preise kontinuierlich und zum Teil deutlich an.

Die Tagesspitze

Den Spitzenpreis des Tages erzielte eine Valentino-Tochter vom Biobetrieb von Richard Göhl aus Rettenberg. Die dunkel gezeichnete Jungkuh wies ein hervorragendes Euter und eine Tagesmilchproduktion von weit über 31 kg auf. Zusätzlich konnte sie mit einer langlebigen Kuhfamilie mit 6 Kälbern bei der Mutter und 8 Kälbern bei der Großmutter punkten. Nach einem harten Bieterduell sicherte sie sich ein italienischer Stammkunde mit dem Zuschlag von 4.150 EUR.

Der preislich zweite Rang ging an Markus Epp aus Lengenwang für eine Piero-Enkelin mit weit über 32 kg Milch. Ein Landwirt aus dem Kreis Lindau ersteigerte diese kompakte, funktionelle Kuh für 3.950 EUR. In denselben Betrieb wechselt mit Katalognummer 130 eine New York-Tochter von Stefan Achberger aus Scheidegg. Diese extrem lange, milchtypische und elegante Jungkuh mit drüsigem und fest aufgehängtem Euter erzielte 3.850 EUR.

Die teuerste Holsteinjungkuh des Tages präsentierte die Lutzenberger GbR aus Jengen. Ihre dunkel gezeichnete Foreman-Tochter produziert 38 kg Milch aus einem sehr hohen und breiten Euter mit robotergeeigneter Strichstellung. Sie fand ihren neuen Besitzer in einem Landwirt aus dem Landkreis Erding.

(Autor: Alexander Kuppel; Fotos: Ann-Kathrin Kölbel)

Bitte beachten: Ab jetzt 14-tägiger Auktionsrhythmus. 
Die nächste Auktion findet am Donnerstag, den 23.10.2025 statt.

Der darauffolgende Markt ist am 6. November.
Der Anmeldeschluss ist am DIENSTAG, 21.10.2025.

AM 30. OKTOBER FINDET DER JUNGRINDERMARKT STATT.
Anmeldeschluss ist der 14. OKTOBER.

Anmeldungen und Kaufaufträge nehmen wir gerne entgegen. Informationen dazu finden Sie unter www.prorind.de oder telefonisch unter 08377-92880-00
Jederzeit sind Beratung und Vermittlung ab Stall durch die Außendienstmitarbeiter möglich:

Werner Schmid 0151-16772039
Alexander Kuppel 01632437196
Maximilian Messner 0157-80530951
Hubert Rupp 0163-8310087 (Nordbayern)
Bonaventura Lohner 0163-8310088 (Ober-/Niederbayern).

Erfolgreicher Viehscheidmarkt in Unterthingau am 25.09.2025

Traditionell findet der zweite, sehr große Septembermarkt nach den großen Viehscheiden im Allgäu in der letzten Septemberwoche statt. Insgesamt konnten bei der 74. Zuchtviehversteigerung von Prorind in Unterthingau 16 Stiere, 28 Zuchtkälber, 12 Mehrkalbskühe und 279 Jungkühe und somit nochmals mehr Tiere als bei der vorhergehenden Auktion vermarktet werden. Das sehr große, qualitativ ansprechende Angebot traf auf rege Nachfrage von italienischen Großkunden und vielen selbst angereisten Landwirten aus der heimischen Region, so dass sich ein sehr flotter Marktverlauf mit einem sehr guten Ergebnis für Käufer und Verkäufer einstellte.

Großes Angebot und gute Preise am Kälbermarkt

Weiterhin sind gut entwickelte Zuchtkälber am Markt sehr gefragt. Der Auftrieb von 28 Tieren ist sehr ordentlich und bietet gute Auswahlmöglichkeiten für verschiedene Käufer. Der Markt wurde komplett geräumt und der Durchschnittspreis pendelte sich am Ende bei 533 EUR ein. Zwei Kälber an der Spitze erzielten 820 EUR im Zuschlag. Dies war zum einen eine Amorie-Tochter von Franz-Paul Probst aus Ruderatshofen, die in den Landkreis Rosenheim wechselt und zum anderen eine Narian-Tochter von Franz Albert Haas aus Hergatz, die zu einem Fleckviehzuchtbetrieb in den Kreis Ansbach wechselt.

Auch Stiermarkt komplett geräumt

Zu einem zufriedenstellenden Durchschnittspreis von 2.419 EUR konnte auch der Stiermarkt komplett geräumt werden. Den Spitzenpreis von 3.500 EUR erzielte die Ostenried KG aus Leinau mit einem hervorragend entwickelten Ray-Sohn. Dieser formalistisch einwandfreie Jungstier überzeugte mit seiner eigenen herausragenden Entwicklung, die sich mit einem Gewicht von weit über 580 kg eindrucksvoll widerspiegelt. Zusätzlich konnte er mit ausgeglichenen genomischen Exterieurzuchtwerten vor allem mit Euternote 117 begeistern. Die alternative und sichere Väterfolge mit Muttervater Cadence und Großmuttervater Dally überzeugten genauso wie die jeweiligen Höchstleistungen von über 12.000 kg Milch bei knapp 4 % Eiweiß. Der Stier verbleibt im Kaufauftrag bei einem Zuchtbetrieb im Ostallgäu.

Abgekalbte finden zügig neue Käufer

Die Angebotsqualität befand sich an diesem Tag auf einem insgesamt ordentlichen Niveau. Einzelne wenige Tiere entsprachen nicht der Qualität eines Zuchtviehmarktes, was insbesondere auf eine mangelnde Fundamentqualität und fehlende Klauenpflege zurückzuführen war. Hier bleibt es weiterhin dabei, dass Maßnahmen wie eine rechtzeitige Anfütterung, Scheren und die Klauenpflege wichtig und unabdingbar sind. Diese Arbeiten werden von den Käufern honoriert und machen sich immer bezahlt. Aktuell und zum Ende der Weideperiode hin gilt daher der dringende Aufruf, Kalbinnen frühzeitig in die Kuhherde zu integrieren, Parasitenbehandlungen durchzuführen und mit bestmöglichem Futter auf die anstehende Kalbung vorzubereiten. Um das Angebot etwas zu entzerren und die guten Preise des Sommers mitzunehmen, gilt es, auch aktuell schon Kalbinnen zu besamen und nicht ausschließlich bis zur Einstallung abzuwarten.

Herausragende Tiere an der Spitze

Den „Hattrick“ mit dem Tageshöchstpreis an 3 Auktionen in Folge erzielte nun der Gaißberghof Göhl aus Oberstdorf. An diesem Tag handelte es sich um eine Barca-Enkelin, die mit weit über 38 kg Tagesmilch aufwarten konnte und zukünftig bei einem Holsteinzuchtbetrieb im Saarland gemolken wird. Zusätzlich zur herausragenden Leistung brillierte diese junge Kuh mit einem hervorragenden, drüsigen und breiten Euter, das keinerlei Wünsche an die moderne Brown Swiss-Kuh offenließ. Der Hammer von Auktionator Josef Hefele senkte sich erst beim Spitzenpreis von 4.900 EUR. Zum gleichen Betrieb wird sie von der preislich folgenden Campari-Tochter von Familie Ettensperger aus Sulzberg begleitet, die sich mit kapitalem Rahmen, starker Bemuskelung und hervorragendem Euter im Ring präsentierte. Gute Vorfahrenleistungen und eine eigene Produktion von 34 kg Milch führten schließlich mit 4.400 EUR zum preislich zweiten Tagesrang. Ein selbst angereister Käufer aus der Bodenseeregion sicherte sich die preislich folgende Hill-Tochter von Andreas Martin aus Unterthingau mit weit über 36 kg Milch für 4.350 EUR. Mit einem Zuschlag von 4.300 EUR wechselt eine elegante, milchtypische Brownstar-Tochter von Peter Kirchmann aus Stiefenhofen, die über 30 kg Milch produziert und aus der bekannten F-Famile von Familie Kirchmann stammt, per Kaufauftrag ebenfalls zu dem oben genannten Betrieb ins Saarland. Auch Familie Miederer aus Buchloe erzielte mit einer Super PP-Tochter mit knapp 40 kg Milch, die ins Unterallgäu wechselt, 4.300 EUR. Zu einem Zuchtbetrieb nach Vorarlberg wechselt eine Afinox-Tochter von Thomas Lang aus Betzigau, die sich schaufertig vorbereitet im Ring präsentierte und einen Zuschlagspreis von 4.100 EUR erzielte.

(Autor: Alexander Kuppel; Fotos: ProRind)

Bitte beachten: Ab jetzt 14-tägiger Auktionsrhythmus! Die nächste Auktion findet am Donnerstag, den 09.10.2025, statt.
Die darauffolgende Auktion findet am Donnerstag, den 23.10.2025, statt. Anmeldeschluss ist DIENSTAG 07.10.2025

Anmeldungen und Kaufaufträge nehmen wir gerne entgegen. Informationen dazu finden Sie unter www.prorind.de oder telefonisch unter 08377-92880-00
Jederzeit sind Beratung und Vermittlung ab Stall durch die Außendienstmitarbeiter möglich:

Werner Schmid 0151-16772039
Alexander Kuppel 01632437196
Maximilian Messner 0157-80530951
Hubert Rupp 0163-8310087 (Nordbayern)
Bonaventura Lohner 0163-8310088 (Ober-/Niederbayern).