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ProRind: Größtes Herdbuch in Bayern, Fortschritte in der Holsteinzucht

Mit 9.500 verkauften Zuchttieren und 34.000 verkaudften Fleischkälbern jährlich erfüllt ProRind eine wichtige wirtschaftliche Funktion für die Milchviehhalter im Süden Deutschlands. Daneben ist das erst vier Jahre alte (aus einer Fusion entstandene) Unternehmen das größte Herdbuch in Bayern, wo sich die Holsteinzucht in den letzten Jahren enorm entwickelt hat.

„Der Gesamtumsatz wächst dieses Jahr auf 40 Millionen Euro“, berichtet Messner und erklärt, dass ProRind neben den vielen Verkaufsaktivitäten – seit kurzem mit eigenen Transportmöglichkeiten – auch Herdbuchaufgaben erfüllt. Insgesamt stehen im Gebiet des Unternehmens 140.000 Herdbuchkühe: 75.000 Brown Swiss, 55.000 (Red) Holsteins und 20.000 Fleckviehtiere. Traditionell gibt es hier viele gemischte Herden, während die durchschnittliche Betriebsgröße zurzeit bei 58 Kühen liegt. „Die Holsteinbetriebe sind sehr professionell“, sagt Messner. Nach den Qualitäten der bayerischen Holsteins gefragt, antwortet er: „Das sind problemlose Kühe mit guter Nutzungsdauer. Außerdem ist die Leistung in den letzten Jahren stark gestiegen. 

Auch in Sachen Zucht wurden bei Holsteins Wiedemann zufolge gute Erfolge verbucht. In Bayern gibt es vier Zuchtorganisationen mit Holsteinbullen, und zwar Rinderbesamungsgenossenschaft Memmingen, Besamungsstation Greifenberg, BG-Wölsau und Besamungsverein Neustadt-Aisch. „ aneben werden auch Bullen anderer deutscher Unternehmen und diverse ausländische Vererber eingesetzt. Dadurch hat Bayern einen guten Genmix auf den Holsteinbetrieben“, meint Wiedemann. Quelle: Holstein International, Bert Wesseldijk und Christine Massfeller, Foto: Christine Massfeller

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