Herdebuch Allgäu Marktanmeldung

Anpaarungsberatung

Maßgeschneiderte Anpaarung für Ihre Herde

Unsere Zuchtberatung im Rahmen des kurz BAP genannten Bullenanpaarungsprogramms wird von unseren Mitarbeitern ein- bis zweimal jährlich auf den Betrieben durchgeführt.

Durch den Betriebsbesuch können aktuelle Probleme in der Herde diskutiert und durch eine entsprechende Bullenauswahl bei der Anpaarung ausgeglichen werden.

Nach der Beurteilung jeder einzelnen Kuh wird eine Anpaarungsliste erstellt. Dabei fließen sowohl die Abstammung als auch die Milchleistung zusätzlich zur Exterieurbeurteilung mit ein. Die betrieblichen und persönlichen Vorstellungen und Ziele des Landwirts werden bei jeder Anpaarung individuell berücksichtigt.

Das ProRind-BAP bietet allen Mitgliedern die Möglichkeit, ein maßgeschneidertes Zuchtziel für ihren Betrieb zu erstellen und alle Tiere gezielt nach Leistung und Exterieur individuell anzupaaren. Dabei berücksichtigen unsere qualifizierten Zuchtberater Faktoren wie Inzuchtgrad, Blutlinien und Erbfehler und garantieren volle Flexibilität und Neutralität bei der Auswahl der Bullen.

Auch Ihre Spermabestellung können Sie direkt und ohne Zweittermin an den Anpaarungsberater weitergeben.

Das sind Ihre Vorteile auf einen Blick:

  • Erstellung eines maßgeschneiderten Zuchtziels für Ihren Betrieb
  • Merkmalserfassung und Einstufung durch geschulte Zuchtberater
  • Berücksichtigung von Inzuchtgrad, Blutlinien und Erbfehlern
  • Volle Flexibilität in Umfang und Auswahl der Bullen
  • Neutrale Bullenauswahl und Anpaarung nach Ihren Vorgaben
  • Gezielte und individuelle Anpaarung aller Tiere nach Leistung und Exterieur
  • Optionale Anpaarung auf Basis genomischer Zuchtwerte
  • Kostenloser Service für alle teilnehmende Braunvieh-Visions-Betriebe

Auf Wunsch Vorselektion und Beratung bei anstehenden Verkäufen, wie z. B Kälber, tragenden Rindern und Zuchttieren.

Die Bullenempfehlungen finden Sie hier.

ANSPRECHPARTNER

Antonia Aumer
Tel.: +49 (0) 8377 92880-50
E-Mail: antonia.aumer(at)prorind.bayern.de

Eva Baumgartner
Tel.: +49 (0) 8377 92880-51
E-Mail: eva.baumgartner(at)prorind.bayern.de

Mathias Haslach
Tel.: +49 (0) 8377 92880-52
E-Mail: mathias.haslach(at)prorind.bayern.de

Johannes Immler
Tel.: +49 (0) 8377 92880-62
E-Mail: johannes.immler(at)prorind.bayern.de

Alexander Kuppel
Tel.: +49 (0) 8377 92880-93
E-Mail: alexander.kuppel(at)prorind.bayern.de

Niklas Lernbecher
Tel.: +49 (0) 8377 92880-53
E-Mail: niklas.lernbecher(at)prorind.bayern.de

Max Meßner
Tel.: +49 (0) 157 80530951
E-Mail: maximilian.messner(at)prorind.bayern.de

Simon Sprenzel
Tel.: +49 (0) 8377 92880-96
E-Mail: simon.sprenzel(at)prorind.bayern.de

Neue Bullenempfehlungsliste ProRind

Nach der  Zuchtwertschätzung im August 2022 können wir Ihnen hier die neuen Bullenmpfehlungslisten für Sie zum Download bereit stellen. Wenn Sie auf die
Liste klicken können Sie die Stierliste im PDF Format Downloaden.

Die aktuelle Bullenempfehlung des Fachzentrum für Rinderzucht und ProRind.

HOLSTEIN

August ist die Zeit der Ernte und dies nicht nur im Getreidebau, sondern auch in der Rindergenetik. Was vor Jahren aufgrund hervorragender genomischer Werte selektiert wurde, steht nun mit Töchterleistungen zur Ernte an. Die strenge Auswahl der Jungbullen trägt Früchte, so dass eine ungewöhnlich hohe Zahl an Spitzenbullen auch im nachkommengeprüften Segment zur Verfügung steht. Casino, Bonum, Rafting, Fuel und Sound System sind nur ein kleiner Ausschnitt aus dem internationalem Spitzensegment. Auch bayerische Genetik in Form von Bullen wie Suarez, Sumo und Superior haben bewiesen, welche Spitzengene in den Zuchtprodukten aus dem bayerischen Programm stecken. Die Entwicklung geht weiter und die jüngste Genetik bringt noch einmal einen Sprung nach vorne und sollte gezielt genutzt werden. Leider ist von vielen jungen Bullen auf den publizierten Toplisten nur wenig oder noch gar kein Sperma verfügbar, so dass ein wenig Geduld nötig ist bis zum Einsatz der heißesten Topgenetik. Leider wird auch eine  negative Entwicklung in der Holsteinzucht hinsichtlich der objektiven Datenlieferung deutlich. Von einigen ausländischen Organisationen werden keine deutschen Zuchtwerte mehr veröffentlicht, obwohl speziell zwischen dem nordamerikanischen Konsortium und Deutschland ein regelmäßiger Datenaustausch erfolgt. Ein objektiver Vergleich der Bullenherkünfte wird dadurch schwierig und ist vielleicht auch so gewollt. Leider werden auch absolute Ausnahmebullen im Bullenvätersegment zurückgehalten oder nur in Form von gesextem weiblichem Sperma ausgeliefert, zu sehr hohen Preisen, und verhindern damit einen Zuchtfortschritt zum vermeintlichen Vorteil der Anbieter. Schade für die Holsteinzucht dieses kontraproduktive fragwürdige Verhalten und letztlich zum Nachteil der breiten Züchterschaft. (Lorenz Leitenbacher)